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Allgemeines Künstlerlexikon - Internationale Künstlerdatenbank - Online

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Vita

Erdmannsdorff, Friedrich Wilhelm von, dt. Architekt, Innenarchitekt, Architekturtheoretiker, *18.5.1736 Dresden, †9.3.1800 Dessau.

Biogramm

Als Adliger wurde E. für eine Hoflaufbahn vorbereitet. 1750-54 Ausb. im Ingenieurcorps der Dresdener Ritter-Akad., u.a. in Zivil- und Militärbaukunst. 1754-57 Stud. der Natur-Wiss., Philosophie und Gesch. an der Univ. Wittenberg. 1786 Ehren-Mitgl. der kgl. AK und mechan. Wiss. in Berlin, 1796 künstler. Leiter der Chalkograph. Ges. in Dessau. Seit 1763 war E. für den Fürsten Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau tätig, der Bericht des Biographen August Rode über eine Freundschaft beider gehört aber zu den beliebten zeitgen. Topoi, die im kunstsinnigen, aufgeklärten Herrscher und seinem ihm freundschaftl. verbundenen Künstler eine Wiederbelebung Perikleischer Zustände heraufbeschwören möchten. Gleichwohl bewohnte E. Räume im 1769-73 von ihm erbauten Wörlitzer Schloß und unterbrach seine Tätigkeit für den Fürsten in Dessau und Umgebung ledigl. für die Reisen und einen zweijährigen Aufenthalt 1787-89 in Berlin und Potsdam im Auftrag des preuß. Königs Friedrich Wilhelm II. Für beide Auftraggeber vermittelte E. in Italien Antikenankäufe. Vier (teils mehrjährige) Aufenthalte in Italien 1761-63, 1765/66, 1770/71 und 1789/90 sowie drei Reisen nach England 1763/64, 1766 (auf der Rückreise von Italien) und 1775, die letzteren wie auch die zweite Italienreise gemeinsam mit dem Fürsten Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau unternommen, dienten dem Stud. der Kunst und Archit., aber auch der Landwirtschaft, Ökonomie und dem Besuch frühindustrieller Manufakturen. In Italien nahm E. Unterricht bei dem frz. Architekten und Ruinenmaler Charles-Louis Clérisseau und bei dem Bildhauer Bartolomeo Cavaceppi, in Rom und Neapel Begegnungen mit Johann Joachim Winckelmann, William Hamilton und Giovanni Battista Piranesi, während der letzten Italienreise auch mit Antonio Canova, Angelica Kauffmann und Philipp Hackert. Die Reisen dienten der Anlage einer Musterwirtschaft nach engl. Vorbild in Wörlitz mit einem Schloß am See und in den Landschaftsgarten eingestreuten Kleinarchitekturen. 1765 entstand als erster Bau der Engl. Sitz im Park von Wörlitz, eine Klein-Archit., die mit Giebel, Säulenstellung, Balustraden und der sog. Serliana, einem überhöhten Rundbogenmotiv, sowie Nischen mit Skulpt. im Inneren programmat. Elemente palladian. Villen-Archit. vorführt. Die Aneignung dieser Formen kann als bezeichnend gelten, sie ergibt sich aus theoret. Studien zu Palladios "Quadro Libri d'Architettura" (1570), deren Vergleich mit den Theoremen Vitruvs, die E. in Ausschnitten aus dem Lat. übersetzte, sowie der Kenntnis palladian. Bauten in Oberitalien und mündet in eine demonstrative Einhaltung von proportionalen Maßsystemen. Sodann ist der Engl. Sitz wie die ihm folgenden Bauten E.s mit der Einbindung in den Landschaftsgarten und dessen vielfältige Nutzung vom brit. Neopalladianismus geprägt. Bedeutend erscheinen bes. für das Schloß Wörlitz (1769-73) sowohl Bauten wie das Duddingston House (1763-68) in Edinburgh von William Chambers, architekturtheoret. Publ. wie der "Vitruvius Britannicus" (1715-25) von Colin Campbell und Stich-Publ. der archäol. Reise-Lit. wie die "Ruines of Palmyra" (1753) von Robert Wood und die zeitgen. Diskussion um die Anwendung antiker Formen in der Innen-Archit., wie sie von Robert und James Adam vertreten und in den "Works in Architecture" (1773ff.) publiziert wurde. Der Umgang mit antiken Einzelformen etwa am Nymphäum (1767/68), Bautypen wie dem Pantheon (1795/97), beides Klein-Archit. im Park von Wörlitz, oder auch freistehenden Säulen mit Gebälk, Wandaufrissen in hochrechteckigen Feldern und Verwendung von eingemauerten Reliefs