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Konstantinos Dukas

Κωνσταντῖνος

EintragstypEntry Type
Person
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Personenkennziffer
23817
Namensvariante
Dukas (Familienname); Dux (Familienname, Variante von Dukas)
Klerus / Laie
Laie
Geschlecht
Beides
Zeit
10. Jh.
Erste Erwähnung
904
ethnos
Byzanz
Religion
orthodox
Titel / Beruf
Domestikos scholai; demestik otborom (mbulg.); Strategos Charsianon
Name normalisiert
Konstantinos
Ort
Siricha (Kappadokien); Kloster: Timios Stauros in Siricha; Timios Stauros-Kloster (Siricha); Halys (Fluß); Syrien; Paphlagonien; Hippodrom (Kpl.); Kpl.: Hippodrom; Kpl.: Kaiserpalast; Kaiserpalast (Kpl.); Kaiserpalast: Chrysotriklinos (Kpl.); Chrysotriklinos (Kaiserpalast) (Kpl.); Kpl.: Chalke Pyle; Chalke Pyle (Kpl.); Kpl.: Chrysotriklinos (Kaiserpalast); Kpl.: Kaiserpalast: Chrysotriklinos; Charsianon (Thema)
Quelle
Theoph. cont. 6; Skylitzes; Georg. mon. cont. (Bonn); Vita Euthymii (BHG 651); Leon gr.; Theod. mel.; Ps.-Symeon; Georg. mon. cont. (Muralt); Georg. mon. cont. (Istrin); Zonaras; Vita Basilii iun. (BHG 263); Symeon sl.; Symeon log. (Wahlgren); Symeon log. ; Mas‘ūdī, Tanbīh; Konst. Porph., DAI

N: Familienname Dukas — Δουκάς bzw. ὁ τοῦ Δουκός und Variationen. Konst. Porph., DAI 50,153, p. 240, bezeichnet ihn als Dux — Κωνσταντῖνος ὁ Δούξ. — Zu weiteren Mitgliedern dieser Familie cf. Polemis, Doukai.

T: Strategos von Charsianon (Konst. Porph., DAI); Domestikos der Scholen (913) — δομέστικος τῶν σχολῶν (Theoph. cont.).

V: K. war der Sohn des Andronikos Dukas (# 20405) und seinerseits Vater des Gregoras Dukas (# 22329), des Stephanos Dukas (# 27243) und möglicherweise des Nikolaos (# 25947); ein Neffe (ἐξαδελφός) hieß Michael (# 25165).

Als im Sommer 904 der Vertraute Kaiser Leons VI., Samonas (# 26973), nach Syrien zu fliehen versuchte, aber am Halys aufgehalten wurde, nahm ihn K. gefangen und brachte ihn nach Konstantinopel zurück. Dort befragte der Kaiser ihn, ob Samonas tatsächlich auf der Flucht nach Syrien gewesen sei. Als K. dies bejahte, forderte Leon VI. ihn auf, bei der Befragung vor dem Senat anzugeben, daß Samonas nicht nach Syrien habe fliehen wollen, sondern die Absicht gehabt hätte, das Heilige Kreuz in Siricha (das Timios-Stauros-Kloster in Siricha, wo ein Goldkreuz mit einem Teil des Wahren Kreuzes gezeigt wurde) aufzusuchen, um dort zu beten. K. stimmte zu, erklärte aber vor dem Senat, als er dort unter Eid befragt wurde, daß Samonas tatsächlich nach Syrien habe fliehen wollen. Der Kaiser reagierte mit Zorn auf diese Aussage. Samonas mußte vier Monate im Palast des Bardas in Konstantinopel unter Hausarrest verbringen, wurde dann aber wieder in seine früheren Ämter eingesetzt (1).

