Test Cover Image of:  Werke in historisch-kritischen Ausgaben

Anatol
Anatol. Historical-critical edition

Historisch-kritische Ausgabe

Edited by: Evelyne Polt-Heinzl and Isabella Schwentner

Following on from Lieutenant Gustl, the second volume of the historical-critical edition of Arthur Schnitzler’s early work presents Anatol. This volume contains the facsimiles of the manuscripts of the seven one-act plays, a precise transcription and a reading text illuminated by editorial apparatus, a literary commentary and an extensive survey of the editions. It also contains various texts, some previously unpublished, that relate to the creation of the work. With all these elements, the edition provides a completely fresh insight into the complex creation process of this cycle of one-act plays that first established Schnitzler’s fame.

  • First historical-critical edition of Anatol
  • Complete reproduction of the manuscript facsimiles
  • With extensive literary commentary

Reviews

„Eine allgemeine Einleitung und detaillierte Vorbemerkungen zu den einzelnen Einaktern bieten einen informativen Einstieg in die Abbildung der bekanntlich schwer zu entziffernden Handschriften mit diplomatischer Umschrift. Es schliessen sich Drucktexte mit Kommentar und Variantenapparat samt einer wertvollen Auswahl inhaltlich zugehöriger Schriften an. Diese herkulische Publikationsleistung bietet dem Philologen wie dem interessierten Leser eine unerhörte Fülle an Informationen. Sie zeigt nicht, dass sich Schnitzlers Arbeit an den ‚Anatol‘-Einaktern in Wahrheit über fast ein Jahrzehnt erstreckte und bereits 1883 begann, sondern sie wirft auch Licht auf viele, oft widerspruchsvolle Neigungen des Wiener Schriftstellers.“
Lorenzo Bellettini in: Neue Zürcher Zeitung, 16. 3. 2013

„Die Archivarbeit der Herausgeberinnen, die Manuskripte und Dokumente im Arthur-Schnitzler-Archiv Freiburg i.Br., im Deutschen Literaturarchiv Marbach, in der Österreichischen Nationalbibliothek und in der Cambridge University Library sichteten und auswerteten, ist bemerkenswert. Für die Schnitzler-Forschung stellen die Bände einen ungeheuren Gewinn dar.“
Anke Detken in: Editionen in der Kritik 6/2013

"Eine Besonderheit der vorliegenden historisch-kritischen Ausgabe ist, dass sie, wie bereits genannt, auch sämtliche Texte Schnitzlers aus dem Entstehungsumfeld des „Anatol“ mit heranzieht. Knapp 140 Seiten des zweiten Bandes nehmen diese Texte, Gedichte und Skizzen ein und bieten so einen bislang in dieser Form nicht erhältlichen, wertvollen Fundus zur Genese des Textes. [...] Man kann, nach „Lieutenant Gustl“, „Anatol“ und „Sterben“ auch auf weitere Bände der historisch-kritischen Ausgabe gespannt sein, mit der die Schnitzler-Forschung nun mehr als 80 Jahre nach seinem Tod endlich ein solides, unverzichtbares Handwerkszeug besitzt."
André Schwarz in: www.literaturkritik.de

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