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BY-NC-ND 4.0 license Open Access Published by De Gruyter

Elias

Ἠλίας

Ralph-Johannes Lilie , Claudia Ludwig , Beate Zielke and Thomas Pratsch

N: Beiname (als Selbstbezeichnung): Spileotes — Σπιλεότης, was vermutlich bedeutet, daß E. Mönch des Klosters Mega Spelaion in Melicuccà in Kalabrien war.

T: Mönch und Presbyteros; Kopist.

V: E., der mit großer Wahrscheinlichkeit aus Süditalien stammte (cf. Gamillscheg–Harlfinger), schrieb den Cod. Paris. gr. 375 (fol. 1r–152v. 154v–193), ein Neues Testament, in der Stadt Köln in Deutschland (wörtlich: im “Frankenland” — ἐν χόρα Φραγκίας κάστρο δὲ Κολονίας) und beendete seine Arbeit am 26.11.1021 (6530 a. m.; 5. Indiktion), einem Sonntag.

Q: — (Ms.): Cod. Paris. gr. 375, fol. 193r: η χειρ μεν η γραψασα συπετε ταφω. γραφει δε μενη πρὸς χρωνους πολλους: δοξα τω θεω αμην: ετελειοθη τω παρον εκλογαδιον δια χειρος ηλιου πρεσβυτερου και μοναχου σπιλεοτου μηνι νοεμβριω κϛ´ ημερα κυριακη ωρα θ´: ετους ͵ϛφλ´ ινδικτιωνος ε´. εν χορα φραγκιας καστρο δε κολονιας (zitiert nach Lake, Dated Mss. IV, p. 12); ebenfalls abgedruckt bei Euangelatu-Notara.

L: Vogel–Gardthausen 128; Lake IV,149, p. 12 (und Tafel 256); Spatharakis, Corpus I 19 (Nr. 44); Euangelatu-Notara, Semeiomata 150 (Nr. 145); Gamillscheg–Harlfinger II 76f. (Nr. 158); Strazzeri 18 mit Anm. 57; Falkenhausen, in: Römische Quartalschrift 93 (1998) 242; Hutter, in: Histoire et culture dans l’Italie byzantine 74 Anm. 13.

P: Vogel–Gardthausen hatten in E. einen Mönch des Σπήλαιον-Klosters bei Kalavitra auf der Peloponnes gesehen. — Gay (L’Italie 225f.) verstand unter “Phrankia” — Φραγκία Süditalien und interpretierte das “Kastro Kolonia” — κάστρο Κολονίας als Synonym für eine “die Säulen” u. ä. genannte Ortschaft, so daß er das süditalienische Stilo und das Capo delle Colonne (südl. von Crotone) in Erwägung zog. Schon Devreesse widersprach jedoch dieser Ansicht und meinte, daß E. wahrscheinlich ein Mönch sei, der aus Süditalien nach Köln emigriert sei. Devreesse wies auch darauf hin, daß die Handschrift sich ein Jh. später in St. Denis, Paris, befunden hat, was ebenfalls eher für Köln spricht. — Lake, Dated Mss. IV, p. 12, hatte die Worte εν χορα φραγκιας καστρο δε κολονιας einer späteren Hand zugewiesen.

QuelleSource

Downloaded on 30.1.2023 from https://www.degruyter.com/database/PMBZ/entry/PMBZ23826/html
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