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Allgemeines Künstlerlexikon - Internationale Künstlerdatenbank - Online

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Artikel

Vita

Franqueville (Francheville; Francqueville), Pierre (de; Francavilla, Pietro; Francevillus, Petrus [a]), fläm. Bildhauer, Bronzegießer, Architekt, *1548 Cambrai, †25.8.1615 Paris.

Biogramm

Aus einer Adels-Fam. stammend, wird F. in Natur- und Geistes-Wiss. ausgebildet. 1562-64 weilt er mit Protektion des Bischofs von Auxerre, Jacques Amyot, Grand Aumônier de France, in Paris, wo er sich mit den Werken von Jean Goujon und der Schule von Fontainebleau vertraut macht und wahrsch. Schüler eines Bildhauers aus dem Umfeld von Germain Pilon ist. 1565 tritt F. in Innsbruck in den Dienst des Erzherzogs Ferdinand II. von Tirol (*1529, †1595), dessen Slgn ihm einen ersten Einblick in die Kunst von Giambologna gewähren. Wahrsch. ist er dort Mitarb. des Holz- und Marmorbildhauers Alexander Colin, der um diese Zeit mit dem Grabmal von Kaiser Maximilian I. für die Hofkirche und am Schloß Ambras beschäftigt ist. Um 1572 reist F. über Rom nach Florenz mit einem Empfehlungsschreiben des Erzherzogs für Giambologna. F. wird einer von dessen wichtigsten Mitarb. und beteiligt sich wahrsch. an kolossalen Marmor-Skulpt.; gleich nach der Ankunft beginnt er mit dem Triumph von Florenz über Pisa (Florenz, MN del Bargello). Später folgen Der Raub der Sabinerinnen (1582, Florenz, Piazza della Signoria, Loggia dei Lanzi), eine Venus Cesarini (um 1583, Rom, Pal. Margherita, US-amer. Botschaft) sowie Herkules und der Zentaur (1594-99, Florenz, Piazza della Signoria, Loggia dei Lanzi). Während der weiteren Zusammenarbeit mit Giambologna setzt sich F. rasch als unabhängiger Bildhauer durch und erhält durch dessen Vermittlung 1574 den bed. Auftrag zu 13 mytholog. Marmorstatuen, an denen er A.der 1580er Jahre noch arbeitet: Apoll; Diana; Ceres; Bacchus; Zephir; Pomona; Vertumna; Pan; Syrinx; Die Natur und Proteus sind für den Park des Landhauses von Abt Antonio Bracci in Rovezzano b. Florenz bestimmt wie auch die Gruppe Venus mit einer Nymphe und einem Satyr. Eine (wie die meisten Arbeiten F.s) sign. Nymphe oder Schlummernde Venus (ehem. Slg Contini Bonacossi) könnte mit jener ident. sein, die sich noch M.des 18.Jh. in dieser Villa befand. Die Beziehungen zur Fam. Bracci pflegt F. weiter, denn 1602 wird er Mitgl. von deren Ges. für Seidenkunst. Zum Frühwerk gehören auch zwei aus stilist. Gründen zugeschr. Kinderfiguren (Douais und Seattle/Wash.). In Florenz verkehrt F. mit Landsleuten in der Bruderschaft Ste-Barbe-des-Flamands in der Kirche SS. Annunziata. Eine Erw. von 1580 läßt auf eine Zusammenarbeit mit Jacopo Biliverti, dem Goldschmied des Großherzogs, schließen. Im selben Jahr zugelassen zur Accad. del Disegno in Florenz, deren Mitgl. er am 9.2.1586 wird. Im gleichen Zeitraum erhält er den Titel Bildhauer des Großherzogs der Toskana. 1583/84 zweiter Aufenthalt in Rom, wahrsch. als Begleiter von Giambologna, dem F. anschl. nach Genua folgt, um an den Skulpt. der Capp. Grimaldi in der Kirche S.Francesco di Castelletto zu arbeiten (1579-85, heute Genua, Univ.). 