Jump to ContentJump to Main Navigation

Online

49,00 € / $74.00*

* Prices subject to change. Shipping costs will be added if applicable.
Publication Date:
February 2008
ISSN:
1612-9776
DOI:
10.1515/znth.9.1.70

See all formats and pricing

Online
Individual Subscription Online only
Euro [D] 49.00
RRP for USA, Canada, Mexico
US$ 74.00 *
Print
Individual Subscription Online only
Euro [D] 170.00
RRP for USA, Canada, Mexico
US$ 255.00 *
Print + Online
Individual Subscription Online only
Euro [D] 204.00
RRP for USA, Canada, Mexico
US$ 306.00 *
*Prices subject to change. Shipping costs will be added if applicable.

Ed. by Chapman, Mark D. / Vial, Jr., Theodore M / Graf, Friedrich Wilhelm

In cooperation with Christophersen, Alf

2 Issues per year

VolumeIssuePage

The Meaning of Religion in the Politics of Friedrich Naumann

Wolfhart Pentz

Citation Information: Zeitschrift für Neuere Theologiegeschichte. Volume 9, Issue 1, Pages 70–97, ISSN (Online) 1612-9776, ISSN (Print) 0943-7592, DOI: 10.1515/znth.9.1.70, February 2008

Publication History:
Published Online:
2008-02-26

Zusammenfassung

Der Aufsatz beschäftigt sich mit den religiösen und politischen Leitvorstellungen Friedrich Naumanns (1860–1919), dessen Lebensweg im Wilhelminischen Deutschland reich an konzeptionellen Neuorientierungen zu sein scheint. Nach seinem anfänglichen Engagement für die christlich-soziale Bewegung, die den Reich-Gottes-Gedanken zu einem Konzept sozialer Gerechtigkeit nutzte, trat Naumann ab 1898 im Sinne des politischen Liberalismus verstärkt für eine Trennung von Religion und Politik ein, um schließlich unter Betonung nationaler und sozialdarwinistischer Interessen eine Zivilreligion zu formulieren. Diese Veränderung, daß dem christlichen Glauben für die politische Ethik nur noch eine marginale Bedeutung eingeräumt wurde, wird meist als ein größerer Bruch in Naumanns Biographie bewertet. Der Aufsatz vertritt demgegenüber die Auffassung, daß trotz aller Wandlungen in der Auffassung von Religion und Politik Naumanns Ziel immer dasselbe blieb, nämlich einen Beitrag zur Förderung menschlicher Gemeinschaft zu leisten.

Comments (0)

Please log in or register to comment.