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BY-NC-ND 4.0 license Open Access Published by De Gruyter

Iustinianos II.

Ἰουστινιανός

Ralph-Johannes Lilie, Claudia Ludwig, Beate Zielke and Thomas Pratsch
EintragstypEntry Type
Person
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Personenkennziffer
3556/corr.
Namensvariante
Phlauios; Rhinotmetos (Beiname); Rhinotmetheis (Beiname); Rhinokopemenos (Beiname)
Klerus / Laie
Laie
Geschlecht
Beides
Zeit
7. Jh.
Erste Erwähnung
685
Titel / Beruf
Basileus
Name normalisiert
Iustinianos
Ort
Thessalonike; Zypern; Kalifat; Armenien; Mesopotamien; Chazarien; Libanon; Strymon (Fluß); Sebastopolis (Armenien); Hellespontos; Kyzikos (Hellespontos); Nea Iustinianupolis (Hellespontos); Bulgarien; Cherson (Krim); Hippodrom (Kpl.); Tyana (Kappadokien); Ravenna (Italien); Rom; Damatrys; Apostelkirche (Kpl.); Heroon Justinians (Kpl.)
Quelle
ZV; Chronicon Bruxellense; Kleinchroniken; Suda; Epistula synodica ad Theophilum imp. (BHG 1386); Epistula ad Theophilum (BHG 1387); Chronicon Altinate; Beda; Konstantopulos (JIAN 5–10); Theophanes; ACO II/2/1-2 (680/81); Petros v. Alexandreia; Synax. Cpl.; Symeon log.; Leon gr.; Theod. mel; Chronicon Universale; Symeon sl.; Kedrenos; Chronicon Vulturnense; Ohme, Quinisextum; al-Mas‘ūdi, Avertissement; Łewond - Ghevond; Liber Pont.; Continuatio Byz.-Arab.; Continuatio Hispana; Theod. Skut.; Johannes von Damaskos; Pseudo-Dionysius; Kirakos; Vita Germani patriarchae (BHG 697); Georg. mon. cont. (Muralt); Agnellus, Liber Pont. ecclesiae Ravennatis; Samuel v. Ani; Parastaseis syntomoi chronikai; Michael syr.; Ps.- Gregorii papae II epistula ad Leonem Isaurum imp. (BHG 1387d); Grierson, Coins; Agathon; Nikephoros; ACO (ohne Konzilien); Elias Nis.; Konst. Porph., De them.; Chronik v. 846; History of the Patriarchs; Konst. Porph., DAI; Typicon Mateos; Movses Dasxuranci; Narratio de rebus Armeniae; Vita Callinici patriarchae; Chronik v. 819; Inscriptions (Spieser); Stephanos v. Taron; Photios, Synagogai; Michael Psellos, Historia Syntomos; Beševliev, Prot. Inschriften bzw. Beševliev, Părvobălgarski nadpisi; Bar Hebraeus; Synodicon vetus; Chronik v. 1234; Glykas; Patria; Konst. Porph., De cerim.; Eutych. Alex.; Nikephoros, Chron. synt.; Agapius; Johannes diaconus, Cronaca Veneziana; Paulus Diac.; Nikephoros Kallistos, Catal. patriarch.

Achtung: Dieses Lemma enthält gegenüber der gedruckten Fassung Veränderungen und Zusätze ohne Auswirkung auf die Angaben zur Person.

N: Phlauios Iustinianos — Φλάυιος Ἰουστινιανός (Inscriptions [Spieser]); Beiname: Rhinotmetos (Leon gr.); Rhinotmetheis — Ῥινοθμηθείς (Georg. mon. [Muralt]); Rhinokopemenos — ῥινοκοπημένος (1).

T: Basileus von 685–695, nochmals von 705–711 — Αὐτοκράτωρ εὐεργέτης εἰρηνικὸς Φλάυιος Ἰουστινιανὸς πιστὸς ἐν Ἰησοῦ Χριστῷ τῷ Θεῷ βασιλεύς (so in der δωρεά-Inschrift für die Demetrios-Kirche in Thessaloniki); Φλαύϊος Ἰουστινιανὸς πιστὸς ἐν Χριστῷ τῷ θεῷ βασιλεὺς Ῥωμαίων (2).

