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Koolhaas, Rem

Stierli, Martino
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Weitere Namen
Koolhaas, Rem; Koolhas, Rem; Koolhaas, Remment
Geschlecht
männlich
Beruf
Architekt; Architekturtheoretiker
GEO-Nachweis
London; Ithaca (New York); Rotterdam; Cambrigde (Mass.)
Staat
Niederlande
Geburtsdatum
1944.11.17
Geburtsort
Rotterdam
PND-ID
PND119070502
Fundstelle
AKL LXXXI, 2014, 285
Further Names
Koolhaas, Rem; Koolhas, Rem; Koolhaas, Remment
Gender
male
Occupation
architect; Architectural theorist
Geographical data
London; Ithaca (New York); Rotterdam; Cambrigde (Mass.)
Country
Netherlands
Date of birth
1944.11.17
Place of birth
Rotterdam
PND-ID
PND119070502
Location
AKL LXXXI, 2014, 285
InhaltsverzeichnisTable of Contents

Artikel

Vita

Koolhaas, Rem (Remment), niederl. Architekt und Architekturtheoretiker, *17.11.1944 Rotterdam.

Biogramm

Beginn der beruflichen Laufbahn Ende der 1960er Jahre als Journalist für das Magazin Haagse Post und als Drehbuchautor, 1968-72 Stud. der Archit. an der Archit. Assoc. School of Archit. in London, 1972 Gewinn des Harkness-Stip. für Reisen durch die USA. Tätigkeit für Oswald Mathias Ungers an der Cornell Univ., N.Y., (für die er 2011 die Milstein Hall baut) sowie Forschungsaufenthalt am von Peter Eisenman gegründeten Inst. for Archit. and Urban Studies in New York. 1975 Rückkehr nach London und zus. mit Madelon Vriesendorp, Elia und Zoe Zenghelis Gründung des Architekturbüros Office for Metropolitan Architecture (OMA). 1988-89 Prof. für Archit., TU Delft, 1991-92 Prof. für Archit., Rice University, Houston/Tex., 1990-95 Adjunct Prof. of Archit. an der Harvard Univ. School of Design, Cambridge/Mass., seit 1995 dort Prof. in Practice of Archit. and Urban Design. - Preise und Ausz.: 2000 Pritzker Archit. Prize, 2003 Praemium Imperiale, 2004 Goldmedaille des Royal Inst. of British Architects, 2005 Mies van der Rohe Award for European Archit., 2007 Mitgl. des Rats der Weisen zur Zukunft Europas, 2010 Goldener Löwe der Archit.-Bien. Venedig für das Lebenswerk, 2014 deren Direktor. - K. ist als Theoretiker, Kurator und bauender Architekt der einflussreichste Architekt seiner Generation und Vordenker seiner Disziplin. Global tätig, hat er in den vergangenen zwei Jahrzehnten richtungsweisende Bauten erstellt und damit den zeitgen. Architekturdiskurs entscheidend geprägt. Mindestens ebenso bedeutsam sind seine zahlreichen und viel rezipierten Publ., mit denen er sich als einer der führenden zeitgen. Theoretiker etabliert. Bereits während des Stud. entstehen die beiden theoretischen urbanistischen Projekte "The Berlin Wall as Architecture" (1970) und, zus. mit seinem Professor Elia Zenghelis, "Exodus, or The Voluntary Prisoners of Architecture" (Dipl.-Arbeit, 1972). Beide basieren auf einer Forschungsreise in das geteilte Berlin, zeugen aber auch von einer vertieften Auseinandersetzung mit den russ. Konstruktivisten sowie mit den post-utopischen Projekten der "radikalen" Architekten der späten 1960er Jahre, insbesondere den ital. Gruppen Archizoom und Superstudio. Der theoretisch-konzeptuelle Ansatz, der in diesen frühen Projekten zum Ausdruck kommt, ist grundlegend für K.s Methode, die sich durch sein gesamtes Schaffen zieht und sich schließlich in der Gründung eigener Forschungsabteilungen niederschlägt. Prägend ist der USA-Aufenthalt. In dieser Zeit wird K. mit den Theorien O.M. Ungers vertraut und forscht am einflussreichen Inst. for Archit. and Urban Studies. Mitte der 1970er Jahre beginnen auch die Vorarbeiten für K.s. erste Buchpublikation, die 1978 unter dem Titel Delirious New York erscheint und die unter Bezug auf die surrealistische paranoid-kritische Methode einen neuartigen Ansatz zur Stadt-Archit.