1585 fertigt F. für den Pal. von Luca Grimaldi Figuren von Janus und Jupiter. Zugeschr. werden ihm die Zchng für die Capp. Senarega (Genua, Kathedrale S.Lorenzo) und das gesamte plast. Programm, ein wahrsch. 1583 von Matteo Senarega erteilter Auftrag, innerhalb von dessen Rahmen F. 1591-94 eigenhändig die Marmorstatuen der Hll. Stephan; Bartholomäus; Joh. Ev. und Matthäus fertigt. In Florenz beteiligt er sich an mehreren von Giambologna geleiteten bildhauer. Projekten. Für die Capp. Niccolini in der Kirche S.Croce, deren Architekt F. wahrsch. zus. mit Giovanni Antonio Dosi ist, gestaltet er 1585-92 Statuen von Moses, Aaron, Prudentia, Demut und Jungfräulichkeit (Carrara-Marmor). Die Zuschr. mehrerer Terrakottamodelle von Moses und Aaron an F. wird diskutiert (Florenz, MN del Bargello; Rom, Gall. Naz. d'Arte Antica Pal. Barberini; Berlin, Slg Schweitzer); die meisten Kunsthistoriker weisen das Paar in Florenz F., die and. Modelle Giambologna zu. Unter dessen Ltg fertigt F. außerdem Statuen der Hll. Joh. Bapt., Philippus, Antonius, Eduard, Dominikus und Thomas von Aquino, und mit ihm zus. arbeitet er 1589 an der Urne des S.Antonio Pierozzo für die Capp. Salviati in der Kirche S.Marco. Überdies liefert er Modelle zu vier von Fra Domenico Portigiani gegossenen Bronzereliefs als Ergänzung der Reliefs von Giambologna für den Altar in der Hl. Grabeskirche in Jerusalem, einem 1588 vom Großherzog Ferdinand I. von Medici erteilten Auftrag. 1589 beteiligt sich F. unter Ltg von Bernardo Buontalenti an den ephemeren Dekorationen für die Vermählung von Ferdinand I. und Christine de Lorraine in Florenz mit folgenden Arbeiten: Figuren der Bischöfe S.Podio und S.Zanobi für die vorläufige Domfassade; Statue der Heldenhaften Dichtkunst, der einzigen erh. von ehem. zehn allegor. Statuen auf lit. Genres, die die Seitenwände des Teatro Mediceo in den Uffizien schmückten; Kolossalstatue von Ottaviano Augusto für die Brücke S.Trinità. Zudem meißelt er 1590 Porträtbüsten von Ferdinand I. und Christine de Lorraine für die Villa della Petraia (beide verschollen). F.s berühmter Jason für den Pal. des Bankiers Giovanni Battista Zanchini wird auf 1589 datiert. In diesem Jahr lebt F. in der Via del Ceppo und heiratet Lucia Boni (drei Kinder). Die 1590er Jahre beginnen mit einer raschen Zunahme priv. Aufträge (Apoll für Averardo Salviati; Caritas für die Villa de Bellosguardo der Fam. Michelozzi, beide 1591; Frühling, 1593, urspr. für den Garten am Casino de Porta al Prato von Alessandro Acciaiuoli vorgesehen und 1608 zus. mit Statuen der Jahreszeiten von Giovanni Battista Caccini und Taddeo Landini auf die Brücke S.Trinità versetzt). Ab 1594 arbeitet F. in Pisa als Architekt am Pal. der Fam. Salviati (Via San Martino), am Pal. des Consiglio dei Dodici (Pl. dei Cavalieri) und v.a. an der Pia Casa di Misericordia. M.der 1590er Jahre fertigt er nach Modellen von Giambologna Statuen der Großherzöge der Toskana für versch. öff. Plätze (Arezzo, Pisa). Eine in Anlehnung an ein antikes Vorbild entstandene Marmorbüste von Ferdinand I. von Medici wird F. zugeschr. (Hannover, Niedersächs. LM; cf. Trudzinski, 1985). Keine der 16 Terrakottastatuetten, u.a. von