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Zusammenfassung

Das Bekanntwerden von Missbrauchsvorfällen in pädagogischen Institutionen, auch der katholischen Kirche, löste 2010 eine bundesweite öffentliche Debatte über die Gefahren sexualisierter Gewalt und körperlicher Misshandlungen im institutionellen Kontext aus. Vor diesem Hintergrund befasst sich der vorliegende Beitrag mit der psychologischen Betrachtung von Belastungserleben und dem Prozess der sekundären Viktimisierung bei Fällen des Missbrauchs im institutionellen Kontext. Am Beispiel einer Querschnittsstudie mit 21 ehemaligen Internatsschülern der Regensburger Domspatzen werden die Schwere der traumatischen Kindheitserfahrung, der Zusammenhang mit akuten psychischen Belastungen von Betroffenen und der Einfluss des Umgangs der katholischen Kirche mit der Thematik beleuchtet. Die Erlebnisse der Vergangenheit sowie das aktuelle Erleben der Studienteilnehmer, insbesondere im Hinblick auf den aktuellen Umgang der Kirche mit den Missbrauchsvorwürfen, wurden anhand standardisierter und psychometrisch geprüfter Verfahren erfasst und die Ergebnisse mit denen anderer Stichproben verglichen und umfassend diskutiert.

Zusammenfassung

Im Mittelpunkt des Aufsatzes stehen die Ergebnisse einer qualitativen Pilotstudie zur Bedeutung von Tod und Sterben im Gefängnis aus der Perspektive von Professionellen der Strafvollzugsarbeit. Es wird deutlich, dass der Strafvollzug zukünftig vermehrt mit dem natürlichen Tod von Inhaftierten konfrontiert sein wird. Dies spitzt sich zudem für die Sicherungsverwahrung weiter zu. Vor diesem Hintergrund zeigen die analysierten Experteninterviews spezifische Spannungsverhältnisse zwischen dem gesellschaftlich etablierten Ideal des guten Sterbens und den restriktiven Bedingungen des Strafvollzugs und der Sicherungsverwahrung. Dabei suchen alle nach Lösungen und Wegen im Interesse der Selbstbestimmung von Inhaftierten und problematisieren zugleich die Grenzen der Institution.

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Zusammenfassung

Vom 01. Oktober 2010 bis 30. März 2012 wurde in Baden-Württemberg der Einsatz der elektronischen Aufsicht im Vollzug der Freiheitsstrafe im Rahmen eines experimentell angelegten Modellprojekts erprobt. Das Gesetz über die elektronische Aufsicht im Vollzug der Freiheitsstrafe (EAStVollzG) in Baden-Württemberg ermöglichte die Anwendung der elektronischen Überwachung mittels GPS in den drei Anwendungsbereichen elektronisch überwachter Hausarrest als Entlassungsvorbereitung, elektronisch überwachte Vollzugslockerungen (Freigang) und elektronisch überwachter Hausarrest im Rahmen von Ersatzfreiheitsstrafen. Mit Abschluss der Begleitforschung werden im vorliegenden Aufsatz die Ergebnisse dieser experimentell angelegten Studie vorgestellt. Zunächst werden die Ergebnisse zur Implementation und Wirkungsevaluation des Modellprojekts dargestellt. Schließlich werden die Resultate der Rückfallanalyse nach Beendigung der Maßnahme theoretisch und empirisch aufbereitet und präsentiert.

Abstract

Policing by police is an errand difficult to be met with the rise in atrocities against the peripherals with regard to women, children, aged and minorities. Countries showing different crime statistics on violence against women cannot be spared of explanations. Whether the incidences of violence against women is showing any change is a question of concern especially taking into consideration the dark figure of crime. The present study is an attempt to analyze violence against women in India and evaluate the measures undertaken by the police in India to combat the menace in recent times.