Kapitalismus – ein Feindbild für die Kirchen?

and Hartmut Kliemt
StephanWirz, Kapitalismus – ein Feindbild für die Kirchen?, Theologischer Verlag Zürich, Zürich2018, 286 Seiten

Stephan Wirz (Hg.), Kapitalismus – ein Feindbild für die Kirchen?, Theologischer Verlag Zürich, Zürich 2018, 286 Seiten

Die Initiative, diesen 286 Seiten und dreizehn Beiträge umfassenden Sammelband zu lesen und zu besprechen, ging nicht von mir aus. Ich bedaure es aber im Nachhinein nicht, dass ich als religionsphilosophisch interessierter wiewohl religiös unmusikalischer wissenschaftlicher „Außenseiter“, den Auftrag übernommen habe, diesen lesenswerten Band zu besprechen. Dabei habe ich auch im Blick auf Leser dieser Rezension eine gewisse Mühe darauf verwendet, jeweils Verweise anzuführen, in denen man das, was ich aus Raumgründen nur andeuten kann, ausführlicher nachvollziehen kann.

1 Wissenschaftliche Perspektiven

Vieles an den Auseinandersetzungen in dem zu besprechenden Sammelband erinnerte mich an Samuel Bowles’ (2017) Diskussion des Feindbildes des Kapitalismus aus marxistischer Sicht. Bowles fragt sich in „The moral economy“, wie es ungeachtet aller gegenteiliger marxistischer Voraussagen sein kann, dass der Kapitalismus seine sozialen Grundlagen nicht zerstört hat, sondern im Gegenteil mit der Reife kapitalistischer Rechtsordnungen die intrinsischen „pro-sozialen“ Motivationen der Bürger eher anzuwachsen scheinen.

Die Kapitalismuskritik von christlichen und marxistischen Anhängern freiheitlich-rechtsstaatlicher Institutionen, ist sich in vielem überraschend ähnlich. Sich mit dieser Kritik auseinanderzusetzen, kann in den besseren Fällen gerade für diejenigen, die, wie der Autor dieser Zeilen, einen rechtsstaatlichen Kapitalismus für die größte zivilisatorische Errungenschaft der Menschheit halten, sehr lehrreich sein. Beim undogmatischen Marxisten Bowles spürt man bis in seinen virtuosen Umgang mit empirischen Resultaten der experimentellen Ökonomik hinein beides, sein weltanschauliches Anliegen und seinen Respekt für Tatsachen und Logik. Die besten Beiträge des Sammelbandes strahlen einen ähnlichen Geist rationaler Auseinandersetzung aus, anderen gelingt ähnliches wenigstens teilweise.

In dem insoweit vorbildlichen Beitrag von Christian Frey und Christoph Schaltegger wird die Evidenzorientierung der jüngeren Ökonomik dem guten Zweck zugeführt, bestimmte „alternative Tatsachen“, die in weiten Bereichen der christlichen (aber auch marxistischen) Kapitalismuskritik eine Rolle spielen, dem zu unterziehen, was man heute gern einen „Faktencheck“ nennt. Frey und Schaltegger widerlegen, jedenfalls soweit ich das beurteilen kann, auf belastbare Weise die These, dass „die Reichen“ im Kapitalismus zwangsläufig immer reicher werden. Am Gegenbeispiel der Schweiz zeigen sie mit Graphiken und Daten unterlegt auf, wie das Zusammenspiel starker, konkurrenz-föderalistisch kontrollierter Institutionen eines demokratischen Rechtsstaates mit einem freien Arbeitsmarkt und subjekt-fördernden Einkommenstransfers eine systemstabilisierende Verteilung unterstützen kann. Korrelation ist nicht Kausalität. Doch die gerade auch von christlicher Seite gern vorgebrachte These, dass weitreichende (auch die Arbeitsmärkte umfassende) Vertragsfreiheit zwangsläufig zu einer die breite Akzeptanz freiheitlich rechtsstaatlicher Institutionen gefährdenden Ungleichheit führt, wird durch Arbeiten wie die von Frey und Schaltegger erschüttert.

