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Publication Date:
February 2008
ISSN:
1868-9027
DOI:
10.1515/BYZS.2003.301

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Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit, Erste Abteilung (641–867). 6.Band: Abkürzungen, Addenda und Indices. Nach Vorarbeiten Friedhelm Winkelmanns erstellt von Ralph-Johannes Lilie / Claudia Ludwig / Thomas Pratsch / Ilse Rochow / Beate Zielke

Erich Trapp

1Bonn

Citation Information: Byzantinische Zeitschrift. Volume 96, Issue 1, Pages 301–302, ISSN (Print) 0007-7704, DOI: 10.1515/BYZS.2003.301, February 2008

Publication History:
Published Online:
2008-02-19

Nun liegt dieses große prosopographische Werk in erstaunlich kurzer Zeit abgeschlossen vor. Noch weit mehr als bei der PLRE (geringere Personenzahl) und dem PLP (zwar viel größere Personenzahl, jedoch oft leichtere Auffindbarkeit durch differenzierende Familiennamen) bedurfte dieses Instrumentum studiorum einer Aufschlüsselung durch umfassende Register. Wie beim PLP ist auch hier passenderweise auf den Seiten 7–84 ein vollständiges, erneuertes Abkürzungsverzeichnis vorangestellt (Quellen, Sekundärliteratur und Zeitschriftensiglen). Darauf folgen sehr willkommene Addenda und Corrigenda (S. 85–134), in die erfreulicherweise auch so manches aus meinen ausführlichen Rezensionen (in BZ 92–94) eingeflossen ist. Der Hauptteil des Bandes mit den Indices (angeführt werden die Nummern und Namen der in der PMBZ behandelten Personen) wird eingeleitet durch eine Auflistung sämtlicher (sinnvoller) Namensvarianten, Familiennamen und Beinamen (S. 143–166). Danach folgt ein eher unerwartetes, vermutlich auch nicht sonderlich wichtiges Verzeichnis der Quellenstellen (S. 167–215, hier werden nur die Nummern angeführt). Als sicherlich bedeutendstes Register ist das der Titel und Berufe zu betrachten, durch das ja erst umfassende Studien zur Verwaltungs-, Wirtschafts-, Sozialgeschichte usw. ermöglicht werden bzw. erhebliche Erleichterung erfahren. Den Abschluß bilden – auch hier folgt die PMBZ dem Vorbild des PLP – die geographischen und topographischen Namen, deren Auflistung im Rahmen einer Prosopographie ja nicht unbedingt zu erwarten ist.

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