und der kassettierten Decke im Festsaal des Residenzschlosses in Dessau (1767/68; 1945 zerstört) sind maßgebl. diesem brit. Einfluß zu verdanken. Das breitlagernde, elfachsige Schloß im Park von Wörlitz (1769-73), dessen Fensterbekrönungen, Giebel und Fries jene antiken Bauten in Palmyra zitieren, zeigt in zwei Geschossen über einem Sockel palladian. Formen und Maßsysteme, zudem einen Portikus mit vier kolossalen korinth. Säulen, dessen Giebel das Walmdach überschneidet. Dem Theater in Dessau (mit Carlo Ignazio Pozzi, 1797/98; zerstört) gibt E. einen ähnl. Aufbau, stellt die sechs kolossalen Säulen aber nun in der Art des von Palladio rezipierten Minerva-Tempels in Assisi auf Postamente. Auch die Schlösser Luisium (1774-78) und Georgium (1780) mit jeweils zugehörigen Parkanlagen variieren mit der Gruppierung von Fenstern, ihrer Bekrönung durch Segmentbögen, mit Kolossalordnung, Walmdächern und Dachaufbauten, Serliana, einer Wendeltreppe und einem runden, mit Nischen besetzten Gartensaal palladian. Muster. Die aufwendigen Innenraumausstattungen etwa in der Villa Hamilton (1791-94) im Park von Wörlitz und im Schloß selbst billigt jedem Raum eine neue Gestaltung der Wände, Türen und Decken zu und verarbeitet antike Wandmalereien, Stukkaturen, Gemmen, Münzen und Kleinplastik, die wiederum Stichwerken wie den "Admiranda romanarum antiquitatum" (1693), den "Gemmae anticae caelatae" (1724), dem "Mus. Etruscum" (1737) oder den "Pitture antiche d'Ercolano" (ab 1757) entnommen sind. Der gelehrte Anspruch dieser Bildprogramme ist überdeutlich, E. verfügte über eine umfangreiche Bibliothek. Über weißen Holzvertäfelungen wechseln versch. farbige Wandbespannung oder Bemalungen in hochrechteckigen Feldern mit aufsteigenden Arabesken in Stucklisenen. Vermauerte Reliefs teils berühmter Antiken wie der Borghes. Tänzerinnen, plast. vortretende Stuckarbeit an Wänden und Türen, in Stuck gerahmte Bildfelder, Medaillons und Gefäße der Wedgewood-Man. überziehen die Räume mit einem vielgliedrigen, dennoch genau proportionierten Geflecht aus Malerei, Plastik und Bauschmuck. Auch Anregungen von Raffael oder Annibale Carracci wurden verarbeitet. E.s dritte Italienreise 1770/71 diente dem detaillierten und in Briefen an den Fürsten erläuterten Entwurf dieser Einrichtungen, dem Ankauf von Marmorkaminen durch Vermittlung von Piranesi, der Beschaffung von Antikenkopien und der Vermittlung von Künstlern wie Cavaceppi nach Wörlitz. Das sog. Got. Haus im Park von Wörlitz (1773, erweitert 1785-1813), früher wegen des vermeintl. Stilbruches Georg Christoph Hesekiel zugeschrieben (der für versch. Bauaufgaben E.s die Ausf. übernahm), gilt heute als durch die brit. Gotik-Rezeption beeinflußtes Werk E.s. Die stilisierten Einzelformen im Inneren deuten wiederum auf Publikationen, möglicherweise auf die "Gothic Architecture improved by rules and Proportions" (1747). Freistehende Säulen wie im Festsaal des Residenzschlosses in Dessau oder im Speisesaal des Schlosses Wörlitz bestimmen auch das von E. auf Wunsch des preuß. Königs Friedrich Wilhelm II. 1786/87 umgebaute Arbeits- und Schlafzimmer Friedrichs II. in Schloß Sanssouci in Potsdam. Die differenzierte Wandgestaltung für die Königskammern im Berliner Stadtschloß (1787-89) zeigen sich gegenüber den gleichzeitigen Umbauten durch Carl von Gontard weniger raumgreifend als plast. durchgestaltet und wirken über E.s Mitarb. Friedrich Gilly in die preuß. Architektur. Sie sind z.B. noch in den Wandaufrissen der von Karl Friedrich Schinkel umgebauten Wohnungen für die preuß. Prinzen nachzuvollziehen. E.s theoret. Ansichten in den "Architectonische(n) Studien" (1797), die die Arkadenstellung mit vorgeblendeter Säulenordnung von antiken Bauten wie dem Kolosseum und dem Marcellus-Theater ableiten und die röm. Beispiele des Pal. Farnese und der Cancelleria propagieren, demnach eine Legitimation palladian. Formen vornehmen, finden im dt.-sprachigen Raum keine Entsprechung.