Dass kapitalismuskritische Kreise einschließlich der Kirchenvertreter unter ihnen sich zu dieser Wahrheit bekehren lassen, ist allerdings unwahrscheinlich. Denn, erfreuliche Fakten, wie sie etwa jedermann unter „https://ourworldindata.org/“ einsehen kann, haben einen schweren Stand, öffentlich anerkannt zu werden. Insbesondere die christlichen Kirchen betonen, durch das Kreuz sinnfällig symbolisiert, die düsteren Seiten diesseitiger menschlicher Existenz. Ihnen fällte es naturgemäß schwer, hienieden die frohe – und wahre – Botschaft von den ungeheuren Fortschritten, die mit dem Aufstieg des Kapitalismus und insbesondere seiner Globalisierung nach dem zweiten Weltkrieg korreliert waren, zu verbreiten. Nach allen plausiblen Maßstäben wie etwa Reduktion des Risikos, eines gewaltsamen Todes zu sterben, Steigerung der durchschnittlichen Lebenserwartung, Verbesserung von Ernährungs- und Gesundheitszustand, Säuglingssterblichkeit und Impfquoten geht es der Menschheit heute besser als je zuvor. Wenn insbesondere der jetzige Papst in öffentlichen Äußerungen allgemeine Fehlwahrnehmungen bestätigt, so trägt er zumindest nicht zur Aufklärung bei. Es ist schon merkwürdig, dass es Autoren wie Steven Pinker (2012) vorbehalten bleibt, nach einer schonungslosen Bestandsaufnahme der schrecklichen Menschheitsgeschichte, auf die „better Angels of our nature“ zu sprechen zu kommen.

Einige Autoren des Sammelbandes tragen durchaus zu der auch von Pinker (2018) eingängig geforderten Aufklärung bei. Der Beitrag von Georg Rich etwa zeichnet ein ausgewogenes Bild von Freihandel und Globalisierung. Zwei Punkte hätte er – auch in Distanzierung vom üblichen „Gerechtigkeitsgeschrei“ – womöglich schärfer formulieren können: politische Binnen-Stabilität in den entwickelten Ländern verlangt Kompensation von Verlusten derer, die unter der schöpferischen Zerstörung durch Innovation und Arbeitsteilung insgesamt leiden – und zwar primär aus Stabilitäts- und nicht aus Gerechtigkeitsgründen; internationale Mitmenschlichkeit verlangt, dass die entwickelten Länder nicht beliebig Eigentumsrechte auswärtiger Politik-Gangster ratifizieren und damit Anreize zur Ausbeutung der Bevölkerung setzen (Wenar 2017).

Auch der Herausgeber Stephan Wirz hebt bereits im ersten Satz seines eigenen Beitrags hervor, dass es durch „den Aufbau einer freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung gelang, [...] innerhalb von rund 150 Jahren in großen Teilen Europas und Nordamerikas das malthusianische Los einer am Existenzminimum darbenden und mit periodisch wiederkehrenden Hungersnöten konfrontierten Bevölkerung abzuwenden und einen bislang nie gekannten Wohlstand für breite Bevölkerungsschichten zu schaffen.“ (S. 217) Im weiteren Fortgang seiner Ausführungen identifiziert er dann leider die allgemeine bürgerliche Vertragsfreiheit mit „Konsumkultur“. Das erweckt den Eindruck, als ginge es „nur“ um Konsum und lenkt von der auch für Wirz zentralen Stärkung individueller Selbstbestimmung, die allein der westliche Rechtsstaat politisch verwirklichen konnte, ab.