V: I. war der älteste Sohn Kaiser Konstantins IV. und der Anastasia (# 228), geboren ca. 668/69. Ein wahrscheinlich jüngerer Bruder war Herakleios (# 2557). Die angebliche zyprische Herkunft Iustinians, von der das DAI 47,10 in Zusammenhang mit der Umsiedlung der Zyprioten nach Kyzikos berichtet, ist zweifellos eine lokale Erfindung.

Gegen Ende des Jahres 681 setzte Konstantin IV., wahrscheinlich zugunsten der Thronfolge I.s, seine Brüder Herakleios (# 2556) und Tiberios (# 8484) als Mitkaiser ab, jedoch scheint Iustinianos nicht sofort zum Mitkaiser gekrönt worden zu sein. (3)

Erste Regierungszeit: (September 685 – Ende 695): I. folgte seinem Vater als Kaiser im September 685 nach (4). Seine erste Frau war Eudokia (# 1624), die er vielleicht kurz nach dem Beginn seiner Alleinherrschaft geheiratet hatte. Sie schenkte ihm anscheinend ca. 690 eine Tochter (# 1624A), starb aber wohl bei der Geburt oder kurz darauf, jedenfalls vor 704. Denn in diesem Jahr nahm I. eine chazarische Prinzessin zur Frau, die den christlichen Namen Theodora (# 7282) erhielt; beider Sohn war Tiberios (# 8490).

Außenpolitik: Der Bürgerkrieg im Kalifat während der achtziger Jahre brachte Byzanz nicht nur einige Jahre des Friedens, sondern bot den Kaisern auch die Möglichkeit, ihrerseits in anderen Regionen aktiv zu werden. I. erneuerte im Jahre 688 den von seinem Vater 685 abgeschlossenen Vertrag mit dem Kalifen ‘Abd al-Malik (# 18), der dem Reich nicht nur hohe Tributzahlungen eintrug, sondern es Iustinian auch erlaubte, seinerseits nach Armenien und in das nördliche Mesopotamien einzufallen und zumindest Teile dieser Regionen unter die byzantinische Herrschaft zu bringen (5). Theophanes 363,7-9. 15-20 (dem das DAI folgt) beschuldigt I., im Rahmen dieses Vertrags leichtfertig die Mardaïten aus dem Libanon zurückgezogen und dadurch die byzantinische Position gegenüber den Arabern geschwächt zu haben, jedoch ist dies nachträgliche Interpretation, die sich bezeichnenderweise nicht in der syrischen Vorlage des Theophanes findet (6).

Auf dem Balkan wurde I. gleichfalls aktiv: Er sicherte die Landverbindung zwischen Konstantinopel und Thessalonike und unterwarf einige slawische Stämme im Strymongebiet. Diese Slawen wurden teilweise in Kleinasien neu angesiedelt (7). Zu Beginn der neunziger Jahre widerrief I. den Vertrag mit ‘Abd al-Malik und begründete dies mit arabischen Vertragsverletzungen. In dem daraufhin erneut ausbrechenden Krieg erlitt die byzantinische Armee im Jahre 693 bei Sebastupolis eine schwere Niederlage.

Innen- und Kirchenpolitik: Neben der Umsiedlung der unterworfenen Slawen nach Kleinasien wurden auch Einwohner Zyperns in die Provinz Hellespontos in die Gegend von Kyzikos umgesiedelt, wo eine neue Stadt (Nea Iustinianupolis) für sie gegründet wurde. Ihr Erzbischof Ioannes (# 2738) behielt auf seine Bitte hin auch in der neuen Umgebung seinen alten Rang (DAI, cap. 47, cf. auch unter Ioannes). Außerdem scheint I. eine Kirchenunion mit der armenischen Kirche durchgesetzt zu haben (8).

Im Mittelpunkt der Kirchenpolitik stand vor allem die als Quinisextum bzw. Trullanum bezeichnete Synode, die 691/92 im Kuppelsaal des kaiserlichen Palastes in Konstantinopel abgehalten wurde und im wesentlichen kirchenrechtliche und zeremonielle Fragen regelte (9).

