Jump to ContentJump to Main Navigation

Online

49,00 € / $74.00*

* Prices subject to change. Shipping costs will be added if applicable.
Publication Date:
December 2007
ISSN:
1865-8849
DOI:
10.1515/ARBI.2004.106

See all formats and pricing

Online
Individual Subscription Online only
Euro [D] 49.00
RRP for USA, Canada, Mexico
US$ 74.00 *
Print
Individual Subscription Online only
Euro [D] 125.00
RRP for USA, Canada, Mexico
US$ 188.00 *
Print + Online
Individual Subscription Online only
Euro [D] 150.00
RRP for USA, Canada, Mexico
US$ 226.00 *
*Prices subject to change. Shipping costs will be added if applicable.

Arbitrium

Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft

Ed. by Harms, Wolfgang / Strohschneider, Peter / Vollhardt, Friedrich

3 Issues per year

VolumeIssuePage

Issues

, „Was ich im Gedächtnis ertrage“. Untersuchungen zum Erinnerungskonzept von Uwe Johnsons Erzählwerk. 2003

Günter Butzer

1Universität Gießen, Institut für Germanistik / Neuere deutsche Literatur, Otto-Behaghel-Straße 10B, D-35394 Gießen. guenter.butzer@germanistik.uni-giessen.de

Citation Information: Arbitrium. Volume 22, Issue 1, Pages 106–108, ISSN (Print) 0723-2977, DOI: 10.1515/ARBI.2004.106, December 2007

Publication History:
Published Online:
2007-12-14

Die Untersuchung von Johnsons Texten als literarische Erinnerungsarbeit blieb bislang weitgehend auf den letzten großen Roman Jahrestage beschränkt. Wenn Ulrich Krellner das Erinnerungskonzept von Johnsons Gesamtwerk in den Blick nimmt, sieht er sich demnach vor zwei Aufgaben gestellt: Zum einen gilt es, die Relevanz des Erinnerungsparadigmas, die für die Jahrestage außer Frage steht, auch für die früheren Texte zu erweisen; zum anderen darf man erwarten, daß eine Studie, die dem letzten Roman immerhin die Hälfte ihres Umfangs widmet, auch für dessen mnemologisches Programm neue Ergebnisse bereithält. Beides – so kann vorwegnehmend resümiert werden – ist dem Verfasser gelungen. Indem er im Untertitel seiner Arbeit von dem Erinnerungskonzept von Johnsons Erzählwerk spricht, erlegt er sich jedoch eine zusätzliche Verpflichtung zur Homogenität auf, der nur schwer nachzukommen ist. Daß in Thematik und Struktur so unterschiedliche Texte wie Ingrid Babendererde, Mutmaßungen über Jakob, Das dritte Buch über Achim und Jahrestage einem gemeinsamen Modell folgen sollten, erscheint eher unwahrscheinlich. Die Analysen der einzelnen Werke weisen denn auch in unterschiedliche Richtungen.

Comments (0)

Please log in or register to comment.