Warum Wirz mit seiner politisch-pluralistischen Konzeption nicht explizit auf Wilhelm von Humboldt (1851/1967) Bezug nimmt, verwundert, zumal er den Verdacht äußert, „dass der Staat in manchen Passagen der katholischen Soziallehre durchaus auch in der Rolle eines Lebensstil-Regulators gesehen wird.“ (S. 228) Was tatsächliche Praktiken des weltanschaulichen „rent-seekings“ der christlichen Kirchen und ihrer Anhänger insbesondere in Deutschland anbelangt, scheint der Verdacht nicht unbegründet. Aber die neuzeitlichen säkularen Ethiker setzen sich ebenfalls dem Verdacht des weltanschaulichen „rent-seekings“ aus. Die Popularität von Gerechtigkeitstheorien unter ihnen und ihren Anhängern scheint wesentlich darauf zurückzuführen, dass „Ungerechtigkeit“ nach Korrektur ruft und damit die Rechtfertigung staatlichen Zwangs zur Durchsetzung weltanschaulich-moralischer Ziele erleichtert, ohne dass man anerkennen müsste, dass es sich um die Durchsetzung partikularer Ziele mit dem Mittel des Staates und damit um „rent-seeking“ handelt.

Christliche Traditionen, die Wohltätigkeit – selbst wenn sie mit Zwangssteuern finanziert wird – gegenüber Gerechtigkeit betonen, sind vom liberalen Standpunkt betrachtet unbedenklicher, weil sie zu subjektbezogenen Transfers und weniger zur Regulierung einladen. Zumal es im Katholizismus eine Tradition der Staats-Skepsis gibt, die Arnd Küppers in seinem Beitrag angemessen rekonstruiert. Schade ist, dass er sich – wohl durch den ausufernden Gebrauch von „liberal“ und „gerecht“ in der dominanten amerikanischen Literatur – dazu verleiten lässt, Sen als Liberalen einzuordnen, um dann im Bezug auf ihn mit dem Konzept der Beteiligungsgerechtigkeit zu operieren. Es hätte aus liberaler Sicht näher gelegen, auf ältere Vorstellungen zu subjekt-fördernden Maßnahmen einzugehen („demogrant schemes“, „negative Einkommenssteuer“; Friedman und Friedman 1990).

Martin Rhonheimer führt, hierin Wirz ergänzend, einige ältere Korrekturen prävalenter kapitalismuskritischer Geschichtsklitterungen an. Er stellt fest: „Die Fehlbeurteilung des Kausalzusammenhangs zwischen Verarmung und Industriekapitalismus war gleichsam der Geburtsfehler der katholischen Soziallehre.“ (S. 59) Seine Darstellung der Entwicklung kirchlicher Lehrmeinungen in Enzykliken wie insbesondere „Rerum novarum“ und „Quadragesimo anno“ verbindet Rhonheimer auf Basis historischer Sachkenntnis mit interessanten Ausführungen bspw. zum Reichskanzler und Zentrumspolitiker Georg von Hertling. Meine eigenen Überlegungen vor allem zu Nell-Breuning, die ich in einer Gelegenheitsarbeit zu „Solidarität in Freiheit“ anstellte (Kliemt 1995), hätten von der Lektüre Rhonheimers sehr profitieren können. In der Sache – wenn auch weniger fundiert als Rhonheimer – teile ich seine Kritik insbesondere an den auf das Werk von Heinrich Pesch zurückgehenden korporatistischen Elementen in „Quadragesimo anno“.

Ein naturrechtlicher Rückgriff auf ein deontologisch begründetes Eigentumsrecht, der mir bei Rhonheimer angelegt scheint, ist allerdings problematisch. Ein im Ergebnis auf das Gleiche hinauslaufendes, doch konsequentialistisch begründetes Humesches „Naturrecht“ auf „stability of possession, its transference by consent, and the execution of promises“ (Hume 1739/1978), das letztlich als konventionalistische menschliche Erfindung auftritt (Mackie 1980), kann das gleiche erreichen. Denn ohne die mit den zivilrechtlichen Ausprägungen des Humeschen Naturrechtes einhergehende – letztlich politisch bewirkte – Trennung des Bereichs legitimen politischen Handelns vom geschützten Bereich einer Böhmschen „Privatrechtsgesellschaft“ sind die segensreichen Wirkungen des Kapitalismus empirisch nicht denkbar (Acemoglu et. al. 2013; North et. al. 2013). Diese Konstruktion wäre mit Hayeks aposteriorischem Rechtsevolutionismus, nicht aber mit einem Misesschen (transzendentalen) Apriorismus vereinbar. Der Rückgriff auf apriorische, nicht-kontingente Erkenntnisse von Rechten ist dem Geist einer modernen fallibilistischen Wissenschaftskonzeption fremd. Viele Christen scheinen aber der (irrtümlichen) Auffassung zu sein, dass man nur nicht-empirisch die Unantastbarkeit von Rechten unterstützen könne. Doch selbst wenn man eine überzeugende apriorische Begründung für die Forderung, ein Recht möge existieren, geben könnte, wäre diese weder notwendig noch hinreichend um die Existenz des Rechtes als institutioneller Tatsache der Welt zu bewirken („the demand for a right is no more that right than hunger is bread“, Bentham 1843).