Verbannung und Exil: Der Mißerfolg gegen die Araber bei Sebastupolis 693 wie auch möglicherweise das persönliche Verhalten des Kaisers, der außerordentlich unbeliebt gewesen zu sein scheint (10), führte im Jahre 695 zu seinem Sturz. Iustinianos wurde die Nase abgeschnitten, und er wurde nach Cherson verbannt. Es gelang ihm allerdings nach einiger Zeit zu fliehen und von dem chazarischen Khagan (Ibuzeros Gliabanos: # 2654) aufgenommen zu werden, dessen Tochter (Theodora: # 7282) er heiratete. Als Byzanz seine Auslieferung forderte, floh Iustinianos zu den Bulgaren. Der bulgarische Khan Tervel (# 7250), dem er u. a. die Heirat mit seiner Tochter (s. unter Eudokia: # 1624A) versprach, stellte ihm ein Heer zur Verfügung, und 705 konnte Iustinian mit bulgarischer Hilfe Konstantinopel einnehmen und den Thron zurückgewinnen.

Zweite Regierungszeit: (Frühjahr 705 – November 711): Als erste Amtshandlung nach seiner Rückkehr ließ Iustinianos seine beiden Nachfolger Leontios und Tiberios III. Apsimar im Hippodrom vorführen und hinrichten. Der bulgarische Khan Tervel wurde zum Kaisar erhoben. Zu einer Heirat zwischen ihm und einer Tochter des Iustinianos scheint es allerdings nicht gekommen zu sein (11). Ob dieser oder ein anderer Grund zu dem Krieg mit den Bulgaren geführt hat, von dem Theophanes 376,13-29 berichtet, ist unklar (12).

Die Angriffe der Araber nahmen hingegen ab 705 wieder zu. Im Jahre 708 fiel mit Tyana eine wichtige befestigte Stadt im Grenzgebiet. Die byzantinische Abwehr blieb weitgehend wirkungslos (13).

Gegenüber Italien und im kirchlichen Bereich war die kaiserliche Politik zwiespältig: Einerseits wurde Papst Constantinus I. (# 1170) nach Konstantinopel befohlen, wobei er offenbar die von der lateinischen Kirche eher abgelehnten Beschlüsse des Trullanums akzeptieren sollte, andererseits wurde er in Byzanz auf das Ehrenvollste empfangen. Darüber hinaus ließ I. eine Strafexpedition gegen das zu dieser Zeit mit Rom verfeindete Ravenna durchführen und ordnete die Bestrafung der nach Konstantinopel deportierten Ravennaten an (14). Die Blendung und Verbannung des Patriarchen Kallinikos (# 3587) nach Rom dürfte dagegen weniger auf religiöse Unterschiede hinweisen, als vielmehr auf die Beteiligung des Patriarchen am Sturz des Kaisers 695 zurückzuführen sein.

Die Quellen stimmen allgemein darin überein, daß Iustinianos II. während seiner zweiten Herrschaftsperiode ein Terrorregime ausgeübt haben soll (15), das ihn immer weiter isolierte und schließlich zu seinem Sturz durch Philippikos Bardanes führte. Am 24. November 711 (Chronicon Altinate), vielleicht auch bereits am 4. November 711 (cf. Grierson, Tombs 50f.), wurde er im Auftrag des neuen Kaisers Philippikos bei Damatrys in Kleinasien von Elias (# 1474) gestellt, und seine Truppen wurden durch ein Amnestieversprechen des Philippikos zum Überlaufen verleitet. Schließlich wurde er von Elias getötet; sein Haupt wurde abgeschlagen, nach Konstantinopel geschickt und anschließend in Rom und Ravenna zur Schau gestellt. Sein Körper wurde angeblich ins Meer geworfen. Später könnte sein Schädel noch ein kaiserliches Begräbnis erhalten haben, denn das Zeremonienbuch berichtet von seinem Sarkophag aus weißem prokonnesischem Marmor, der sich im Heroon Justinians I. in der Apostelkirche in Konstantinopel befunden habe.