den Aposteln, die das Ziborium der Kap. SS. Annunziata im Dom zierten, wurde wiedergefunden. Am 13.8.1597 Aufnahme als Bürger von Pisa. Zw. 1598 und 1601 fertigt er vier Bronzereliefs für das Westportal des Doms. Lt. Baldinucci entwickelt F. in Pisa eine Vorliebe für die Wiss., bes. die Anatomie. Er verfaßt die anatom. Abh. Il Microcosmo (verschollen), zwei Werke zu Geometrie und Kosmographie und soll neue Meßinstrumente konstruiert haben. In der Trad. des Ateliers von Giambologna soll er auch Bronzestatuetten gefertigt haben, deren Zuschr. mitunter diskutiert wird. Die beiden Statuen Meleagros und Diana mit springendem Hirsch als Pendant (beide Dresden, SKS) gehören zu seinen ersten Bronzemodellen. Die von der Kunst aus Fontainebleau geprägte Diana kann F. direkt vor der Ankunft in Florenz ausgef. haben als Referenzobjekt für Giambologna. Zugeschr. werden ihm Bronzestatuetten von Muskelmännern; mit einer davon ist er auf einem anonymen Portr. von 1576 zu sehen. Die Zuschr. einer durch mehrere Exemplare (bes. in London, V&A; Oxford, Ashmolean Mus.; Paris, Louvre; Venedig, Ca'd'Oro) bek. Statuette einer Geflügelten Frau (New York, M.Hall) wird diskutiert, ebenso die einer meist Pietro Tacca zugewiesenen Statuette von Ludwig XIII. zu Pferde (Florenz, MN del Bargello). 1599 fertigt F. nach einem Modell von Giambologna einen Hl. Matthäus für den Dom in Orvieto. Seine letzten relig. Aufträge in Florenz betreffen die Büsten im Kreuzgang des Klosters S.Maria degli Angeli (1599), ausgef. auf Geheiß des Priors Silvano Razzi zur Ergänzung der Büsten von Caccini, das Modell einer Kap. zu Ehren von Sant'Andrea Corsini in der Kirche S.Maria del Carmine (1600) sowie die Marmor-Skulpt. Das aktive Leben und Das beschauliche Leben für die Grab-Kap. von Giambologna in der Kirche SS. Annunziata, in der F. bestattet zu werden wünscht (Test. 1604). 1598 realisiert er eine Statue von Orpheus für den Garten am Pariser Haus des Bankiers Jérôme de Gondi. Baldinucci betont dessen Rolle im Zusammenhang mit F.s Übersiedlung nach Paris, einem 1600 dok. Vorhaben. Zw. 1601 und 1602 hält er sich bereits kurzzeitig dort auf und schätzt mit Mathieu Jacquet eine mon. Apollstatue von Barthélemy Prieur. Im April 1602 ist er wieder in Florenz. Der Tod des Sohnes Scipione im Okt. 1603 beschleunigt viell. die Entscheidung, sich in Frankreich niederzulassen. Am 21.11.1604 verfaßt F. in Florenz ein Test. und fertigt lt. Baldinucci im selben Jahr einen Merkur mit dem Kopf von Argus für Duccio Mancici. E.1605 oder A.1606 reist er mit Empfehlungsschreiben des Großherzogs Ferdinand I. von Medici nach Paris und kehrt nur noch einmal im Sept. 1607 kurzzeitig nach Florenz zurück zur Regelung priv. Angelegenheiten und um seine Fam. nachzuholen. Durch Maria von Medici protegiert, wird F. "sculpteur ordinaire du roi". Eine Marmorstatue von Heinrich IV. (Pau, MN du Château) ist eines seiner ersten Werke in Frankreich. Viell. stammt von ihm auch eine Wachsbüste des Königs, die 1606 nach Florenz gebracht wird als Modell für das unter Federführung von Giambologna durch Tacca ausgef. Reiterstandbild von Heinrich IV.; F. soll die Aufstellung des 1614 in Paris