In verschiedenen Beiträgen des Sammelbandes werden verwandte Probleme der nachhaltigen Institutionalisierung von Rechten angesprochen. Wenn auch nicht unter diesem Namen begegnet uns damit das insbesondere von Talcott Parsons sogenannte „Hobbessche Ordnungsproblem“, wonach Entstehung und Existenz sozialer Ordnung nicht unter Rückgriff auf ausschließlich extrinsische Motivation erklärt werden kann, in verschiedenen Varianten.

Gerhard Schwarz, bemerkt bezugnehmend auf Röpke: „Gerade der Kapitalismus, der auf ein Zusammenleben mit möglichst wenigen staatlichen Regeln und auf eine Koordination der verschiedenen Interessen von unten setzt, kann nicht funktionieren, wenn die Gesellschaft nicht durch einige gemeinsame und mit der Marktwirtschaft harmonierende Grundwerte geprägt wird.“ (S. 103) Schwarz überträgt dies richtigerweise auf die Frage nach der Bestandsfähigkeit des Rechtsstaates selber. Dem hätte er deutlicher hinzufügen können, dass in die Produktionsfunktion für die Erzeugung rechtsstaatlicher Rechte und deren gesellschaftlicher Akzeptanz auch Transfers gehören.

Dass der Respekt für eine entpolitisierte Sphäre privater Verfügungsrechte psychologisch durch metaphysisch-religiöse Überzeugungen gestärkt werden könnte, setzen viele religiöse Anhänger der Marktwirtschaft umstandslos voraus. Begründungen für diese empirische Hypothese und deren normative Verwendung sind aber gerade mit Bezug auf Märkte weitaus komplexer als sie unterstellen und das in den Beiträgen des Sammelbandes deutlich werden könnte (ergänzend Baurmann 1996; Brennan und Kliemt 2019).

2 Dogmatische Perspektiven

Wenn der Papst Franziskus äußert, dass „diese Wirtschaft tötet“ (Evangelii gaudii, 53), dann ist das ein Fall von „Populismus“. Dass Papst Franziskus im Gegensatz etwa zum Trumpeter und seinem Anti-Globalisierungs-Populismus eine liebenswürdige Person zu sein scheint, ändert daran nichts. Die Autoren des Sammelbandes weichen Faktenchecks gegenüber päpstlichen Äußerungen allerdings eher aus. Zum einen bemühen sie sich, abwegige Äußerungen interpretativ weich zu spülen. Zum anderen zeigen sie auf, dass die Geschichte kirchlicher Lehrmeinungen durchaus ein anderes Bild ergibt. Und schließlich betonen sie christliche Überzeugungen, die sich mit dem rechtsstaatlich-politischen und privatrechtlichen Respekt für die Autonomie des Individuums decken.

Der Beitrag von Joachim Wiemeyer zur „Kapitalismuskritik von Papst Franziskus“, auf den ich abschließend kurz eingehen möchte, ist über die genannten Strategien hinaus aufschlussreich. Zunächst macht Wiemeyer die mit Bezug auf das Thema des Sammelbandes und dessen aktuelle Veranlassung durch Äußerungen des gegenwärtigen Papstes wichtige Beobachtung, dass, was Franziskus anbelangt, „ein systematisches und lehramtlich verbindliches Dokument zu Fragen der Wirtschaft noch gar nicht vorliegt“ (S. 24).