Werke

Dessau: Armen- und Waisenhaus, 1766/70; Marställe und Stallmeisterhaus, 1792; Wohnhaus Poststraße 11/12, 1792/93; Pal. Branconi, 1795/96 (alles im 2.WK zerst.). Gotha, Schloßpark: Rundtempel, 1778. Wörlitz: Küchenhaus, 1772/73; Domäne, 1783-87; Vestatempel als Synagoge, 1790 (nach Verwüstung wieder hergerichtet); Georgenkanal mit "Eiserner Brücke", 1791.

Selbstzeugnisse

Architecton. Studien, in Rom gezeichnet, und zur Uebung für Bau- und andre Werk-Zeichen-Schulen bestimmt, Dessau 1797.

Ausstellungen

E: 1998 Stuttgart, Inst. für Auslandsbeziehungen (K).

Bibliographie

ThB10, 1914. Macmillan II, 1982; LdK II, 1989; R.J. Van Vynckt (Ed.), Internat. dict. of architects and archit., I, Detroit u.a. 1993; DA X, 1996; N.Pevsner u.a., Lex. der Welt-Archit., Da. 31996; J.Banham (Ed.), Enc. of interior design, I, Lo./Chicago 1997. A.Rode, Leben des Herrn F.W. von E., Dessau 1801 (Repr. Wörlitz 1994); A.Hartmann, Der Wörlitzer Park und seine Kunstschätze, B. 1913; E.P. Riesenfeld, E., der Baumeister des Herzogs Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, B. 1913; H.Schmitz, Berliner Baumeister vom Ausgang des 18. Jh., B. 1925; H.Giesau (Ed.), KD des Landes Anhalt, I: Die Stadt Dessau, Burg 1937; II.2: Stadt, Schloß und Park Wörlitz, Burg 1939; E.Bielefeld, Die Wörlitzer Antiken. Ein Bild-Kat., mit Beitr. über das Verhältnis F.W. von E. zur antiken Malerei und Plastik (Ms.) 1948; M.-L. Harksen, Dessauer Kalender 10:1966, 38-41; P.Werner, Pompeji und die Wanddekoration der Goethezeit, M. 1970; M.-L. Harksen, Dessauer Kalender 20:1976, 43-50; S.Harksen, Forsch. und Ber. der Staatl. Mus. zu Berlin 18:1977, 131-154 T. 29-35; ead., Dessauer Kalender 24:1980, 81 ss.; R.-T. Speler, F.W. von E. Begründer der klassizist. Baukunst in Deutschland, Diss. Halle, 1981; E.Hirsch, in: Pompeji 79-1979, Stendal 1982, 109-119; id., Mitt. der Winckelmann-Ges. Stendal 49:1985, 25-41; H.Heise, F.W. von E. 1736-1800. Slg der Zchng (K), Dessau 1986; R.-T. Speler, in: F.W. von E. 1736-1800, zum 250. Geburtstag (K), Wörlitz 1986, 27-38; A.Schendel, ibid., 42-54; H.-J. Kadatz, F.-W. von E. Wegbereiter des dt. Frühklassizismus in Anhalt-Dessau, B. 1986; F.W. von E. 1736-1800. Leben, Werk, Wirkung (Kolloquium Dessau/Wörlitz 1986), Wörlitz 1987; R.-T. Speler, Clérisseau, von E. and Jefferson. The Dessau-Woerlitz early classicist period and German-American relations in art and cult. in the age of enlightenment, Halle 1989; G.Ziegler, Anhaltin. Baumeister. Baumeister in Anhalt, Dessau 1992; R.Wegner, Nach Albions Stränden. Die Bedeutung Englands für die Archit. des Klassizismus und der Romantik in Preußen, M. 1994; E.Forssman, in: F.-A. Bechtoldt (Ed.), Weltbild Wörlitz (K Frankfurt am Main), Ostfildern-Ruit 1996, 99-115; M.Rüffer, ibid., 117-130; H.Günther, ibid., 131-161; V.M. Strocka, ibid. 163-193; H.Kleinschmidt/T.Bufe, Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Halle 1997 (Denkmals-Verz. Sachsen-Anhalt); Friedrich Wilhelm II. und die Künste. Preußens Weg zum Klassizismus (K), B. 1997; L.Trauzettel (Bearb.), Das Luisium im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, M./B. 1998; C.A. Boettiger, Reise nach Wörlitz 1797, ed. E.Hirsch, B./M. 1999; E.Forssman, Goethezeit. Über die Entst. des bürgerl. Kunstverständnisses, M./B. 1999; K.Parlasca, in: Heiterkeit und Munterkeit der Durchsichten. Festschr. Erhard Hirsch, Dessau 1999, 123-130; R.-T. Speler (Ed.), F.W. von E. Kunsthist. J. einer fürstl. Bildungsreise nach Italien 1765/66, M./B. 2001. Addenda: D.Götze, Dessau im Aufbau. Stadtentwicklung 1945-1990, Diss. Berlin 2008, Dessau-Roßlau 2009.