eingetroffenen Werkes auf dem Pont-Neuf überwachen und liefert selbst die Modelle zu den vier an den Ecken des Piedestals sitzenden Sklaven und zu drei der fünf von ihm entworfenen dekorativen Reliefs (während der Frz. Revolution zerst.). Nach F.s Tod fertigt dessen Schüler und Schwiegersohn Francesco Bordoni di Bartolomeo diese Werke; er ist bereits 1589 in Florenz im Atelier von Giambologna anzutreffen (demzufolge ist Bordoni di Bartolomeo vor 1580, dem allg. anerkannten Datum, geb.; cf. Pegazzano, 2002, 76) und 1593 bei F., dessen Tochter er 1611 heiratet. 1609 entsteht für die Tuilerien das Werk Die Zeit bringt die Wahrheit ans Licht und vernichtet die Verleumdung. 1610 folgen Entwürfe zur Veranschaulichung der krieger. Heldentaten von Heinrich IV. für dessen Trauerfeierlichkeiten in Florenz. F.s Tätigkeit als Maler ist nicht bestätigt; versuchsweise wurde ihm das Portr. Giambologna in seinem Atelier zugeschr. (Priv.-Slg; cf. Avery, 1987). Er wurde auf mehreren Portr. identifiziert, von denen ihn einige als Bildhauer und Architekten zeigen (anonymer Florentiner Maler, 1576, Florenz, Slg Fraschetti; Giovanni Battista Paggi, 1589, Brüssel, Priv.-Slg; Hendrick Goltzius, Zchng, Amsterdam, RM; zwei Portr., anonyme Florentiner Künstler, um 1610, Florenz, Gall. Palatina; Jacob Bunel, Stich von Pieter de Jode; Frans Pourbus d.J., um 1610/15, Florenz, Uffizien).

Werke

Arezzo, Piazza del Duomo: Ferdinand I., Großherzog der Toskana, Marmor, 1595 (mit Giambologna). Baltimore/Md., Walters AG: Apoll, Marmor, 1591. Bellosguardo, Villa Michelozzi, Fassade: Caritas, Marmor, um 1603. Cambridge/Mass., Fogg AM: Venus mit einer Nymphe und einem Satyr, Marmor. Douai, Mus. de la Chartreuse: Kind, Marmor. Dresden, SKS. Florenz, MN del Bargello: Moses; Aaron, beide Terrakotta; Jason mit dem Goldenen Vlies, Marmor, 1589. - Boboli-Garten: Junger Mann (Narziß?), Kopie, Stein; Minerva. - Villa Le Fonti: Die Jungfräulichkeit, Marmor. - Uffizien: Die heldenhafte Dichtkunst, Ton und Stuck. - Pal. Pitti, Gall. Palatina: Merkur mit dem Kopf von Argus, Marmor, 1604. - SS. Annunziata, Capp. della Madonna del Soccorso: Das aktive Leben; Das beschauliche Leben, beide Marmor. - S.Croce, Capp. Niccolini. - S.Marco. - Brücke S.Trinità: Der Frühling, Marmor, 1593. - S.Maria degli Angeli, Kreuzgang: Hl. Romuald; Ambrogio Traversari, beide 1599; S.Pier Damiani, alles Büsten, Marmor. - Piazza S.Maria Novella, Hospital S.Paolo dei Convalescenti, Loggia: Ferdinand I., Büste, Marmor, um 1594. - Hospital S.Maria Nuova: Hl. Romuald, Büste, Marmor, 1600. Genua, Pal. Bianco: Janus; Jupiter, beide Marmor, 1585. - S.Lorenzo, Capp. Senarega. - S.Maria del Fiore: die Bischöfe Zanobi und Podio, Ton, Stuck, Pappmaché. Hartford/Conn., Wadsworth Atheneum: Venus mit einer Nymphe und einem Satyr, Marmor. Jerusalem, Hl. Grabeskirche: Kreuzaufrichtung; Kreuzigung; Beisetzung; Auferstehung, Reliefs, Bronze. Jouars-Pontchartrain/Yvelines, Schloß Pontchartrain: Die Zeit bringt die Wahrheit ans Licht und vernichtet die Verleumdung, Marmor, 1609. Krakau, Muz. Uniwersytetu Jagiellońskiego: drei Muskelmänner, Statuetten, Bronze. London, Kensington Pal., Orangerie: Diana; Flora; Pomona; Syrinx, alle