Zusammenfassung
Dieser Artikel behandelt die Frage, ob und ggf. in welchem Sinne der christliche Gottesdienst als ein Vollzug öffentlicher Theologie verstanden werden kann. In einem ersten Schritt analysiert der Verf. den Gottesdienst als eine theologische Handlung. Um zu zeigen, dass nicht nur einzelne Elemente im Gottesdienst, sondern dass der Gottesdienst insgesamt als ein Akt öffentlicher Theologie aufgefasst werden kann, reflektiert der Verf. sodann auf zwei im Blick auf diesen Sachverhalt entscheidende theologische Begründungsfiguren. Die eine – christologische – wird unter Hinweis auf die im Abendmahl realisierte Tischgemeinschaft mit Jesus expliziert. Die andere – ekklesiologische – sieht der Verf. in der Schlüsselbedeutung verankert, die dem Gottesdienst unter den gegenwartskulturellen Bedingungen hinsichtlich des Missionsauftrages der Kirche zukommt. In einem Schlussabschnitt erörtert der Verf. Funktion und Bedeutung lokaler Gottesdienstgemeinschaften als Subjekte einer im Modus der Liturgie öffentlich agierenden Theologie sowie die spezifischen Herausforderungen, die sich aus einem solchen Verständnis des Gottesdienstes ergeben.



















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