Zusätzliche hagiographische Mitteilungen: Vita Callinici patriarchae (BHG 288–289) cap. 2–5, p. 339,24 – 341,12; ähnlich Synax. Cpl. 918,6 – 919,3 (Verhältnis zu dem Patriarchen Kallinikos); 822,22-24; 419/420,34f. 55,19f.; 251,14f. (Nur die Vita Callinici patriarchae erwähnt, daß Iustianian nicht nur die Nase, sondern auch die Zunge abgeschnitten worden sei, was als unglaubwürdig abzulehnen ist.); Typicon Mateos I 338,24f.; Epistula ad Theophilum (BHG 1387) cap. VIII, p. 90,24f. (Gauer); cap. 8.c, p. 159,3f. (Munitiz) (Verurteilung der monotheletischen Häretiker Honorius, Sergios, Pyrrhos (# 6386), Paulos (# 5763) sowie des Theodoros von Pharan durch eine Synode); Epistula synodica ad Theophilum (BHG 1386), Cod. Athous Iviron 381, p. 133,5-7 (Gauer); cap. 7, p. 95,5-7 (Munitiz); Ps.- Gregorii papae II epistulae ad Leonem Isaurum imp. (BHG 1387d) I, p. 291,184; II, p. 299,297.

Anmerkungen: — (1) Theophanes; Nikephoros, Chron. synt. 119,8; Prot. Inschriften; zu diesen s. Beševliev, Prot. Inschriften 103. — (2) So in der Subskriptionsliste des Quinisextum, die nach Kresten, in: JÖB 43 (1993) 429, allerdings nicht authentisch ist. — (3) Theophanes 360,18-20: Κωνσταντῖνος ... μόνος ἐβασίλευσε σὺν Ἰουστινιανῷ τῷ υἱῷ αὐτοῦ; Symeon log. (Leon gr. 162,8f.; Theod. mel. 111,23; Symeon sl. 71, 23f.); Georg. mon. (Muralt) 897A; Kedrenos I 770,20f.; zu dem Problem cf. Stratos, Byzantium IV 140f. — (4) Allgemein zur Herrschafts des Iustinianos II. cf. Head, Justinian passim; Stratos, Byzantium V passim; cf. außerdem die unter L angeführte Literatur. — (5) Dölger, Regesten Nr. 257; zu den Verträgen zwischen Iustinianos und ‘Abd al-Malik cf. Kaplony, Konstantinopel und Damaskus 115–160; zu dem Hintergrund auch Lilie, Reaktion 103–106; allgemein zu den Auseinandersetzungen innerhalb des Kalifats cf. Rotter, Bürgerkrieg passim; zu dem Feldzug nach Armenien, an dem I. möglicherweise persönlich beteiligt war, s. Theophanes 363,26-31; Zonaras XIV 22, p. 227,10f.; außerdem Stephanos v. Taron II cap. 2, p. 129 (Dulaurier); 71f. (Gelzer). — (6) Zu der Umsiedlung der Mardaïten wie auch zu anderen Umsiedlungsaktionen Iustinians von Syrien/Kleinasien in die byzantinischen Balkanprovinzen cf. Ditten, Ethnische Verschiebungen 137–162. — (7) Cf. hierzu zuletzt Ditten, Ethnische Verschiebungen 216–232. — (8) Die Narratio de rebus Armeniae berichtet als einzige Quelle, daß unter Iustinianos II. der armenische Katholikos Sahak III. (# 6481) zusammen mit einigen seiner Bischöfe im Jahre 690 nach Konstantinopel gekommen sei und dort die Zweinaturenlehre akzeptiert habe. Ebenso berichtet Stephanos v. Taron (s. oben Anm. 5), daß I. ca. 688 gegen Armenien gezogen sei und 8.000 Familien in die Gefangenschaft geführt habe. 689 habe er auch Sahak gefangengenommen und sei dann unter Zurücklassung eines Heeres von 30.000 Mann nach Konstantinopel zurückgekehrt. — (9) Zum Trullanum s. ODB III 2162f. — (10) Zumindest ist Theophanes ihm gegenüber sehr negativ eingestellt, was zu seinem späteren schlechten Ruf beigetragen haben mag. — (11) S. unter Eudokia (# 1624). — (12) Cf. Lilie, Reaktion 117 Anm. 41. — (13) Zu den arabischen Angriffen in dieser Zeit cf. Lilie, Reaktion 116–120; zu Tyana cf. auch Hild–Restle, Kappadokien (TIB II) 298f.; die syrischen Quellen (Michael syr. II 478; Chronik v. 1234: cap. 152, p. 231f.) berichten, daß I. nach seiner erneuten Thronbesteigung 6.000 arabische Gefangene freigelassen habe, was auf einen Versuch deuten könne, mit den Arabern zu einem Friedensschluß zu kommen. Bei Theophanes fehlt diese Mitteilung. — (14) S. Agnellus, Liber Pont. 137–141, p. 367–371; sowie unter Felix (# 1894). — (15) Anders Head, in: Byz 40 (1970) 14–32, die eine Ehrenrettung des Kaisers versucht.