Marmor. - Somerset House, Wernher Coll.: Saturn, sein Kind verschlingend, Bronze. - V&A: Zephir, 1576; Apoll, 1577, beide Marmor; Halb ausgestreckter junger Mann; Sitzende weibl. Figur, teilvergoldet, beide Terrakotta; Der Appenin und Detail eines Brunnenunterbaus (Vorderansicht); Neptunbrunnen (Rückansicht); Samson-Brunnen und der Philister (Vorder- und Rückansicht), Zchngn, Bleistift, Feder, Sepia, um 1580/1602. Orvieto, Dom. Paris, Louvre: David und Goliath; Orpheus bezaubert die Tiere, 1598, beide Marmor; Jugendlicher; Mann im fortgeschrittenen Alter; Farbiger; alter Mann, vier Statuen angeketteter Gefangener, Bronze. Pau, MN du Château. Pisa, Piazza dei Cavalieri, Brunnen: Denkmal für Cosimo I., Großherzog der Toskana, Marmor, 1595. - Piazza Francesco Carrara: Denkmal für Ferdinand I., der Stadt Pisa beistehend, Marmor, 1594 (mit Giambologna). - Pal. Altini Buonamici, Fassade: Ferdinand I., Büste, Marmor. - Pal. dello Stellino, Fassade: Ferdinand I., Büste, Marmor. - Dom, Westportale: Heimsuchung Mariä; Taufe Christi; Der Judaskuß; Aufstieg zum Kalvarienberg, Reliefs, Bronze. Rovezzano, Villa Bracci, Garten: Bacchus, Stein. Seattle/Wash., AM: Amor, Marmor.

Bibliographie

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Artikel aus Thieme-Becker

Signature
H. Vollmer

Biogramm

Franqueville (Francheville, Francqueville), Pierre, nannte sich in Italien Francavilla und signierte Petrus Franc., Petrus Francevillus oder Petrus a Francavilla. Bildhauer, Bronzegießer, Architekt und Maler, geb. in Cambrai, laut Baldinucci: 1548, laut Legende auf dem von Pierre de Jode nach Jacob Bunel gest. Porträt F.s ("M. VI C XIII. A 60"): um 1553, † in Paris am 25. 8. 1615. Ging etwa 16jährig nach Paris, bildete sich hier 2 Jahre im Zeichnen aus, kam 1566 nach Innsbruck und trat bei einem Bildschnitzer in die Lehre, dessen Name leider nicht bekannt geworden ist, unter dem man aber vielleicht Alexander Colin vermuten darf. Hier blieb F. 5 oder 6 Jahre. Sein Lehrmeister stellte ihn dem Erzherzog Ferdinand von Tirol vor, der F. 1571 oder 1572 zu weiterem Studium nach Italien schickte u. ihm ein Empfehlungsschreiben an seinen berühmten Landsmann Giovanni da Bologna in Florenz mitgab. Bologna nahm den jungen F. mit offenen Armen auf, mühte sich um seine weitere Ausbildung und erwählte ihn bald zu seinem bevorzugten Gehilfen. Als 1574 der Abate Antonio Bracci sich zwecks Ausschmückung des Parkes seines Landhauses in Rovezzano bei Florenz an Bologna wandte, gab dieser den Auftrag an seinen Schüler weiter; F. führte eine Reihe Marmorstatuen und Gruppen sowohl für Rovezzano wie auch für den Florentiner Stadtpalast des Abate aus, deren Verbleib indes nicht mehr nachweisbar ist. Nach Erledigung dieses Auftrages ging F. nach Rom, kopierte hier einige Antiken, muß aber bald wieder nach Florenz zurückgekehrt sein, denn bereits 1579 (nicht 1585, vgl. Artikel Bologna) treffen wir ihn mit Bologna auf dem Wege nach Genua, wohin sie von Luca Grimaldi gerufen waren, um dessen Kapelle in S. Francesco di Castelletto auszuschmücken. Da Bologna selbst nach wenigen Wochen Genua wieder verließ, so sind diese nur zum Teil erhaltenen