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Schatten

Zur Malerei im 19. Jahrhundert

Farbige Schatten sind eine Besonderheit der Malerei des 19. Jahrhunderts. Zuvor dienten Schatten allein als probates Mittel zur Erzeugung von Räumlichkeit. Sie waren als graue und schwarze Flächen oder in einer dunkleren Nuance des dargestellten Gegenstandes gestaltet. Mit der Aufwertung der Farbe in der Kunst des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Wiedergabe des Schattens in Intensität, Auftrag und Tonalität. Letztlich wurde sogar das gegenständliche Bildmotiv, und damit auch der Schatten, von der reinen Ausdruckskraft der Farbe abgelöst. Anhand ausgewählter Gemälde der Maler Carl Blechen, Eugène Delacroix, Vincent van Gogh, Claude Monet und Paul Signac zeichnet die Autorin diese Entwicklung bis zu ihrem Höhepunkt bei den Impressionisten und Neoimpressionisten nach. Farbtheoretische Erkenntnisse von Newton, Goethe, Helmholtz, Chevreul und Blanc bilden den Hintergrund für die Werkanalysen der vorliegenden Studie.

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Audience: Für Interessierte der Kunstwissenschaft und Kunstgeschichte. Auch für kulturhistorisch interessiere Laien.

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