Q: — (Hist.): Agathon 898,36f.; 900,3; Theophanes; Nikephoros; Nikephoros, Chron. synt. 99,22; 100,1; 105,8. 11; Symeon log. (Leon gr.; Theod. mel.; Symeon sl.); Georg. mon. (Muralt), zusätzlich 904C–905C; Kedrenos; Zonaras; Glykas 517,10-16; 518,3 – 520,5; Theod. Skut. 113,23; 114,31 – 115,20; 116,11 – 119,17; Kleinchroniken 14,28. 31, p. 135; Petros v. Alexandreia 196,34. 37. 40f.; Chronicon Brux. 30,10-12. 17-23. 26f.; Narratio de rebus Armeniae, §144–150; Michael Psellos, Historia Syntomos 81, p. 70,63 – 72,90; 83–84, p. 74,26-50. — (Ep.): Ps.-Gregorii papae II epistulae ad Leonem Isaurum imp. (BHG 1387d); Epistula ad Theophilum (BHG 1387). — (Conc.): Ohme, Quinisextum 145 Nr. 1; Synodicon vetus, cap. 140,5f., p. 116; cap. 143,1–- 145,2, p. 120; Appendix II, cap. 140,6, p. 188; cap. 143,2f., p. 189; Iussio Iustinians an Papst Konon (# 1164): ACO II/2/2, p. 886– 887 (Iussio ... directa ad Iohannem papam). — (Fs.): Nikephoros Kallistos, Catal. patriarch. 457C; Konst. Porph., De them. 3,3; idem, DAI 21,28-30; 21,47f.; 22,4-36; 47,5-14; 48,3-21; idem, De cerim. II, 42 p. 644,7-11 (Reiske); Anonymus, Lists, 38. 41 (Downey); Patria II 41, p. 171,19; III 53, p. 236,9; III 79, p. 244,5-17; Parastaseis syntomoi chronikai, cap. 37, p. 40,2-5 (Preger) = p. 198,2-5 (Cameron–Herrin); cap. 61, p. 60,7f. (Preger) = p. 138,7f. (Cameron–Herrin) = Patria II 77, p. 190,11f.; cap. 89, p. 73,12-14 = p. 164,12-14 (Cameron– Herrin); Bauten: Patria III 79, p. 244,13-17 (Annakirche to Deuteron); III 80, p. 244,18 – 245,2 (Kloster ta Metropolitu); III 130, p. 257,1f. (Iustinianos und Lausiakos); Suda I 483,21. 22; II 645,8-23; IV 582,17; 724,12. — (Hag.): Vita Callinici patriarchae (BHG 288-289); Vita Germani patriarchae (BHG 697) cap. 5, p. 204,73-79; Synax. Cpl.; Typicon Mateos. — (Sonst.): Johannes von Damaskos, Schriften III 199,12 (Imag. III 137 [CPG 8045]); Photios, Synagogai 1221D. — (lat.): Liber Pont. I 84, p. 366,12-14; I 85, p. 368,17f.; I 86, p. 372,19 – 374,8; I 88, p. 385,13 – 386,3; I 90, p. 389,7 – 391,5. 10f.; I 111, p. 396,7-14; Beda, p. 315,563-565. 567. 576-578; Continuatio Byz.-Arab., cap. 28, p. 345,31-34; cap. 30, p. 347,14-16; cap. 33, p. 351,18-21; cap. 35, p. 355,8f.; Continuatio Hispana, cap. 51, p. 349,23-25; cap. 56, p. 350,19-23; cap. 64, p. 351,18-23; Agnellus, Liber Pont. 137–142, p. 367,3 – 371,15; Paulus Diac., Hist. VI 11, p. 168,15-20; VI 12, p. 168,22-24; VI 31–32, p. 175,7-23; Chronicon Universale 16,48 – 17,2. 15f. 37-46; Chronicon Vulturnense 62,3. 7; 63,3f.; 88,9f. 15f.; 145,5; Chronicon Altinate 108,10-23; Johanes Diaconus, Cronaca Veneziana 87–89. — (arm.): Łewond 16f. (Chahnazarian); 55f. (Arzoumanian); Kirakos 34; Samuel von Ani 695 (PG); Movses Dasxuranci (Kalankatuaci) III, cap. 12, p. 202f. — (syr.): Pseudo-Dionysius 11 (Chabot); 61f. (Palmer, Chronicles); 116f. (Hespel: zu 696–697 und zu 712–713); Chronik v. 819: 9,7f. (Chabot); 78 (Palmer, Chronicles); Chronik v. 846, p. 175f. (Chabot); 579f. (Brooks); 81f. (Palmer, Chronicles); Michael syr. II 455. 469f. 473. 478f.; Bar Hebraeus 101. 103–106; Chronik v. 1234: cap. 142, p. 225; cap. 146, p. 227; cap. 150–152, p. 230–232; cap. 154, p. 233 (Palmer, Chronicles § 122, p. 288; § 127, p. 292; § 136, p. 296; § 138. 141–143. 148, p. 297–299) — (arab.): Agapius 497–499; Elias Nis. (Baethgen 117; Brooks 72,1-3) (ohne Namensnennung); al-Mas‘ūdī, Avertissement (Carra de Vaux 224f.); Eutych. Alex. 1116C. 1118B. 1120B-C (PG); 357. 364f.( Pirone); History of the Patriarchs 11. 35. 57. — (Sg.): ZV 24 a-b (685-95): keine Inschrift; ZV 25 (685–695): nur noch Spuren einer Inschrift; Konstantopulos (JIAN 9) 275 β ähnlich ZV 26 a. b (691– 695): nur noch Spuren einer Inschrift erkennbar; ZV 29: DN Iustinianus et Tiberius PP; ZV 2760. — (Inscr.): Inscriptions (Spieser) Nr. 8, p. 156–159; Beševliev, Prot. Inschriften (1963) Nr. 1, I a und b, 9-14, p. 97. 1, I c, 8-10. 17f., p. 97; idem, Părvobălgarski nadpisi (1979) Nr. 1, I a und b, 9-14, p. 91. 1, I c, 8-10. 17f., p. 91; Inschrift, ed. Schneider, in BZ 38 (1938) 408. — (Num.): Catalogue, Byzantine Coins II/2, p. 574–609. 644–663. 708 (Reg.); Taf. XXXVII–XXXIX. XLIIIf.; Hahn, Moneta 164–178. 191–196; Grierson, Coins 403 (Reg.); Abb. 296-298. 301f. 306-308. 310. 322. 351. 503f. 515. 540-543. 569f. 575-577. 581. 584. 610.