Arbeiten, die nach Zerstörung der Kirche (1797) in der Aula der Universität von Genua Aufstellung gefunden haben, gewiß durchweg von F. nach Entwürfen Bolognas ausgeführt; es handelt sich um 14 Bronzereliefs mit Szenen aus der Passion Christi (7 im Palazzo Pitti zu Florenz), 8 Putten und 6 Tugendgestalten, letztere aus Gips und bronziert. Für den Palazzo Grimaldi (jetzt Bianco) in Genua führte F. weiterhin 2 Kolossalfiguren aus Marmor: Jupiter u. Janus aus, bez.: "Faciebat hoc opus Petrus Franc. flandrus 1585" (jetzt in der unteren Halle aufgestellt, von Burckhardt scharf kritisiert). Einen dritten Genueser Auftrag erteilte ihm Matteo Senarega; er lautete auf 6 Statuen (Hl. Ambrosius, Stephan und 4 Evangelisten) für die Cappella S. Sebastiano des Domes (S. Lorenzo), "recht öde und manierierte Gebilde" (Suida), an Ort und Stelle erhalten. Nach Florenz zurückgekehrt, arbeitete F. für die Cappella Niccolini in S. Croce (1585ff. erbaut) 5 Statuen: Moses, Aaron und 3 Tugenden ("manieriert, aber doch nicht ohne einen gewissen oberflächlichen Reiz" [Burckhardt]), für die Capp. S. Antonio in S. Marco 1589 sechs Heiligenstatuen (Marmor), letztere nach Modellen Bolognas - sämtlich an Ort u. Stelle erhalten. In dems. Jahre 1589 modellierte er 6 Kolossalstatuen als Schmuck der Domfassade gelegentlich der Feierlichkeiten beim Einzuge der Großherzogin. Aus diesem Jahre datiert auch ein Bildnis F.s von der Hand des Genuesers G. B. Paggi, das Pietro Tacca, dann Baldinucci besaßen; es trug die Bezeichnung: Petrus Francevillus belgius etat. 42. 1589 (womit die Bestimmung des Geburtsjahres auf 1548 übereinstimmen würde! ein anderes Bildnis F.s von Fr. Pourbus in den Uffizien). Weitere Arbeiten dieser Florentiner Jahre: Jason mit dem goldenen Vließ für den Palazzo Zanchini, Apollo für Palazzo Salviati, Primavera-Statue für den Ponte S. Trinità, sind bis auf letztgen. nicht mehr nachzuweisen. - Um 1594 wurde F. von Ferdinand I. Medici nach Pisa berufen, um auf der Piazza dei Cavalieri einen Brunnen mit der Marmor-Statue Cosimos I. zu errichten. Wie dieser Statue, so liegen laut Inschrift auch der 1594 von F. ausgeführten Statue Ferdinands I. auf der Piazza S. Niccola in Pisa Entwürfe Bolognas zugrunde (Wachsmodell im Berliner Kaiser Friedrich-Mus.). Für ein nicht mehr nachweisbares Ciborium des Domes fertigte er 16 kleine Terrakottafiguren. Längere Zeit hielt F. in Pisa die Mitarbeit an den Domtüren zurück, deren Wiederherstellung nach dem Brande von 1595 von der Bologna-Schule in Angriff genommen wurde. Auf F.s Anteil kommen von den Reliefs des Hauptportales: Heimsuchung Mariä; des linken Portals: Geißelung Christi; des rechten Portals: Judaskuß und Kreuztragung. (Gehaltsanweisungen am 17. 7. und 10. 11. 