-Gesch. der Moderne beisteuert. Maßgeblich von O.M. Ungers' Studien zu Berlin beeinflusst, entwirft K. darin die Metapher der Stadt als eines Archipels, in der jeder Baublock und Wolkenkratzer im orthogonalen Straßenraster eine Art autarke Insel darstellt. Die daraus resultierende Vielfalt und Widersprüchlichkeit wird jedoch nicht als Manko, sondern als urbane Qualität verstanden. Hieraus entwickelt K. das Prinzip der kritischen Gegensätze, das u.a. auf der der Filmtheorie entstammenden Montage beruht. Die archit. Inszenierung von ästhetischen und konzeptuellen Gegensätzen wird zu einem Markenzeichen von K.s Architektur. Ein erstes großes Bauprojekt stellt 1978 der nicht realisierte Wettbewerbsbeitrag für die Erweiterung des niederl. Parlaments in Den Haag dar, an dem u.a. Zaha Hadid mitarbeitet. Das Projekt ist an einer konstruktivistischen Ästhetik orientiert und stellt mit seiner Kontrastmontage zum Bestand den Versuch dar, die surrealistische Methode des "Cadavre Exquis" in die Archit. zu übertragen. Der ebenfalls nicht realisierte Beitr. für den Wettbewerb zum Parc de la Villette in Paris (1982) ist in seiner konzeptuellen und theoretischen Dimension der Prototyp von K.s Denken und seines urbanistischen Verständnisses. Der erste größere realisierte Entwurf ist 1980-88 die städtebauliche Planung für ein Wohnviertel am Amsterdamer IJ-Plein. 1987 folgt in Den Haag das Danstheater, das auf einen Entwurf für einen Standort in Scheveningen aus dem Jahr 1980 zurückgreift und das neuerlich als eine surrealistische Collage konzipiert ist. Die Großaufträge in den Niederlanden führen dazu, dass OMA zunächst in Rotterdam eine Dependance errichtet, die jedoch zusehends zum Hauptsitz des Büros ausgebaut wird. In den späten 1980er Jahren werden zwei nicht realisierte, aber dennoch richtungsweisende Wettbewerbsentwürfe für große Kulturinstitut als Meilensteine der Medien-Archit. gefeiert: das ZKM in Karlsruhe sowie die frz. BN, Paris. Beide sind auf einem regelmäßigen Stützenraster aufbauende kubische Großformen mit transluzenten, bespielbaren Fassaden, die im Sinne eines gigantischen Bildschirms Informationen über das Innenleben nach außen projizieren. 1990-94 wird im französischen Lille mit dem "Euralille"-Masterplan (in Hinblick auf die Hochgeschwindigkeits-Zugverbindung zwischen Paris und London) eine erste städtebauliche Planung großen Maßstabs umgesetzt, zu der auch der elliptische Entwurf des Grand Palais gehört. K.s am New Yorker Wolkenkratzer entwickeltem Konzept der "Lobotomie" entsprechend, gemäß dem große Bauten in voneinander gänzlich unabhängige Stockwerken geschichtet sind, verfügt das Grand Palais über eine streifenförmige Unterteilung, die dem Prinzip der Trennung der Funktionen folgt. Bezeichnend für K.s Überlegungen hinsichtlich Raum und Archit. jener Zeit ist der