L : ODB II 1084f.; LdMA V (1991) 823. — Caetani, Chronographia IV: a. h. 69 Nr. 11; a. h. 70 Nr. 10; a. h. 73 Nr. 10; Garitte, in: Narratio de rebus Armeniae 350 (zu der Kirchenunion mit den Armeniern); Stratos, Byzantium IV 192 (Reg.); V 199f. (Reg.); Head, Justinian II passim; Kuntura-Galake, Kleros 239 (Reg.); Hoyland, Seeing Islam 851 (Reg.); Treadgold, History 328–345. 353. 383. 392f. 400. 411f. 565. 907. 936; Panteleemonos–Tsormpatzoglu, in: Byzantina 21 (2000) 435–457. — Zu seinem Titel cf. Kresten, in: JÖB 43 (1993) 422–430; zur Iussio an den Papst (laut Titel an Papst Iohannes V., tatsächlich an Konon) cf. auch Winkelmann, Streit Nr. 169; zu I. und Ravenna: Brown, in: Bsl 56 (1995) 29–36; J. M. Pizarro, Writing Ravenna. The Liber Pontificalis of Andreas Agnellus, Ann Arbor, Michigan 1995, 210 (Reg.); zu den diplomatischen Beziehungen mit dem Kalifat cf. Kaplony, Konstantinopel und Damaskus 115–160. 167–179; zu De cerim. cf. Reiske, Comm. 767; Grierson, Tombs 50f.; zur Schenkung der Saline in Thessalonike cf. Popescu, in: Quellen zur Geschichte des frühen Byzanz 92; zu der Münzprägung cf. Grierson, Coins 403 (Reg.).

P: Laut ZV ist die Zuschreibung von ZV 24 und 25 an diesen Kaiser nicht ganz sicher. Sie erfolgte aufgrund eines Vergleichs mit Münzen.

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