Gruppenarbeit in der Automobilindustrie - Zwischen Teilautonomie und Neuorientierung

Eine Zwischenbilanz

Michael Lacher 1
  • 1 Leiter Industrial Engineering Volkswagen AG Werk Kassel Postfach 1451 D-34219 Baunatal

Abstract

Der vorliegende Beitrag behandelt die neueren Auseinandersetzungen um die Ausrichtung der Gruppenarbeit in der Produktion am Beispiel der Automobilindustrie. Anhand von zwei Fallbeispielen aus den Aggregatemontagen sowie der Mechanischen Fertigung wird dafür plädiert, differenzierende Gruppenarbeitskonzepte anzuwenden, die sowohl den unterschiedlichen Produktionserfordernissen wie auch den Belangen der Mitarbeiter Rechnung tragen. Dabei wird berücksichtigt und empirisch nachvollzogen, dass der arbeitsorganisatorische Wandel in der Aggregatefertigung in mehreren Etappen sich vollzogen hat. Es ist unübersehbar, dass die Gruppenarbeitskonzepte sich sukzessive den Leistungserfordernissen der Unternehmen angeglichen haben. In der Rede stehen dabei der teilautonome Gruppenarbeitsansatz, der vor allem Anwendung in der Mechanischen Fertigung findet, sowie der Ansatz standardisierter Gruppenarbeit, der vermehrt in den Montagen der Autofabriken umgesetzt wird.

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