Befundinterpretation der molekularen Diagnostik in der Verlaufskontrolle der chronischen myeloischen Leukämie: Empfehlungen einer deutschen Expertengruppe/Interpretation of molecular diagnostics results in routine monitoring for chronic myeloid leukemia: recommendations from a German expert panel

Andreas Hochhaus 1 , Martin C. Müller 2 , Thoralf Lange 3 , Christian Thiede 4 , and Torsten Haferlach 5
  • 1 Abteilung Hämatologie/Onkologie, Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Jena, Erlanger Allee 101, 07740 Jena, Deutschland
  • 2 III. Medizinische Klinik, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Mannheim, Deutschland
  • 3 Abteilung Hämatologie/Onkologie, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig, Deutschland
  • 4 Medizinische Klinik und Poliklinik I, Universitätsklinikum an der TU Dresden, Dresden, Deutschland
  • 5 MLL Münchner Leukämielabor GmbH, München, Deutschland

Zusammenfassung

Die chronische myeloische Leukämie ist eine neoplastische Erkrankung der Hämatopoese, charakterisiert durch die BCR-ABL1-Fusion. Zur Behandlung neu diagnostizierter Patienten sind drei selektive Tyrosinkinase-Inhibitoren zugelassen. Zur Beurteilung der Residualerkrankung ist eine frühe und engmaschige molekulargenetische Verlaufskontrolle unumgänglich. Sie ermöglicht eine frühe Prognoseeinschätzung sowie ein frühes Erkennen eines Rezidives bzw. einer Therapieresistenz. Eine Harmonisierung der Nachweismethode und des Laborberichts ist wichtig für die Beurteilung des Therapieverlaufs. Eine rasche Befundübermittlung motiviert den Patienten zur Therapietreue. In dieser Stellungnahme diskutiert eine deutsche Expertengruppe Harmonisierungsempfehlungen zur Nachweismethode und zum Laborbericht.

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