1601.) Mit dem Pisaner Bürgerrecht beehrt, kehrte F. nach Florenz zurück. Andere Arbeiten dieser Pisaner und der nächstfolgenden Jahre sind: Merkurstatue, fand später Aufstellung in den Boboli-Gärten (wohl identisch mit dem von Fantozzi als im Pitti befindlich erwähnten Merkur als Argustöter); Marmorstandbild Ferdinands I. vor dem Dom in Arezzo (1595), laut Inschrift am Helm, von Bologna entworfen; Marmorstatuen des tätigen und des beschaulichen Lebens in der von Bologna ausgestatteten Cappella del Soccorso in der Florentiner Annunziata-Kirche; Orpheusstatue (Marmor) für den in Paris ansässigen Florentiner Nobile Girolamo Gondi, jetzt im Louvre ("Opus Petri Francavillae Belgici Cameracensis Florentini Academici Pisani et Civis. A. D. 1598"). Dieser Orpheus erregte solche Bewunderung bei Heinrich IV., daß er F. an seinen Hof berief; nicht schon um 1601, wie Baldinucci sagt, sondern erst nach 1604, wie das von Milanesi aufgefundene, aus Florenz vom 21. 11. 1604 dat. Testament F.s beweist, siedelte F. in Begleitung seines Schülers und späteren Schwiegersohnes Francesco Bordoni nach Paris über und bezog Wohnung im Louvre. über die Pariser Tätigkeit F.s weiß Baldinucci, der sonst die Hauptquelle für F.s Leben ist, nichts zu berichten. Aus dem Beginn derselben (Gehaltszahlungen 1608) stammen der David des Louvre (Marmor), die Kaminfiguren Force und Paix in der Salle des Gardes des Schlosses Fontainebleau und eine Gruppe für den Tuileriengarten: Saturn raubt Kybele (auch genannt: Zeit und Wahrheit), die unter Ludwig XVIII. in das Schloß Pont-Chartrain bei Paris gelangt sein soll. Die Vollendung des Hauptwerkes seiner Pariser Jahre, des Sockelschmucks des von Bologna 1604 beg., von Tacca vollendeten Reiterdenkmals Heinrichs IV. für den Pont-Neuf, erlebte F. nicht mehr; die 4, nach Zerstörung des Denkmals (1792) in den Louvre geretteten Bronzestatuen der gefesselten Sklaven wurden (laut Inschrift) von Bordoni 1618 nach seinen Modellen vollendet; die Bronzereliefs sind untergegangen (Marmorrelief der Schlacht bei Ivey [von F.?] im Louvre). Im Schloß Pau von F. eine lebensgroße Marmorstatue Heinrichs IV.; eine andere Statue Heinrichs im Mus. zu Versailles. Im Berliner Kaiser Friedrich-Mus. Marmorrelief eines Christuskopfes, von dem auch Nachbildungen in Stuck und Papiermasse vorkommen. Von Bode werden F. weiterhin 2 sehr schöne Bronzestatuetten der Jahreszeiten in der Sammlung Huldschinsky in Berlin zugewiesen (cf. Katalog); mit diesen zeigen wiederum enge Verwandtschaft die 2 prächtigen Bronzegruppen des Wiener Hofmus.: Herkules, Dejanira und Nessus, und: Venus, Mars und Amor (Abb. bei Schlosser). Auch eine Büste des Erzherzogs Ferdinand von Tirol im Stift Klosterneuburg und eine Bronze des Wiener Hofmus.: Merkur entführt Psyche (Variante im Louvre) dürften als mutmaßliche Arbeiten F.s in Anspruch genommen werden. Außerdem werden F. im Louvre eine Büste des Malers Martin Fréminet zugeschrieben (die ebend. befindliche Büste Bologna's nicht von F.), im Mus. zu Valenciennes eine Büste des Historikers Henri d'Oultreman, im Nationalmus. zu Florenz eine Reiterstatuette Ludwigs XIII. (Bronze), in der Sammlung Johnson in Philadelphia eine Terrakottabüste Giordano Bruno's (cf. Katal. von Valentiner III [1914] No 1188). - über die architektonische Tätigkeit F.s ist wenig bekannt; der ehem. Palast der Cavalieri di S. Stefano (della Carovana, jetzt Schule) an der Piazza dei Cavalieri in Pisa, von dem Baldinucci spricht, ist von Vasari umgebaut und kann für F. nicht in Betracht kommen. Ricci weist ihm den Entwurf zu dem schönen Palazzo del Comune (früher Gambacorti) in