Artikel aus Thieme-Becker

Signature
Riesenfeld

Biogramm

Erdmannsdorff, Friedrich Wilhelm von, Architekt, geb. 18. 5. 1738 zu Dresden, wo sein Vater kgl. polnischer und kursächsischer Hausmarschall war, †9. 3. 1800 zu Dessau. Studierte in Wittenberg Philologie, kam 1757 an den Hof des Fürsten Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, dessen Freund und Vertrauter er wurde. 1761 seine erste Reise nach Italien. Malerische Studien in Florenz und Venedig. 1763 Reise nach England und Holland als Begleiter des Fürsten. Einfluß von Chambers und den Gebrüdern Adam. E. beschäftigte sich von da ab mit Architektur und studierte den Vitruv. 1765 zweite Reise nach Italien. Verkehr mit Winckelmann, architektonischer Unterricht bei Clérisseau in Rom. Im Anschluß daran Reise nach Paris und zweite Reise nach England. 1770-71 dritter, einjähriger Aufenthalt in Italien zum Studium der römischen Architektur. 1775 dritte Reise nach England (Dath). 1786 wird E. von der Kgl. Akademie der Künste zu Berlin zum Ehrenmitglied und Assessor ernannt. 1787-89 Aufenthalt und Arbeiten in Berlin und Potsdam. 1789 bis 1790 vierte Reise nach Italien als Begleiter des Erbprinzen von Braunschweig. Verkehr in Rom mit Angelika Kauffmann, Trippel, Canova, Cavaceppi, Hackert u. anderen. - E.s Hauptwerk ist das Wörlitzer Schloß (1769-1773), dessen Architektur und inneren Ausbau er bis in die kleinsten Einzelheiten entwarf. Von anderen größeren Arbeiten sind zu erwähnen: Saal im Schloß zu Dessau (1767/68), Schlösser Luisium (1774) u. Georgium (1780) bei Dessau. 2 Zimmer in Sanssouci u. 7 Zimmer der sogen. Königskammern im Kgl. Schloß zu Berlin (1787-1789), Marställe, Hofstallmeisterwohnung und Orangerie in Dessau (1793/94); Theater in Magdeburg (1794, jetzt abgebrochen bezw. umgebaut), Rathaus in Wörlitz (1795), Hoftheater in Dessau (1798, abgebrannt 1855). Ein Verzeichnis der von E. ausgeführten Bauten sowie der sämtlichen von ihm erhaltenen Handzeichnungen, die sich größtenteils im Herzogl. KupferstichKab. zu Dessau befinden, bei Riesenfeld (vgl. Lit.). - E. war ein begeisterter Anhänger der Antike, er war in Deutschland der erste Architekt, der die Lehren Winckelmanns in die Tat umzusetzen bemüht war. Sein Schaffen wurde außer von Italien besonders von den englischen Klassizisten stark beeinflußt. Seine Bedeutung für die Entwickelung des deutschen Klassizismus und besonders für die Berliner Bauschule war groß. Er war der Lehrer