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BY-NC-ND 4.0 license Open Access Published by De Gruyter

Arsaber

Ἀρσαβήρ

Ralph-Johannes Lilie , Claudia Ludwig , Beate Zielke and Thomas Pratsch

T: Patrikios, Magistros.

V: Er war verheiratet mit Maria (# 4738), einer Schwester der Kaiserin Theodora (# 7286), ein Bruder der Eirene (# 1450) und Schwager des Sergios (# 6665) (s. aber unter P). A. war zunächst Patrikios, später Magistros.

Q:(Hist.): Theoph. cont. IV 22, p. 175,3f.; Skylitzes 86,35; 98,75f.

L: Winkelmann II 189f. 206; Mango, Liquidation 138; idem, Homilies 241.

P: Cf. den Protospatharios Arsaber (# 609), einen Verwandten des Photios. Laut Theoph. cont. ist dieser A. Bruder der Eirene (# 1450), der Mutter des Patriarchen Photios (# 6253), jedoch scheint der Text hier nicht in Ordnung zu sein, denn die Parallelstelle bei Skylitzes 98,75f. nennt Sergios (# 6672) als den Bruder dieser Eirene (s. hierzu auch unter den angegebenen Personen). — Treadgold, Revival 454 Anm. 474, identifiziert diesen A. mit Arsaber Morocharzanios (# 602), dem Bruder des Ioannes Grammatikos (# 3199). — Im Zeremonienbuch werden anläßlich einer kaiserlichen Stiftung von liturgischen Geräten wohl für die Hagia Sophia am Festtag τῶν φώτων (Epiphanie am 6. Jan.) unter Michael III. zwei Magistroi ohne Namen erwähnt, s. Konst. Porph., De cerim. II 31, p. 631,12 (Reiske): τῶν δύο μαγίστρων. Für den fraglichen Zeitraum – eher 856 bis 867 als zur Zeit der Regentschaft – sind mehrere Magistroi namentlich bekannt. Angesichts der Bedeutung und der Häufigkeit des Magistrostitels ist daher wahrscheinlich, daß die in der Quelle anonym erwähnten Magistroi mit namentlich bekannten Trägern dieses Titels zu identifizieren sind. Eine sichere Zuweisung ist jedoch nicht möglich: Vielleicht ist es am wahrscheinlichsten, daß wir in den beiden Magistroi die Brüder Petronas (# 5929) und Bardas (# 791) zu sehen haben; eine Identifizierung mit Manuel (# 4707) und/oder Sergios Niketiates (# 6664) scheint ebenfalls möglich; eine Identifizierung mit dem späteren Kaiser Basileios I., Stephanos (# 7076), einem weiteren Bardas (# 793), Theodotakios (# 7896) und/oder A. scheint weniger wahrscheinlich, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.

QuelleSource

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