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Klonimir

Κλονίμηρος

EintragstypEntry Type
Person
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Personenkennziffer
23719
Namensvariante
Klonimeros (griech. Namensform)
Klerus / Laie
Laie
Geschlecht
Beides
Zeit
9. Jh.
Erste Erwähnung
860
ethnos
Serbien; Bulgarien
Religion
orthodox
Name normalisiert
Klonimir
Ort
Serbien; Bulgarien; Dostinik (Serbien)
Quelle
Konst. Porph., DAI

Kombinationsartikel: Klonimir (# 3661).

V: Nach dem DAI wurde K. gemeinsam mit seinem Vater Stroïmir (# 27401), der von K.s Onkel Mutimir (# 25465) aus der Herrschaft in Serbien vertrieben worden war, zwischen 860 und 873 von Mutimir den Bulgaren übergeben. In Bulgarien gab ihm der Bulgarenkhan Boris I. Michael (# 21197) – daher ist die Episode zwischen 860 und 889 zu datieren – eine Bulgarin zur Frau, die ihm den Sohn Časlav (# 21225) gebar.

Ca. 896/97 fiel er mit einem Heer in Serbien ein, eroberte die Stadt Dostinik und versuchte, seinen Vetter Petar (# 26408) zu stürzen, fand aber in den Auseinandersetzungen den Tod.

Q: — (Fs.): Konst. Porph., DAI 32,62-77.

L: SSS II (1964) 425. — Zlatarski, Istorija I/2 383; DAI, Comm. 135; Istorija Srpskog Naroda I 149. 156; Belke–Soustal 175. — Zum Namen cf. Loma, in: ZRVI 38 (1999/2000) 118. 130f.

Angehörige (anonym):

1. Frau 23719A

V: Bulgarin (Βουλγάρα); sie wurde zwischen 860 und 889, eher noch nach 867, mit dem serbischen Prinzen Klonimir verheiratet und gebar diesem den Sohn Časlav.

Q: — (Fs.): Konst. Porph., DAI 32,62-64.

QuelleSource