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Stephanos

Στέφανος

Ralph-Johannes Lilie, Claudia Ludwig, Beate Zielke and Thomas Pratsch
EintragstypEntry Type
Person
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Personenkennziffer
7076
Klerus / Laie
Laie
Geschlecht
Mann
Zeit
9. Jh.
Titel / Beruf
Magistros
Name normalisiert
Stephanos
Ort
Hagia Sophia (Kpl.)
Quelle
Theoph. cont.; Skylitzes; Konst. Porph., De cerim.

T: Magistros.

V: S. war ein Sohn der Eirene (# 1448) und des Sergios (# 6666), Bruder des Bardas (# 793) und war über seinen Vater verwandt mit dem Patriarchen Photios (# 6253).

Q: — (Hist.): Theoph. cont. IV 22, p. 175,4-11.

L : Mango, Liquidation 138; Winkelmann II 188-190.

P: Der Text bei Theoph. cont. ist nicht in Ordnung, so daß auch Eirenes Schwester Maria (# 4738) und deren Gatte Arsaber (# 601) die Eltern des S. sein könnten. Jedoch scheint es sich hier um einen Fehler bei Theoph. cont. zu handeln, wie aus dem Vergleich mit Skylitzes 98,73f. hervorgeht. — Im Zeremonienbuch werden anläßlich einer kaiserlichen Stiftung von liturgischen Geräten wohl für die Hagia Sophia am Festtag τῶν φώτων (Epiphanie am 6. Januar) unter Kaiser Michael III. zwei Magistroi ohne Namen erwähnt, s. Konst. Porph., De cerim. II, 31 p. 631,12 (Reiske): τῶν δύο μαγίστρων. Für den fraglichen Zeitraum, eher 856 bis 867 als zur Zeit der Regentschaft, sind mehrere Magistroi namentlich bekannt; angesichts der Bedeutung und der Seltenheit des Magistrostitels ist es daher wahrscheinlich, daß die in der Quelle anonym erwähnten Magistroi mit namentlich bekannten Trägern dieses Titels zu identifizieren sind. Eine sichere Zuweisung ist jedoch nicht möglich: Vielleicht ist es am wahrscheinlichsten, daß wir in den beiden Magistroi die Brüder Petronas (# 5929) und Bardas (# 791) zu sehen haben; eine Identifizierung mit Manuel (# 4707) und/oder Sergios Niketiates (# 6664) scheint ebenfalls möglich; eine Identifizierung mit dem späteren Kaiser Basileios I., dem hier behandelten S., einem weiteren Bardas (# 793), Theodotakios (# 7896) und/oder Arsaber (# 601) scheint weniger wahrscheinlich, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.

QuelleSource