Wiemeyer hat Recht, der Papst hat noch nicht qua Amtes gesprochen. Aber Wiemeyers Sammlung päpstlicher Äußerungen lässt das Haupt der katholischen Kirche als fehl-informierte Quelle von Fehlinformationen erscheinen. Dies ist angesichts der Vorbildfunktion, die dem Papst unter Katholiken zukommt, politisch nicht unbedenklich. Die Beiträge des Sammelbandes bilden kein politisches Gegengewicht. Sie sind aber durchgängig weit fundierter als die päpstlichen Ausführungen auch wenn sie diese ebenso wie bestimmte christliche Topoi mit einer wissenschaftsfremden Nachsicht behandeln, die dem positiven Gesamtbild des Bandes aber keinen ernsthaften Schaden zufügt.

Literatur

  • Acemoglu, Daron und James A. Robinson (2013), Why Nations Fail: The Origins of Power, Prosperity and Poverty, London.

  • Baurmann, Michael (1996), Der Markt der Tugend, Tübingen.

  • Bentham, Jeremy (1843), Anarchical Fallacies, Bd. 2, Edinburgh.

  • Bowles, Samuel (2017), The Moral Economy: Why Good Incentives Are No Substitute for Good Citizens, New Haven/London.

  • Brennan, Geoffrey und Hartmut Kliemt, (2019), The constitution of markets. In: Richard E. Wagner (Hg.), James M. Buchanan: A Theorist of Political Economy and Social Philosophy, New York.

  • Friedman, Milton und Rose D. Friedman (1990), Free to Choose: A Personal Statement, San Diego.

  • Humboldt, Wilhelm von (1851/1967), Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen, Stuttgart.

  • Hume, David (1739/1978), A Treatise of Human Nature, Oxford.

  • Kliemt, Hartmut (1995), Solidarität in Freiheit, Freiburg/München.

  • Mackie, John L. (1980), Ethik, Stuttgart.

  • North, Douglas C., John J. Wallis und Barry R. Weingast (2013), Violence and Social Orders: A Conceptual Framework for Interpreting Recorded Human History, Cambridge u. a.

  • Pinker, Steven (2012), The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined, New York u. a.

  • Pinker, Steven (2018), Aufklärung jetzt: Für Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt. Eine Verteidigung, Frankfurt am Main.

  • Wenar, Leif (2017), Blood Oil: Tyrants, Violence, and the Rules that Run the World.

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  • Acemoglu, Daron und James A. Robinson (2013), Why Nations Fail: The Origins of Power, Prosperity and Poverty, London.

  • Baurmann, Michael (1996), Der Markt der Tugend, Tübingen.

  • Bentham, Jeremy (1843), Anarchical Fallacies, Bd. 2, Edinburgh.

  • Bowles, Samuel (2017), The Moral Economy: Why Good Incentives Are No Substitute for Good Citizens, New Haven/London.

  • Brennan, Geoffrey und Hartmut Kliemt, (2019), The constitution of markets. In: Richard E. Wagner (Hg.), James M. Buchanan: A Theorist of Political Economy and Social Philosophy, New York.

  • Friedman, Milton und Rose D. Friedman (1990), Free to Choose: A Personal Statement, San Diego.

  • Humboldt, Wilhelm von (1851/1967), Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen, Stuttgart.

  • Hume, David (1739/1978), A Treatise of Human Nature, Oxford.

  • Kliemt, Hartmut (1995), Solidarität in Freiheit, Freiburg/München.

  • Mackie, John L. (1980), Ethik, Stuttgart.

  • North, Douglas C., John J. Wallis und Barry R. Weingast (2013), Violence and Social Orders: A Conceptual Framework for Interpreting Recorded Human History, Cambridge u. a.

  • Pinker, Steven (2012), The Better Angels of Our Nature: Why Violence Has Declined, New York u. a.

  • Pinker, Steven (2018), Aufklärung jetzt: Für Vernunft, Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt. Eine Verteidigung, Frankfurt am Main.

  • Wenar, Leif (2017), Blood Oil: Tyrants, Violence, and the Rules that Run the World.

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