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Publication Date:
January 2008
ISSN:
1865-8342
DOI:
10.1515/PIKO.2000.87

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PIK - Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation

Fachzeitschrift für den Einsatz von Informationssystemen

Ed. by Spaniol, Otto

4 Issues per year

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Tools und Messungen zur Bewertung von SMP- und NUMA-Architekturen

H. Schickle / W. Hinderer

Citation Information: Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation. Volume 23, Issue 2, Pages 87–97, ISSN (Print) 0930-5157, DOI: 10.1515/PIKO.2000.87, January 2008

Publication History:
Published Online:
2008-01-09

ZUSAMMENFASSUNG

Im vorliegenden Beitrag werden zwei Teilprojekte des von der Heinz Nixdorf Stiftung geförderten Forschungsvorhabens BONUS (Bewertung und Optimierung von ccNUMA- und Cluster-Architekturen für datenintensive Anwendungen) vorgestellt: „Konzeption und Entwicklung eines Universellen Werkzeug-Baukastens und von Low-Level-Benchmarks zur Leistungsbewertung von datenintensiven Applikationen auf NUMA-Architekturen“ und „Messungen an Experimentalkonfigurationen einer RM600E“. Nach einer kurzen Übersicht über das Gesamtprojekt BONUS werden die Projektziele und Arbeitsschwerpunkte dieser beiden Teilprojekte dargestellt und die wichtigsten Ergebnisse präsentiert.

Im Gesamtprojekt BONUS geht es darum, Leistungsbewertungen und -optimierungen von SMP-Rechensystemen vom Typ ccNUMA (cache-coherent Non-Uniform Memory Access) durchzuführen. Der Schwerpunkt wird dabei auf datenintensive Applikationen insbesondere vom Typ OLTP (OnLine Transaction Processing), DSS (Decision Support Systems) und Web-Services gelegt. Die Untersuchungen erfolgen mit Hilfe von Simulationsexperimenten sowie Messungen an Rechnerkonfigurationen. Dazu werden im Rahmen des Projekts speziell entwickelte Simulationsmodelle, Messwerkzeuge und Benchmarks eingesetzt. Ergebnisse des Vorgängerprojekts OMEK (vgl. [HeSa98, Schi98, SaOM99]) können dabei gewinnbringend verwendet werden: So wird z.B. für die Modellierung und Simulation die erprobte und in OMEK entwickelte Simulationsplattform OOST (Objekt-Orientiertes Simulations-Tool) eingesetzt. Außerdem werden die für die Durchführung von Messungen an komplexen Rechnerkonfigurationen entwickelten Werkzeuge und die damit gewonnenen Erfahrungen direkt oder indirekt genutzt.

Die im Rahmen des Projekts BONUS durchgeführten Arbeiten haben gezeigt, dass mit einer adäquaten Vorgehensweise, geeigneten Methoden und Werkzeugen Lösungen zur effizienten Leistungsanalyse auch komplexer Rechensysteme erreichbar sind.

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