Creation and Salvation in Hebrews

Ole Jakob Filtvedt 1
  • 1 Postdoctoral fellow at the Norwegian School of Theology, P. O.Box. 5144, Majorstuen, N-0302 Oslo

Abstract:

Der Aufsatz sucht die Ansicht infrage zu stellen, dass der Hebräerbrief eine negative Sicht auf die Schöpfung habe. Zunächst wird das Verhältnis zwischen Jesu Rolle als Mitschöpfer aller Dinge und seiner Stellung als eschatologischer Erbe aller Dinge untersucht. Sodann wird die Tatsache in den Blick genommen, dass sich der Hebräerbrief auf die Schöpfungserzählung der Genesis bezieht, um eines seiner eschatologischen Hauptthemen zu entwickeln, nämlich die Vorstellung, dass Gottes Volk immer noch eine Sabbatruhe erwartet. In einem weiteren Schritt wendet sich der Aufsatz der kultischen Interpretation des Christusgeschehens zu und fragt, ob der im Hebräerbrief für das Christusgeschehen angenommene räumliche Kontext voraussetzt, dass Christus die Schöpfung verlässt, um einen unerschaffenen oder immateriellen Bereich zu betreten. Schließlich fragt der Beitrag nach dem zukünftigen Schicksal der Schöpfung.

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