Abstracting & Indexing

Besser suchen und finden: Abstracting & Indexing (A&I) Services erschließen mithilfe von Metadaten und Abstracts den Inhalt wissenschaftlicher Zeitschriftenbeiträge und eBooks. Damit tragen sie in erheblichem Maß zur Nutzung wissenschaftlicher Literatur bei. Zu den in Abstracting & Indexing Services dargestellten Metadaten gehören Titel, Autor/-in, Erscheinungsdatum, Zeitschriftentitel, Band und Heft, Seitenzahlen, Sachgebiet, Stichwörter, DOI usw. Bei einer Suche anhand von bestimmten Kriterien werden die entsprechenden Beiträge, Kapitel oder Bücher mit Metadaten, Abstract und einem Link zum Volltext angezeigt.

Bei bereits bestehendem Volltext-Zugang oder wenn es sich um eine Open-Access-Publikation handelt, ist der Volltext sofort nutzbar. Anderenfalls wird im Allgemeinen die Zugangsinformation des Verlags oder sonstigen Rechteinhabers angezeigt.

Welche Abstracting & Indexing-Services gibt es?


Zurzeit gibt es rund 200 Unternehmen und Einrichtungen, die A&I-Services anbieten, mit insgesamt circa 400 Datenbanken. Die inhaltliche Bandbreite ist enorm – hier einige Beispiele:


Wissenschaftliche Services, die alle Fachgebiete abdecken

Web of Science (Clarivate)
Scopus (Elsevier)
Google Scholar

Unternehmen mit Dutzenden, zum Teil sehr spezialisierten Datenbanken
EBSCOhost
ProQuest/CSA

Services, die sich auf einzelne Fachgebiete konzentrieren
Chemical Abstracts Service (SciFinder)
Index Theologicus
Philosopher's Index
PubMed

Dienste, die sich ausschließlich Open-Access-Publikationen verschrieben haben
Directory of Open Access Journals (DOAJ)
Directory of Open Access Books (DOAB)

De Gruyter arbeitet mit nahezu allen Abstracting & Indexing Services zusammen und vergrößert diesen wertvollen Datenbank-Pool im Interesse der Nutzerschaft kontinuierlich.

Journal Impact Factor (JIF) und weitere szientometrische Indikatoren


Der von Clarivate Analytics ermittelte Journal Impact Factor (JIF) ist der derzeit etablierteste und am meisten verwendete szientometrische bzw. bibliometrische Indikator auf Zeitschriftenebene. Der JIF ist ein Maß dafür, wie häufig im jeweiligen Jahr die in einer Zeitschrift in den beiden Vorjahren veröffentlichten Artikel durchschnittlich zitiert wurden. Je höher der Wert, desto einflussreicher die Zeitschrift. Allerdings unterscheidet sich der Bereich, in dem sich die Werte bewegen, je nach Wissenschaftsgebiet erheblich.

Einmal jährlich, um die Jahresmitte, werden die für das Vorjahr ermittelten Werte in den Journal Citation Reports veröffentlicht.

Mit CiteScore, SCImago Journal Rank und Source Normalized Impact per Paper haben sich drei weitere szientometrische Indikatoren auf Zeitschriftenebene etabliert. Sie basieren auf den Scopus-Daten. Jeden Sommer werden die Werte für das Vorjahr veröffentlicht.

  • CiteScore gibt wie der Journal Impact Factor an, wie häufig die Beiträge einer bestimmten Zeitschrift durchschnittlich zitiert werden, wobei statt eines Zweijahres- jeweils ein Vierjahreszeitraum betrachtet wird.
  • SCImago Journal Rank (SJR) berücksichtigt neben der Anzahl der Zitationen, die die Beiträge einer Zeitschrift erfahren, die Wichtigkeit der Journals, in denen sie zitiert werden. Der zur Berechnung des SJR-Werts einer Zeitschrift verwendete Algorithmus orientiert sich am Google PageRank.
  • Source Normalized Impact per Paper (SNIP) gewichtet Zitationen auf Basis der Gesamtzahl der Zitate in einem bestimmten Fachgebiet. SNIP bestimmt das Verhältnis der durchschnittlichen Zitationshäufigkeit der Artikel eines Journals zum Zitierungspotenzial seines Fachgebiets. Dadurch soll der direkte Vergleich von Zeitschriften verschiedener Fachgebiete ermöglicht werden.

Die szientometrischen Werte einer Zeitschrift finden Sie auch auf der jeweiligen Produktseite auf unserer Website.