Zukünftiger Stellenwert von Liquor-Biomarker in der modernen MS-Therapie/Future relevance of CSF biomarkers in modern MS treatment

Georg Pilz, Peter Wipfler, Andrea Harrer 1 , Barbara Holl 1 , Katrin Oppermann 1 , Stefan M. Golaszewski 1 , Eugen Trinka 1 , and Jörg Kraus 1
  • 1 Universitätsklinik für Neurologie, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Christian-Doppler-Klinik/SALK
  • 2 Georg Pilz und Peter Wipfler haben zu gleichen Teilen zu diesem Artikel beigetragen.

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wurde die Therapie der Multiplen Sklerose (MS) durch neue, immunologisch selektivere und wirksamere Medikamente erweitert. Untersuchungen des Liquors cerebrospinalis (CSF) zeigten, dass diese Medikamente auch einschneidende immunologische Veränderungen hinter der Blut-CSF-Schranke induzieren. Dadurch kann einerseits die gute Wirksamkeit erklärt werden, andererseits wird aber auch das Risiko opportunistischer Infektionen im ZNS, wie z.B. das Auftreten einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML), begünstigt. In dieser Übersichtsarbeit wird auf die bis jetzt bekannten immunologischen Veränderungen, die durch die beiden in der Behandlung der hochaktiven MS zugelassenen Medikamente-Natalizumab und Fingolimod-ausgelöst werden, eingegangen. Die Untersuchung des CSF bietet ein sehr interessantes Forschungsfeld, um zukünftig mehr über die immunologischen Veränderungen bei MS hinter der Blut-Hirn-Schranke unter Therapie herauszufinden.

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