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Abstract

Der folgende Text von Elise v. Bernstorff ist als Transmission des Motivs der Scham aus dem Feld Theater in das Feld Schule entstanden. Er beruht auf einer Situation in einer kurzfristig anberaumten Vertretungsstunde in einer zweiten Klasse der Grundschule einer ländlichen Kleinstadt.

Abstract

Die response bezieht sich auf die Beobachtungen der Inszenierung von Lam Gods und setzt sich mit dem ethnografischen Beobachtungsprotokoll auseinander, das Birgit Althans zu einer der Szenen geschrieben hat. Verfasst wird diese response aus der Perspektive einer ethnografischen Kindheitsforscherin. Aus ethnografischer Perspektive interessiert Christina Huf insbesondere die Befremdung, die in dieser Szene so weit geht, dass die Ethnografin ihre teilnehmende Beobachtung am liebsten aufkündigen würde. Die Beschreibung der engen Verstrickung der Ethnografin mit dem Geschehenen auf der Bühne macht das Potential der diffraktiven Methodologie von Karen Barad für ethnografisches Beobachten und Schreiben offensichtlich. Die zum Ausdruck gebrachte Befindlichkeit und Empfindsamkeit der Ethnografin deute ich in kindheitstheoretischer Perspektive als eine Irritation der generationalen Ordnung.

Abstract

Ausgehend von der Beschreibung einer Situation im Unterricht in einer inklusiven Gesamtschule einer Großstadt analysieren Elise v. Bernstorff und Carla J. Maier transkulturelle Praktiken im Hinblick auf die Performativität menschlicher und nichtmenschlicher Akteure. Ein Schüler, der vor zwei Jahren mit seiner Familie von Ägypten nach Deutschland migriert ist, liest eine Geschichte vor, die er zu einem Sammelband mit persönlichen Geschichten von jungen Menschen über alte und neue Heimatländer beigetragen hat. Wir analysieren die komplexen und verwobenen transkulturellen Aspekte, die sich nicht entlang ethnischer und nationaler Grenzziehungen zuordnen lassen, aus Perspektive der Sound Studies und des New Materialism.

Abstract

Mit besonderem Fokus auf die klangliche Dimension der Schule beschreibt Elise v. Bernstorff, ausgehend von ihren Notizen während mehrerer Schulbesuche, einen Tag in einer inklusiven Gesamtschule in einer deutschen Großstadt. Dabei werden konventionalisierte, institutionalisierte sowie ,undefinierte‘ Praktiken und Aneignungenprozesse beschrieben. Der Versuch, eine performative dichte Beschreibung als analytisches Werkzeug im Forschungsprozess zu entwickeln, stellt auch eine Annäherung an implizite, sensorische und situative Formen von Wissen dar.

Abstract

Im Folgenden beschreibt Elise v. Bernstorff den künstlerisch-forschenden Ansatz einer spezifisch theater-/ performancewissenschaftlichen Blickweise in (dem ersten Augenschein nach) theaterfremde Felder und das Interesse, Selbstverständnis, die Voraussetzungen, mit denen sie sich als Theaterwissenschaftlerin in das Feld Schule begibt.

Abstract

Dieser Beitrag nimmt die von Milo Rau in Gent inszenierte Szene der Anbetung des Lammes zum Ausgangspunkt, um über das Verhältnis zwischen Schamgefühlen und dem Affektiven, über Relationalität und ihre (materialisierte) Bedeutsamkeit nachzudenken. Er stellt zugleich eine Reaktion auf Birgit Althans‘ Beschreibung ihrer Scham beim Schauen der Zeugungsszene dar. Der Text positioniert sich damit zwischen dem ethnographisch erhobenen empirischen Material und den dazugehörigen responses: Er ist zugleich Feldnotiz und Reaktion, und spinnt die Fäden von dieser Zwischenposition ausgehend weiter.

Abstract

Der vorliegende Text umreißt Janna R. Wielands Arbeits- und Denkweise als ethnographisch forschende Kulturwissenschaftlerin, deren Blick durch raumtheoretische Ansätze und Ansätze des New Materialism gerahmt wird. Auf diese Weise wird eine Lesart zu den sich aus der Forschung heraus materialisierenden Darstellungsweisen in diesem Band gegeben. Für das Format dieser Methodenreflektion wurde die Ich-Perspektive gewählt, um die disziplinäre Situiertheit der Forscherin und ihre Auseinandersetzung mit den Methoden des Feldes sowie ihrer eigenen und im Kontext des Projekts (weiter)entwickelten methodischen Zugänge (insbesondere unter Einbezug des Zeichnens und der Arbeit mit Bildern) zu verdeutlichen.