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Publication Date:
November 2010
ISSN:
1612-7021
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10.1515/jura.2010.819

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Nachträgliches Auswechseln der Bescheidbegründung – ein Fall des § 45 I Nr. 2 VwVfG?

Gunter Warg

1*Der Verf. ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung.

Citation Information: JURA - Juristische Ausbildung. Volume 32, Issue 11, Pages 819–821, ISSN (Online) 1612-7021, ISSN (Print) 0170-1452, DOI: 10.1515/jura.2010.819, November 2010

Publication History:
Published Online:
2010-11-04

Es kann vorkommen, dass die Ausgangsbehörde ihren Bescheid mit einer Begründung versieht, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen falsch ist, etwa weil die gegebene Begründung einen unzutreffenden oder unvollständig ermittelten Sachverhalt als Entscheidungsgrundlage nennt oder eine falsche Rechtsgrundlage heranzieht bzw. eine (zutreffende) Rechtsgrundlage fehlerhaft subsumiert (»Subsumtionsfehler«). Es stellt sich die Frage, ob die Behörde die falsche Begründung während des Vorverfahrens oder später richtig stellen und die unzutreffende durch eine korrekte, den VA rechtfertigende Begründung ersetzen kann.

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