Schwarz-Friesel, Monika / Reinharz, Jehuda
Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert
[The Language of Hostility Towards Jews in the 21st Century]
Series:Europäisch-jüdische Studien – Beiträge 7
Aims and Scope
This study considers the question of how specific ideas about Jews are constructed and activated. At which point can a statement be regarded as anti-Semitic? The two authors examine the various verbal manifestations of current anti-Semitism and the mental images on which these are based, applying both a historical perspective and the perspective of linguistic and cognitive science.
Supplementary Information
- xii, 444 pages
- Language:
- German
- Type of Publication:
- Monograph
- Keywords:
- Anti Semitism; Anti Zionism; Cognitive Science; Linguistic Analysis; Central Council
- Readership:
- Libraries, Institutes, Academics, Journalists
- Subjects
- History > Cultural History
- History > Early Modern History
- History > Regional History > Berlin, Brandenburg, Prussia
- History > Jewish Culture and History
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- History > Early Modern History
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- History > Jewish Culture and History
MARC record
MARC record for eBook"Worte sind wesentlich; Sprache kann töten: Auschwitz begann nicht mit dem Bau von Krematorien, sondern mit dem Gebrauch bestimmter Worte. Die Tatsache, dass judenfeindliche Denkmuster aus der Nazizeit auch heute noch Verbreitung finden, ist ein Alarmzeichen. Dieses Buch über "Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert" sollte deshalb auch für angehende und ausübende Journalisten eine Pflichtlektüre sein."
Matthias Küntzel in: Lesart, Deutschlandradio Kultur, 5. Mai 2013
‚Ich hab noch nie mit Juden zu tun gehabt, aber aus irgendeinem Grund mag ich euch nicht.‛ Dieses Beispiel ist die Quintessenz des neuen, alten Antisemitismus. Es geht nicht um Juden und Israelis aus Fleisch und Blut, sondern um Obsession und Projektion – losgelöst vom realen Sein und Tun. Das große Verdienst der Autoren ist die systematische Erfassung eines furchterregenden Phänomens, das nach Auschwitz in Deutschland als überwunden galt. Woher kommt es, wohin führt es? Die beiden Verfasser haben das Verdeckte ans Tageslicht gebracht und Neuland erschlossen. Das Buch ist eine große wissenschaftliche Arbeit.‟
Josef Joffe, Herausgeber, Die Zeit, und Distinguished Fellow, Stanford University
„Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert ist ein ausgesprochenes Novum für die Antisemitismusforschung. Eine solch eingehende Untersuchung, die auf Sprachanalysen basiert, hat es bislang nicht gegeben. Der Band leistet einen sehr wichtigen Beitrag zur Diskussion zum deutschen, aber eben nicht nur deutschen Antisemitismus. Die Autoren haben die Forschung in diesem Bereich um wesentliche Aspekte bereichert.‟
Yehuda Bauer, Professor für Holocauststudien, Hebrew University, und akademischer Berater für Yad Vashem, Jerusalem
„Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz weisen neue Wege in der Antisemitismusforschung: Die interdisziplinäre und korpusbasierte Analyse der aktuellen antisemitischen Sprachgebrauchsmuster gibt Einblicke in die geistigen und affektiven Fundamente moderner Judenfeindschaft. Jeder, der sich heute mit antijüdischen Einstellungen beschäftigt, muss dieses Buch zur Kenntnis nehmen.‟
Michael Brenner, Professor für jüdische Geschichte und Kultur, LMU München
„Eine Herkules-Tat: die umfassende und präzise Analyse des aktuellen judenfeindlichen Sprachgebrauchs. Die Verfasser haben eine wenig beneidenswerte, jedoch notwendige und wichtige Aufgabe gemeistert, die vielleicht nur mit der legendären Heldentat des Herkules vergleichbar ist –dem Ausmisten der Ställe des Königs Augias, die seit dreißig Jahren nicht mehr gereinigt worden waren.‟
Walter Laqueur, Historiker und Publizist, Washington


















