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Journal of Banking Law and Banking (JBB)

In den Jahren 1983-1987 erlebte der deutsche Aktienmarkt eine Going-Public-Welle. Die durchschnittliche Differenz zwischen Emissionspreis und erstem Börsenpreis betrug dabei ca. 20 °/o. Diese in der Literatur als Underpricing-Phänomen bezeichnete Beobachtung wird im vorliegenden Beitrag analysiert.

In einem theorieorientierten Abschnitt wird versucht, das Underpricing über bestehende Informationsasymmetrien zu erklären. In einem zweiten empirischen Teil werden deutsche Unternehmen, diezwischen 1977 und 1987 den Gang an die Börse vollzogen haben, sowie die Struktur des Emissionsmarktes näher untersucht

Im modernen Giroverkehr führen Banken Überweisungsaufträge durchaus nicht immer durch einfaches Gutschreibendes Überweisungsbetrages auf einem Konto der Empfängerbank durch. Häufig werden von der Erstbank Zwischenbanken beauftragt, die ihrerseits den Betrag der Empfängerbank gutschreiben oder sogar weitere Zwischenbanken einschalten. Der vorliegende Beitrag will die Haftungsfragen beleuchten, die entstehen, wenn die Überweisung bei Einschaltung einer Zwischenbank nicht richtig weitergeleitet wird.

Hat der Bürge dem Gläubiger gezahlt und stellt sich dann die Unwirksamheit der Hauptverbindlichkeit heraus, so steht der Rückforderungsanspruch nach Canaris dem Hauptschuldner zu. Diese Auffassung ist gewichtigen Einwänden ausgesetzt, doch vermag auch die herrschende Meinung, die dem Bürgen die Kondiktion zuspricht, nicht völlig zu überzeugen, insbesondere weil sie das Sicherungsbedüifhis des Gläubigers bei der Rückabwicklung vernachlässigt. Im folgenden wird versucht, durch Herausarbeitung der maßgebenden Kausalbeziehungen und Interessen zu einer befriedigenden Lösung zu gelangen

Die Zahl der notleidenden Kreditverträge wird auf 1 bis 1,5 Mio. mit einem Gesamtvolumen von ca. 15 Mrd. DM geschätzt. Betroffen sind typischerweise schlecht ausgebildete, junge alleinstehende Menschen, oft Frauen, die von ihren Partnern in die Mitbaftung gedrängt werden und bei Scheitern der Beziehung in eine lebenslange Schuldenspirale geraten. Gerichte haben vorgeschlagen, mit den Mitteln des Privatrechts schützend einzugreifen, und deshalb Kreditverträge sowohl nach §310 Β GB als auch nach §138 BGB für nichtig erklärt. Der ΒGH hat seinen Standpunkt kürzlich verdeutlicht. Der folgende Beitrag stellt ein privatrechtskonformes praktikables Konzeptvor, in dessen Mittelpunkt zwei Regelvermutungen stehen. Auf diese Weise könnte ein Großteil der Probleme bereits de lege lata gelöst werden. Das schließt Klarstellungen im derzeit diskutierten Entwurf eines Verbraucherkreditgesetzes und Verbesserungen bei der insolvenzrechtlich geplanten Restschuldbefreiung nicht aus.

Auf eine kurze Formel gebracht, zeigt die Entscheidung zweierlei: Einerseits ist das Recht der eigenkapitalersetzenden Geseüschafterdarlehen in seinen Grundzügen in ein Stadium der Konsolidierung eingetreten. Andererseits wartet noch immer eine ganze Reihe ungeklärter Einzelfragen auf ihre Lösung

Der Genußschein erlebte vor zehn Jahren seine Wiedergeburt als Eigenkapitaltitel. Vor allem von Banken wird dieser Titelbevorzugt genutzt. Die Flexibilität dieses Kapitalmarktinstruments in seiner gesellschaftsrechtlichen Ausformung spricht für den Genußschein. Ebenso die betriebswirtschaftliche Qualität als Eigenkapital, ohne die Einflußsphäre im Unternehmen zu verändern. Schließlich ist die steuerliche Positionierung ein Pluspunkt. - Einige Publikationen, vor allem eine Schrift des Mainzer Instituts für Internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens, befaßten sich mit dem Genußschein. Anhand einer Besprechung wird die Gegenwartslage des Genußscheins dargestellt und gewertet.