Pisa (mit Ausnahme der gotischen Fassade nach dem Arno) zu. Immerhin deutet F.s Titel: "Architecte du Roy" (Louis XIII.) auf eine umfangreiche Architektentätigkeit hin. Dagegen ist seine malerische Tätigkeit durch Baldinucci beglaubigt, der mehrere Bilder F.s aus Florentiner Besitz nennt, darunter Bildnisse Heinrichs IV., Ferdinands I. und Giov. da Bologna's. - Den universellen Charakter dieser Begabung kennzeichnen schließlich Arbeiten auf physikalischem und mathematischem Gebiet, wie die Konstruierung eines Kompasses, Herstellung von Globen, und Abfassung eines mit eigenhändigen Zeichnungen ausgestatteten anatomischen Lehrbuches. - Ohne die Bedeutung Bologna's oder seines Mitschülers Tacca zu erreichen, ist F. ein charakteristischer Repräsentant seiner Zeit, der über eine "kalte, absichtlich zur Schau getragene Fertigkeit" (Woermann, Gesch. d. Kst) zwar nur selten hinauskommt, aber als Vermittler zwischen italien.-flämischer und französ. Kunst einen nicht unwichtigen Platz in der Entwicklungsgeschichte der neueren Plastik einnimmt. Baldinucci, Not. d. Prof. del disegno, ed. Ranalli, III (1846) 56-71. - Mariette, Abecedario II. - Cicognara, Storia d. Scult., V 255ff. - Duthilloeul, Eloge de P. de Franqueville, Cambrai 1821 (S. A. a. d. Mém. de la Soc. d'Emulation 1821). - Baert, Mém. s. I. Sculpt. et Archit., 1848 p. 46ff. - Ricci, Storia d. Archit. in Italia III (1859) 637. - Jal, Dict. crit., 1872. - Durieux, Art. Cambrésiens, 1874 p. 65ff. - Herloison, Actes d'Etat-civ., 1873 p. 39, 146. - Nouv. Arch. de l'Art franç. 1872 p. 27; 1876 p. 225ff. (Briefe); 1877 p. 146ff. (Müntz, Testament F.). - Gaz. d. B.-Arts 1874, II 306; 1875, II 51; 1885, II 354ff. (Courajod über die Bologna-Büste). - L'Art XL (1889) 127, 143ff.; XLIX (1890) 145/6 (P. Lafond über die Heinrich-Statue in Pau). - Jahrb. d. Kstsamml. d. Allerh. Kaiserh. IV 43f., 51. - Müntz, Arch. d. Arts, 1. sér., 1890 p. 78ff. - Drexler, Stift Klosterneuburg, 1894 p. 223. - Marchal, La Sculpt. etc. belges, 1895. - Dehaisnes, Le Nord monum. et art., Lille 1897. - Tanfani Centofanti, Not. di Art. etc. Pisani, 1897. - Lami, Dict. d. Sculpt. etc., 1898. - L'Arte II (1899) 373, 384f., 389 (Supinoüberdie Pisaner Domtüren). - Fournier-Sarlovéze, Art. oubliés, 1902. - Thode, Michelangelo, Krit. Unters. I (1908) 161. - Schlosser, Werke d. Kleinplastik i. d. Samml. d. Allerh. Kaiserh., Wien 1910. - Burckhardt, Cicerone ", 1910. - H. Rousseau, La Sculpt. aux 17e et 18e S., Brüssel 1911, p. 121ff. - Bull. de la Soc. de l'Hist. de l'Art franç. 1912 p. 246f. (H. Stein). - Schottmüller, Ital. u. span. Bildw. d. Renaiss. etc., K. Mus. Berlin, Beschr. etc. V, 1913. - Kat. u. Führer: Barbet de Jouy, Descr. d. Sculpt. mod. du Louvre, 1873. Courrajod, Sculpt. mod. du Louvre, 1894 p. 21, 32f., 63, 67ff., 225, 227. - Pfnor, Guide au Palais de Fontainebleau, 1889, p. 110 (Abb.), 111. - Kat. d. Museo Naz. Florenz, 1898. - Guiden von Florenz (besonders Bocchie Cinelli, Richa und Fantozzi), Genua (Ratti, Alizeri, Suida) und Pisa (Morrona, Titi, Bellini-Pietri). - Papini, Pisa I (Cat. d. Cose d'Arte etc.), Rom 1912, p. 40, 49, 50, 75.

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