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Abstract

Over the last years, independent central banks were often criticized. Many critics felt that the fatal flaw of the current system lied in its independent nature. Some critics argued that the remedy to such problems was to replace independence with interdependence. Such a drastic measure is completely unnecessary. No more time should be lost discussing further the merits or the weaknesses of central bank independence. But taking central bank independence as a given, one should simply try to equip central bankers with the mandates, the tools, and the values best fitted to help them face future shocks. Deeper checks and balances with other institutions and the fair financing of investment by all economic agents, including startups and SMEs, are urgently necessary to head off financial crises that will inevitably arise in this era of growing wealth inequality, disruptive technologies and climate change.

Abstract

Regulations addressing corporate reporting in the United Kingdom require reporting entities to disclose their business model in their Strategic Report. The business model is intended as the organising concept for the non-financial disclosures, with its principal role being to explain how the reporting entity creates value for stakeholders. The business model concept has become a pervasive concept for corporate reporting with global organisations such as the IIRC, AICPA and IFAC emphasising it central role in external reporting. Using interviews conducted with FTSE 350 company executives and others in the reporting ecosystem, this paper analyses the extent to which responses from the interviewees align with the economic and strategic management literature framing the conceptualisation of business models. It is argued in this paper that there is a powerful preformative aspect to business model reporting. It does not strengthen accountability but serves a different purpose: to colonise new arenas of value by installing unstable concepts like purpose, value and stakeholders. These business model disclosures obfuscate and provide an opportunity for managers to construct narratives that are untethered from the financial statements to create stories without numbers. This ‘reinvention’ of capitalism is more a recasting of old principles rather than ushering an era of a more enlightened view of the corporation. It is a salutary reminder that regulation of corporate reporting does not necessarily lead to improved accountability.

Zusammenfassung

Viele Banken und Sparkassen haben mit ihren Kunden klassische Ratensparverträge mit Prämien- oder Bonuszinsstaffeln abgeschlossen. Diese Bankprodukte sind aktuell Gegenstand verschiedener juristischer Auseinandersetzungen. Für bestimmte Vertragsausgestaltungen wurden die enthaltenen Zinsanpassungsklauseln als unwirksam eingestuft, was die Frage aufwirft, wie die dadurch entstandene Regelungslücke zu schließen sein sollte. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei, ob die Produktzinsanpassung an den Referenzzins relativ oder absolut erfolgen sollte. Der Beitrag untersucht diese und andere Fragestellungen im Zusammenhang mit der Nachberechnung von Ratensparverträgen vor dem Hintergrund der wissenschaftlich anerkannten und in der Bankpraxis flächendeckend etablierten sog. Marktzinsmethode.

Zusammenfassung

Seit dem IPO-Boom im Zuge der New-Economy-Euphorie in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren war die Rolle von Analysten und den von ihnen erstellten sog. Research-Berichten bei Börsengängen (IPOs) immer wieder Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Dabei werden eine Vielzahl unterschiedlicher Themen erörtert. Das Spektrum reicht vom Zugang der Anleger zu Research-Berichten über die Unabhängigkeit der Analysten bis hin zur Frage der Integration von Analysten in den Transaktionsprozess. Standen in den frühen 2000er Jahren Fehlentwicklungen in den USA und die Reaktion von Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden im Vordergrund, wurden in den letzten Jahren die rechtlichen Rahmenbedingungen für Research in Europa wiederholt neu geregelt – zuletzt in der Marktmissbrauchsverordnung (MAR) und in der überarbeiteten Finanzmarktrichtlinie (MiFID II). Dabei spielten die Besonderheiten von Börsengängen indes keine entscheidende Rolle. Dazu hat jedoch die britische Financial Conduct Authority (FCA) besondere Regeln für den britischen Markt eingeführt. Die Rahmenbedingungen von IPO-Research sind also von einem zersplitterten Regelwerk geprägt, tradierte Usancen der internationalen Marktpraxis kommen hinzu. Der folgende Beitrag unternimmt den Versuch, einen Überblick über diese Vorgaben zu schaffen sowie Herausforderungen und Trends aufzuzeigen.

FREE ACCESS

Zusammenfassung

Europäischer Gerichtshof

Keine Kaskadenverweisung in Widerrufsinformation zu einem Verbraucherdarlehensvertrag („Kreissparkasse Saarlouis“)

Zu den AGB-Klauseln einer Bank zum Haftungsrisiko beim kontaktlosen Zahlen („DenizBank“)

Bundesgerichtshof

Verstoß gegen SEPA-Verordnung bei Ablehnung einer Lastschriftabbuchung von ausländischem Konto durch Online-Händler

Haftung des Abschlussprüfers gegenüber Kapitalanleger nur im Zusammenhang mit Pflichtprüfungen nach Maßgabe des Handelsrechts

Oberlandesgericht

Zur Konvertierung einer echten Fremdwährungsschuld

Landgerichte

EuGH-Vorlage zu den Pflichtangaben in einem Kfz-Darlehensvertrag

Zusammenfassung

Zur Erreichung der EU-Klima- und Energieziele bis zum Jahre 2030 hat die Europäische Kommission im Jahre 2018 einen Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums in der EU vorgelegt. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die dafür jährlich notwendigen Mittel i. H. v. 180 Mrd. pro Jahr nicht nur von öffentlichen, sondern auch von privaten Investoren aufzubringen sind. Der Aktionsplan sieht deshalb vor, dass künftig ESG-Präferenzen in der Finanzberatung bei Privatanlegern mit Hilfe eines Klassifizierungssystem für nachhaltige Tätigkeiten – die sog. EU-Taxonomie – zu berücksichtigen sind. Der Beitrag ermittelt den aktuellen Diskussionsstand durch Einbeziehung von Experten. Aufbauend darauf werden Anforderungen und Handlungsempfehlungen für ein regulatorisches Umsetzungskonzept entwickelt.

Zusammenfassung

Während Shareholder Activism bei Unternehmen der Realwirtschaft bereits Gegenstand eines breiten rechtswissenschaftlichen Diskurses ist, blieb die Betrachtung von Kreditinstituten als Ziel aktivistischer Aktionäre bislang unterentwickelt. Aktuelle aktivistische Kampagnen in der Finanzbranche bieten indes Anlass, diesen Aspekt näher zu untersuchen. Der folgende Beitrag betrachtet anhand von Beispielen den Einfluss aktivistischer Aktionäre auf Kreditinstitute, erörtert den Zusammenhang zwischen Shareholder Activism und der Finanzstabilität und beleuchtet und bewertet abschließend aufsichtsrechtliche Schutzmaßnahmen.