Wettbewerbsbeitrag für zwei Bibl. der Univ. Jussieu, Paris (nicht realisiert, 1992). Ausgehend von Le Corbusiers "Maison Dom-Ino" und vor dem Hintergrund von Gille Deleuzes Theorie der Falte entwirft K. durchgehende, gekrümmte Betonoberflächen, sodass die einzelnen Etagen zu einem über interne Rampen verbundenen Raumkontinuum mutieren. Sie leisten einem plastischen Verständnis der Baukunst Vorschub und werden für die internat. Archit. der folgenden Jahre zu einem bestimmenden Thema. Dem Besucher präsentiert sich die Bibliothek als eine filmartige, sequenzielle Erfahrung, wobei der Bau städtische Elemente wie Plätze, Parks, Cafés etc. integriert. Mit diesem Raumverständnis nimmt der Entwurf weitere Projekte wie das Educatorium der Univ. Utrecht (1997) oder die Niederl. Botschaft (Berlin, 2004) vorweg. 1995 veröffentlichen K./OMA gemeinsam mit Bruce Mau S, M, L, XL, K.s zweites grundlegendes Manifest zur Archit., das neben einer Präsentation der eigenen Projekte in Wort und Bild eine große Anzahl theoretisch bed. und einflussreicher Essays aus seiner Hand umfasst, darunter etwa zur "Bigness" in der Archit. oder zur "Stadt ohne Eigenschaften". Zu einem der meist beachteten Privathäuser der jüngeren Vergangenheit wird das 1998 fertiggestellte Haus Lemoîne in Floirac, das mit drei übereinander gestellten, jeweils stark vorkragenden Etagen einen Beitrag zum Thema des Stapelns in der zeitgen. Archit. leistet. Wie bei zahlreichen weiteren konstruktiv kühnen Entwürfen tritt auch hier das Ingenieurbüro Arup als Partner auf. Ab den 2000er Jahren sind K./OMA zusehends als Entwerfer bed. institutioneller Großprojekte und prestigeträchtiger Firmenarchitekturen global präsent (u.a. versch. Prada-"Epicenter"-Verkaufsräume, die Dependance des Guggenheim-Mus. im Venetian, Las Vegas, 2001). Auf dem Gelände des von Ludwig Mies van der Rohe geplanten Illinois Inst. of Technology, Chicago, gelingt K. mit dem McCormick Tribune Campus Center (2003) ein intelligenter Dialog mit L.Mies van der Rohes Vorgaben, der zugleich die Organisation des Campus neu ordnet. Zu eigentlichen Archit.-Ikonen des neuen Jahrtausends zählen die Seattle Public Libr. (2004) mit ihrer Glashaut, das polygonale, Sichtbeton und Glas kombimierende Konzerthaus Casa da Musica (Porto, 2005) sowie der Doppelwolkenkratzer für den Hauptsitz des chinesischen Staatsfernsehens in Beijing (2008), dessen schwebendes Verbindungselement neuerlich an konstruktivistische Visionen der Archit.-Avantgarde der 1920er Jahre anknüpft. Weitere wichtige Projekte, die in diesem Zeitraum entstehen, sind das Seoul Nat. Univ. Mus. of Art (2005), der Masterplan für die Zeche Zollverein in Essen (2006) oder das Dee & Charles Wyly Theatre in Dallas (2009). Neben diesen zahlreichen Realisierungen beeinflusst K. den Diskurs über Archit. auch in anderen Medien wie Publ. und Ausst. weiterhin maßgeblich, nicht zuletzt während der Archit.-Bien. von Venedig, wo er 2010 mit der Ausst. Cronocaos das Thema der Denkmalpflege ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Darüber hinaus ist K. mit der an das OMA angebundenen Forschungsabteilung AMO mit großen städtebaulichen und regionalplanerischen Studien präsent, die globale Entwicklungsszenarien für die gebaute Umwelt skizzieren und den akad. Diskurs vorantreiben.

