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Publication Date:
June 2011
ISSN:
1612-7021
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10.1515/jura.2011.099

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Ed. by Bosch, Nikolaus / Ehlers, Dirk / Petersen, Jens / Röthel, Anne / Satzger, Helmut / Schoch, Friedrich / Schreiber, Klaus

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ÖR Das Eigentumsgrundrecht aus Art. 14 GG

Joachim Lege1

1Greifswald

Citation Information: JURA - Juristische Ausbildung. Volume 33, Issue 7, Pages 507–518, ISSN (Online) 1612-7021, ISSN (Print) 0170-1452, DOI: 10.1515/jura.2011.099, June 2011

Publication History:
Published Online:
2011-06-09

Für heutige Studenten dürfte die Hauptschwierigkeit der Dogmatik zum Eigentumsgrundrecht aus Art. 14 GG darin bestehen, dass das HAUPTPROBLEM nicht mehr hinreichend präsent ist. Dieses Problem lässt sich wie folgt formulieren: Inwieweit haben Eigentümer einen Anspruch darauf, dass der Staat ihnen wirtschaftliche Risiken abnimmt, die daraus entstehen, dass »Eigentum verpflichtet« und sein »Gebrauch . . . zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen« soll (Art. 14 II GG). Insbesondere: Können Eigentümer immer dann, wenn das Wohl der Allgemeinheit ihnen ein spürbares Zurückstellen der eigenen Interessen abverlangt, Entschädigung verlangen? Schließlich: Wer soll darüber entscheiden? Der Gesetzgeber, kontrolliert allein durch das BVerfG? Oder auch, irgendwie nebenher, die Zivilgerichte, insbesondere der BGH?

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