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Evolution and Transition
The effect of climate change on coastlines
Die Auswirkungen des Klimawandels auf Küstenregionen

Kurzfassung

Die Wiener Stadtregion+ zählt zu den dynamischsten Wachstumsregionen Europas. Das Management des Bevölkerungswachstums stellt Stadt und Umland vor umfangreiche planungspolitische Herausforderungen, die eine gemeinsame und abgestimmte Vorgehensweise erforderlich machen. Die diesbezüglichen stadtregionalen Kooperationsstrukturen sind gegenwärtig inhaltlich und institutionell jedoch nur schwach ausgeprägt. Ziel des Beitrags ist es, vor diesem Hintergrund auf analytische und instrumenteller Ebene Vorschläge zur Weiterentwicklung von informell-kooperativen Raumentwicklungsprozessen in Stadtregionen auszuarbeiten. Die theoretische Einbettung erfolgt über das Konzept der strategischen Planung in Kombination mit dem Ansatz der soft spaces. Anhand des „Verflechtungs-Kooperations-Paradoxons“ werden dabei auf analytischer Ebene die sehr unterschiedlichen Strukturen funktionaler Verflechtungen und interkommunaler Kooperationen in der Stadtregion+ aufgezeigt. Auf instrumenteller Ebene wird das Planungsprinzip der „flexiblen Regionalisierungen“ vorgestellt, das die Idee räumlicher und zeitlicher Flexibilität in der strategischen Planung aufgreift und weiterdenkt. Ein wesentlicher Bestandteil davon ist die Identifizierung von „Fokusräumen“ als spezifische Teilbereiche innerhalb einer Stadtregion. Dabei handelt es sich um ‚weiche Planungsräume‘, in denen interkommunal, kooperativ und umsetzungsorientiert an gemeinsamen Planungs- und Entwicklungsherausforderungen gearbeitet wird. Die gewählte Methodik sowie die daraus resultierenden Ergebnisse werden kritisch reflektiert und diskutiert, bevor abschließend wienspezifische und allgemeine Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Kurzfassung

Zivilgesellschaftliches Engagement steht gerade in Städten, die von Bevölkerungsrückgang betroffen sind, vor großen Herausforderungen, da soziale Netzwerke ausgedünnt und kommunale Dienstleistungen im freiwilligen Pflichtaufgabenbereich reduziert worden sind. Gleichzeitig nimmt in solchen Städten das zivilgesellschaftliche Engagement einen besonderen Stellenwert ein, um Engpässe bei der Daseinsvorsorge auszugleichen. Der Artikel untersucht die lebensweltlichen Umstände von zivilgesellschaftlich Engagierten und will damit einen Beitrag zum Verständnis für den unterschiedlichen Umfang des Engagements bestimmter Personengruppen in bestimmten Lebensphasen leisten. Anhand von Projektverläufen im zivilgesellschaftlichen Engagement, initiiert von jüngeren Personengruppen, werden Hemmnisse und Bedarfe aufgezeigt, die die Engagierten erfahren haben. Die Befunde zeigen, dass bürokratische und hierarchische Hürden, geringe Wertschätzung freiwilliger Arbeit und Interessenkonflikte zwischen Fördergebern und Engagierten von Letzteren als wesentliche Hemmnisse wahrgenommen werden. Dem gegenüber stehen Einzelfaktoren zivilgesellschaftlichen Engagements, die im Einklang mit den lebensweltlichen Umständen der Engagierten stehen, wie gemeinsames Arbeiten, ein offener, flexibler Rahmen für das individuelle Handeln wie auch dessen flexible Einteilung und Organisation. Dem Beitrag liegen empirische Daten zugrunde, die durch Einzelfallanalysen in der ostdeutschen Kleinstadt Weißwasser erhoben worden sind.

Abstract

Universities are important economic actors and make a considerable impact on the demand and supply side of their local economies. The aim of this paper is to quantify, compare and classify the different economic demand-and supply-side contributions of the university locations within Lower Saxony (Germany) using a combination of multiplier analysis and spatial econometrics on a NUTS 3 level. In comparison to numerous other studies, this paper does not focus on the economic impact of individual cases or a selected university location but gives a complete picture of the importance and significance of all university locations within Lower Saxony. The income-induced direct and indirect demand effects are estimated using a rich data set of higher education statistics in combination with an income and employment multiplier derived from a regional input-output table. The supply-side effects, i.e. the impact of the education and research outcomes, are estimated with the help of spatial panel regressions, a model derived from human capital theory and knowledge spillover theory. The estimation results give a complete and reproducible impression of the importance and significance of the different university locations, offering the opportunity for comparisons and classifications.