Werke

Almere: Block 6 des Utopolis, 2005. Amsterdam: "Byzantinum", Wohn-, Einkaufs- und Bürokomplex, 1989. Berlin, Friedrichstraße 207-208: Wohnbau mit Zollamt, 1990. Breda: Wohnhaus Chassé Terrein, 1995-2004. Fukuoka: Wohnsiedlung Nexus World Kashii, 1991. Groningen: Wohnhochhaus De Brink, 1988. Holten: Villa Geerlings, 1992. Kopenhagen: Bryghusprojektet, 2008. London: Serpentine Gallery Pavilion, 2006; Commonwealth Institute, 2008. New York: Wohnhochhaus 23 East 22nd Street, 2008-10 (mit Shohei Shigematsu und Jason Long). Oporto: Casa da Musica, 2005. Saint Cloud: Haus Dall'Ava, 1991. Seoul: Leeum Mus., 2004; Prada Transformer, 2008. Shenzen: Börse 2006. Taipei: Performing Arts Center, 2009. - Projekte: Agadir: Palm Bay Congress Center, 1990. Amsterdam: Flughafen Schiphol, 1999. Arnhem: Erweiterung und Restaurierung des "Koepel"-Gefängnisses, 1979-85. Bangkok: Hyperbuilding, 1996. Den Haag: Wohn- und Geschäftskomplex Koningin Julianaplein, 2002. Frankfurt/Main: Europäische Zentralbank, 2003. Los Angeles: Universal Headquarters Building, 1999; Erweiterung des LACMA, 2001. Mekka: New Jeddah International Airport, 2005. Miami: Villa Spear, 1974. New York, Times Square: Sphinx Hotel, 1975; Erweiterung des MMA, 1997; Asto Place Hotel, UnCity, Erweiterung des Whitney Museum, 2001. Ra's al Khaimah: Jebel Al Jais Mountain Resort, 2006. Rotterdam: Nederlands Architectuur Institut, 1988; Y2K-Haus, 1999. Venedig, Archit.-Bienn., Strada Novissima: OMA-Pavillon 1980. Zürich: Haus Flick, 2001. - Wettb.: Berlin: Wohnüberbauungen Friedrichstaße, Lützowstraße und Kochstraße, 1980. Córdoba: Kongresszentrum, 2001-08. Lausanne: Learning Center, École Polytechnique Féderale, 2004. London: Erweiterung der Tate Gallery, 1994. Melun-Sénart: Die neue Stadt, 1987. Miami: Performing Arts Center, 1994. München: Hypo-Theatiner-Zentrum im Gablerhaus, 1994. New York: Welfare Island, 1975. Paris: Weltausstellung 1989, 1983; Les Halles, 2003.

Selbstzeugnisse

Archithese 18:1976, 37-43; Werk-Archithese 64:1977(5)17-19; Hoe modern is de Nederlandse architectuur?, Rotterdam 1990; Conversations with Students, N.Y. 1996; Arch+ 132:1996; Pearl River Delta, N.Y. 2000; C.J. Chung/K. (eds.), Harvard Design School Guide to Shopping, Köln 2001; F.Chaslin, Deux conversations avec R.K. et caetera, P. 2001; Layout, Köln 2003; K./B.McGetrick (Ed.), Content, Köln 2004; in: E.Robbins/R.El-Khoury (Ed.), Shaping the City, N.Y. 2004; H.U. Obrist/K., The Conversation Series, Köln 2006; AMO/K., Post-occupancy, Mi. 2006; Lagos, Basel 2006; in: C.Maar/H.Burda (Ed.), Iconic Worlds, Köln 2006; P.Eisenman/K., Supercritical, Lo. 2010; K./H.U. Obrist (Ed.), Project Japan, Köln 2011; H.U. Obrist/K., London, Mi. 2012; Dromos 2:2012, 41-85.

Ausstellungen

E: 2003 Berlin, Neue NG (K) / 2020 New York, Guggenheim (mit Samir Bantal/AMO; K). - G: 2000 Bordeaux, Centre d'Archit.: Mutations (K) / 2008 Basel, SAM / 2010 Venedig: Bienn. für Archit. (Goldener Löwe für Lebenswerk).