Friedrich Gillys. Die meisten Arbeiten führte E. in Dessau u. dem anhaltdessauischen Lande für seinen Fürsten aus. Auch Privathäuser, Volksschulen usw. baute er dort. Edle Verhältnisse und feine 'Durch bildung der Einzelheiten zeichnen seine Gebäude aus. Besonders sind seine Innendekorationen hervorzuheben, zu denen er meist antike Motive und Formen entlehnt. Seine Tätigkeit erstreckte sich auch auf die Gartenanlagen in und um Dessau, und auf zahlreiche kunstgewerbliche Arbeiten. Auf seine Anregung hin entstanden in Dessau eine Landeszeichenschule u. die chalkographische Gesellschaft, deren künstlerischer Leiter er wurde. E.s literarische Arbeiten: "Vorerinnerung" zu seinen "Architektonischen Studien zu Rom" (Dessau 1797); Vorrede zur "Auswahl antiker Gemälde aus dem vom Grafen Caylus ... herausgegebenen Werke" (Chalkograph. Gesellschaft, Dessau 1798); "Entwurf einiger Gedanken über die Führung des artistischen Teils unserer chalkographischen Arbeiten" (Journal des Luxus und der Moden 1797 und Mitt. d. Ver. f. Anh. Gesch. u. Altert. Bd. III, Dessau); "Gedanken über eine allgemein vorbereitende Unterrichtsanstalt zu mechanischen Gewerben und zu bildender Kunst für Dessau" (veröffentl. in den Mitt. d. Ver. f. Anh. Gesch. u. Altert. Bd. V, Dessau). Die letzten beiden Aufsätze im Manuskript erhalten, die ebenso wie das Tagebuch der italienischen Reise von 1765 und 2 Bände Vitruv - Übersetzung sich in Privatbesitz befinden. Briefe E.s an den Fürsten Franz liegen im Herzogt. Hof- und Staats-Archiv zu Zerbst. A. Rode, Leben des Herrn F. W. von E., Dessau 1800. - Allg. Dtsche Biogr. - E. P. Riesenfeld, Erdmannsdorff etc., Berlin 1913 (mit zahlr. Abb. s. Bauten). - Rode, Beschreib. d. Landhauses u. engl. Gartens zu Wörlitz, Dessau 1788; Wegweiser d. d. Sehenswürdigk. in u. um Dessau, 1795-8. - Mitt. d. Ver. f. Anh. Gesch. u. Altert. Bd I ff. - Anh. Bau- u. Kstdenkm., 1892 p. 408. - Gesch. d. Stadt Dessau, 1901 p. 120, 131, 468, 512, 517, 518, 522, 543ff., 557, 563ff. - Hosäus, Wörlitz, Dessau 1902. - P. Wallé, E. in Berlin, in Voss. Zeitg 16. 3. 1888. - R. Borrmann, Bau- u. Kstdenkm. von Berlin, 1893 p. 134, 272, 294ff. - Goethe, Dichtg u. Wahrh., B. Buch, Mitte. - C. Justi, Winckelmann, 1898 p. 253, 282, 284. - Kat. Akad. Ausst. Berlin 1788, p. 4. - Jahrb. d. kgl. preuß. Kstsamml. XIV (1893) 135. - Kst u. Kstler VIII (1910) 253; X (1912) 269 f.; XI (1913) 110ff.

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