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Zusammenfassung

In dem Beitrag wird argumentiert, dass sich aufgrund verschiedener Entwicklungen in den letzten zwanzig Jahren die Position des Fußballs in den Vereinigten Staaten im Vergleich zu seiner früheren vollständigen Marginalisierung im Sportraum Amerikas auffällig verändert hat. Zwar vermag der Fußball nirgendwo in den Vereinigten Staaten die kulturelle Vorherrschaft der nordamerikanischen „Großen Vier“ (Baseball, Football, Basketball und Eishockey) - die eine hegemoniale Sportkultur ausgebildet haben, die vergleichbar ist mit dem, was Fußball praktisch überall sonst in der Welt darstellt (besonders in Europa und Lateinamerika) - nur ansatzweise streitig zu machen. Gleichwohl hat er sich in den letzten beiden Dekaden in zwei Richtungen verändert: Auf der Seite der Produktion hat er sich zu einer weit verbreiteten sportlichen Aktivität entwickelt, die Millionen von Spielern auf dem ganzen Kontinent in Ligen, Vereinen und im Rahmen der gesamten, zu jeder Sportart gehörenden Infrastruktur betreiben. Auf der Seite der Konsumtion hat sich ebenfalls eine interessante Verschiebung ergeben, insofern als das Topereignis des Fußballs - die Weltmeisterschaft - Bestandteil der amerikanischen Sportkultur geworden ist, ohne dass der Fußballsport selbst aber eine solche Position einnimmt. Vor diesem Hintergrund sprechen die Autoren von einer „Olympianisierung“ des Fußballs in Amerika, wo dieser seit nunmehr zwei Dekaden alle vier Jahre Interesse hervorruft, was vorher nicht der Fall war. Ähnlich wie die Olympischen Spiele wird er in Amerikas Sportöffentlichkeit aber nur in diesem vierjährigen Rhythmus verfolgt.

Zusammenfassung

Im Rahmen dieses Beitrags soll der Versuch unternommen werden, eine Antwort auf die Frage zu geben, welche Faktoren für den sportlichen Erfolg im modernen Berufsfußball verantwortlich sind bzw. hinsichtlich welcher Faktoren sich die sportlich erfolgreichen Vereine von den weniger erfolgreichen Vereinen unterscheiden. In diesem Zusammenhang ist insbesondere von Interesse, ob der sportliche Erfolg, wie vielfach behauptet wird, ausschließlich von monetären Faktoren determiniert wird und damit sprichwörtlich käuflich ist. Zu diesem Zweck wird eine diskriminanzanalytische Untersuchung möglicher Erfolgsfaktoren durchgeführt, wobei es das umfangreich verfügbare Datenmaterial erlaubt, insgesamt 18 erfolgsrelevante Merkmalsvariablen in die Analysen einzubeziehen.