Bibliographie

M.Emanuel (Ed.), Contemp. architects, N.Y. u.a. 31994; DA XVIII, 1996; Dict. de l'archit. du XXe s., P. 1996; A.Gerber/A.Lutz, Influences. A lex. of contemp. graphic design, B. 2006. – S.von Moos, Archithese 11:1981(5)57-62; B.Leupen, IJ-Plein Amsterdam, Rotterdam 1989; P.Goulet/M.Jacques (Ed.), OMA – R.K. (K Inst. Fran d'Archit.), P. 1990; J.Lucan, OMA/R.K., Z. 1991; Arch+ 117:1993; El Croquis 53:1994; M.Brausch/M.Emery (Ed.), Fragen zur Archit., Basel 1995; El Croquis 79:1996; M.Tabet, La terrifiante beauté de la beauté, Paris 1996; F.Montagnana, Birkhäuser Archit.-Führer Japan. 20. Jh., Basel u.a. 1997; L.Prestinenza Puglisi, R.K., T. 1997; K.Feireiss/H.J. Commerell (Ed.), Die Niederländische Botschaft in Berlin (K Aedes Galerie, Architekturforum), B. 1998; Dutchtown (K Netherlands Archit. Inst.), Rotterdam 1999; A.Rocca, Educatorium a Utrecht, Fi. 1999; T.Schinko/P.-M. Morel, Kritische Berichte 27:1999(3)20-38; C.de Smet, Les cahiers du Musée Nat. d'Art Moderne 68:1999, 91-111; O.Asendorf u.a. (Ed.), Botschaften (K Wander-Ausst.), Tb./B. 2000; H.Sinning, More is More, Tb. 2000; Architese 30:2000(1); S.Kwinter, R.K., Mi. 2002; I.Flagge/R.Schneider (Ed.), Die Revision Postmoderne (K Frankfurt am Main), Ha. 2004; P.Jodidio, Archit. now!, III, Köln u.a. 2004; F.Lenne, Paris – Les Halles, P. 2004; R.Moneo, Theoretical Anxiety and Design Strategies in the Work of Eight Contemp. Architects, C., Mass. 2004; K.Ota (Ed.), The Dutch Embassy in Berlin by OMA/R.K., Rotterdam 2004; CCTV by OMA, To. 2005; H.Ibelings (Bearb.), Architecten in Nederland, Am./Gent 2005; B.Ferguson (Ed.), Serpentine Gall. Pavilion 2006, Köln 2008.P.Jodidio, NL, archit. in the Netherlands, Köln u.a. 2006; B.Lootsma, K., Constant und die niederländische Kultur der 60er Jahre, Nü. 2006; El Croquis 131/132:2006; C.Q.L. Xue, Building a revolution, Hong Kong 2006; El Croquis 134/135:2007; M.Heidingsfelder/M.Tesch, R.K., B. 2007 (Film); P.Jodidio, CN archit. in China, Köln u.a. 2007; I.Bêka/L.Lemoîne, K. Houselife, R. 2008; G.Celant (Ed.), Unveiling the Prada Foundation, Mi. 2008; R.Gargiani, R.K./OMA, Lausanne 2008; H.Rauterberg, Talking architecture, M. u.a. 2008; P.Lefas, Dwelling and Archit., B. 2009; E.Mik, K. in Beijing, Am. 2010; B.Lampariello, Villa a Floirac, R. 2011; P.E. Wegner, in: N.Coleman (Ed.), Imagining and Making the World, Ox. 2011; C.Jencks, The Story of Post-Modernism, Chichester 2011; R.Oittinen, in: M.Rampley (Ed.), Heritage, Ideology, and Identity in Central and Eastern Europe, Woodbridge 2012; M.Stierli, in: A.Beyer u.a., Zwischen Archit. und literarischer Imagination, M. 2013. – Online: Website OMA.

QuelleSource