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Publication Date:
December 2007
ISSN:
1865-8849
DOI:
10.1515/ARBI.2006.68

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Arbitrium

Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft

Ed. by Harms, Wolfgang / Strohschneider, Peter / Vollhardt, Friedrich

3 Issues per year

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, Klosterkultur und Aufklärung in der Fürstabtei St. Gallen. 2003

Jan Loop

1Université de Neuchâtel, Deutsches Seminar, Espace Louis-Agassiz 1, CH-2001 Neuchâtel. jan.loop@unine.ch

Citation Information: Arbitrium. Volume 24, Issue 1, Pages 68–71, ISSN (Print) 0723-2977, DOI: 10.1515/ARBI.2006.68, December 2007

Publication History:
Published Online:
2007-12-12

Die Studie widmet sich der bisher von der Forschung kaum beachteten Frage der Rezeption aufklärerischen Gedankenguts in der Fürstabtei St. Gallen. Sie erhebt hierbei nicht den Anspruch einer umfassenden Aufarbeitung, sondern versteht sich als eine ideengeschichtlich orientierte „Vorstudie“, die sich der Fragestellung anhand zweier voneinander unabhängiger, punktueller Untersuchungen nähert. In einem ersten Teil analysiert Hanspeter Marti an zwei Fallbeispielen das „Verhältnis klösterlicher Hauptrepräsentanten zur Aufklärung“ (S. 10–71). Die entsprechenden Repräsentanten – Fürstabt Beda Angehrn (1767–1796) und der aufklärungskritische Offizial Iso Walser (1759–1785) einerseits (S. 12–17), der hohe weltliche Beamte in fürstäbtlichen Diensten und spätere Kantonsgründer Karl Müller-Friedberg (1782–1798) andererseits (S. 34–69) – sind so ausgewählt, daß an ihnen die gegenüber den Aufklärungspostulaten am stärksten divergierenden Grundpositionen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts skizziert werden können. Der zweite und umfassende Teil nähert sich der Problemstellung durch eine Darstellung der Aspekte des Bucherwerbs am Ende des 18. Jahrhunderts unter dem letzten fürstäbtlichen Bibliothekar Johann Nepomuk Hauntinger (1780–1823) (S. 74–224).

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