Günter Grass gehört zu den Autoren, die weltweit übersetzt, verlegt und gelesen werden; dies gilt auch für seine Werke mit einer hermetisch innerdeutschen Problematik, deren interne Bezüge und Anspielungen, wie im Roman Ein weites Feld, im Ausland nicht ohne weiteres verstanden werden können. Ob dies an einer für Grass typischen Sichtweise liegt, die, allem Anschein zum Trotz, doch eine Außenperspektive ist und sich mit der Sicht eines Lesers im Ausland decken mag, wäre eine Frage, die Einzelrecherchen verdiente. Denn Distanz wird manchmal erst außerhalb des Raumes, in dem man in einem internen Code miteinander spricht, verständlich. So wird das Regionale europäisch.

Arbitrium
Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft
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, Aus zweierlei Perspektiven… Zur Rezeption der Danziger Trilogie von Günter Grass in Polen und Schweden in den Jahren 1958–1990. 2003
Jerzy Łukosz
1Uniwersytet Wrocławski, Instytut Filologii Germanskiej, pl. Nankiera 15, PL-50–140 Wrocław. jelukosz@poczta.wp.pl
Citation Information: Arbitrium. Volume 22, Issue 1, Pages 103–105, ISSN (Print) 0723-2977, DOI: 10.1515/ARBI.2004.103, December 2007
Publication History:
- Published Online:
- 2007-12-14


















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