Wie Theoph. cont. berichtet, suchte Samonas sich an der Familie des K. für dessen Verhalten zu rächen. Er sorgte dafür, daß Andronikos Dukas am Hofe in Ungnade fiel und schließlich zusammen mit seinen Anhängern, unter denen sich auch K. befand, an den Kalifenhof fliehen mußte. Als der Kaiser Andronikos zur Rückkehr aufforderte und ihm Verzeihung anbot, spielte Samonas das kaiserliche Schreiben dem Kalifen (al-Muktafī [# 25446]) in die Hände, der Andronikos gefangennehmen ließ. Als Andronikos erfuhr, daß Samonas der Anstifter von alledem war, trat er – gezwungenermaßen (ἀναγκασθείς) – mit seinen Leuten zum Islam über. Dies dürfte auch seinen Sohn K. eingeschlossen haben. Als dieser jedoch erkannte, daß Andronikos Syrien nie mehr würde verlassen können, beschloß er unter Zustimmung seines Vaters zu fliehen. Er tat dies und begab sich mit seinen Leuten zum Kaiser, der ihn freundlich aufnahm und reich beschenkte. Als K. den Chrysotriklinos verließ, zeigte der Kaiser auf eine Christusikone und erklärte K., daß dieser nicht darauf hoffen solle, weil er Konstantinos heiße, je Kaiser der Rhomäer zu werden. Dies sei aufgrund der Vorhersagen vieler heiliger Männer Konstantinos, dem Sohn des Kaisers, vorbestimmt. Wenn er (i. e. Konstantinos Dukas) dies dennoch versuche, so werde sein Kopf durch diese Tür hineingetragen werden. Der Chronist fährt fort, daß dies dann auch so geschehen sei. Bei einem späteren Versuch, Kaiser zu werden, sei K. enthauptet worden, und sein Haupt sei blutig und beschmutzt durch diese Tür in den Palast gebracht worden (2).

Diese Behauptung dürfte erst später, nach dem Mißerfolg des von K. nach dem Tod des Kaisers Alexandros 913 unternommenen Usurpationsversuches, entstanden sein, denn Kaiser Leon scheint K. vertraut zu haben, da er ihn – wohl als Nachfolger des Eustathios Argyros (# 21828) – zum Strategos von Charsianon ernannte (3). Der Zeitpunkt der Rückkehr des K. ins byzantinische Reich läßt sich nicht genau bestimmen. Nicht unwahrscheinlich dürfte aber die Annahme sein, daß K. erst nach dem Sturz seines Feindes Samonas, der vermutlich ca. 911 stattfand, nach Byzanz zurückgekehrt ist. Der Zeitpunkt, zu dem K. zum Strategos von Charsianon ernannt wurde, ist ebenso unklar. Ein terminus post quem besteht in dem Freiwerden des Strategenamtes durch die Beförderung des Eustathios Argyros (wohl Ende 908); einen terminus ante quem bildet der Tod des Kaisers Leon VI. im Mai 912 (4).

Nach dem Tod des Kaisers Alexandros (6. Juni 913) unternahm K. einen Usurpationsversuch. Die Vita Euthymii behauptet, daß er hierzu von Patriarch Nikolaos I. Mystikos (# 25885) aufgefordert worden sei, ehe dieser erfahren habe, daß er selbst von Alexandros zu einem der Vormünder des jungen Kaisers Konstantinos VII. Porphyrogennetos ernannt worden sei. Danach habe Nikolaos seine Aufforderung bereut und die Bevölkerung Konstantinopels zum Widerstand gegen K. aufgerufen. In den Chroniken wird diese Mitteilung zumindest in der Form eines Gerüchts (Theoph. cont.: ὡς δέ τινες) wiedergegeben (5).

Der Aufstand des K. findet in nahezu allen Quellen Erwähnung, die über diese Zeit berichten, wobei über die Einzelheiten weitgehend Einigkeit herrscht: Unmittelbar nach dem Tod Kaiser Alexandros’ (Vita Euthymii: als die Zeremonien des dritten Tages noch nicht beendet waren) rebellierte K., hierzu durch Botschaften aus Konstantinopel ermuntert. Er zog einige ausgewählte Soldaten zusammen und wurde bei Nacht durch ein am Meer gelegenes Tor in der Nähe der Akropolis von dem Protobestiarios Michael (# 25164) in die Stadt gelassen (Theoph. cont.: καὶ νυκτὸς διὰ παραπυλίδος εἰσελθὼν τοῦ πρωτοβεστιαρίου Μιχαήλ, οὔσης πλησίον ἀκροπόλεως). Von dort begab er sich zum Haus seines Schwiegervaters Gregoras Iberitzes (# 22328), wo er mit seinen Anhängern wachend die Nacht verbrachte. Der Asekretis Niketas (# 25742) teilte dem Patrikios Konstantinos Helladikos (# 23822) die Nachricht von der Ankunft des K. mit, woraufhin beide sich zu K. begaben. Nachdem man sich beraten hatte, zogen die Verschwörer noch bei Nacht unter Fackelschein mit viel Volk (μετὰ λαμπάδων καὶ λαοῦ πολλοῦ καὶ ὄχλου) zum Hippodrom, besetzten das Tor und riefen K. zum Kaiser aus (Κωνσταντῖνον εὐφημοῦντες ὡς βασιλέα). Als sie versuchten, durch das – offenbar geschlossene – Tor einzudringen, wurde der Stallmeister (# 30948) K.s durch einen Lanzenstich getötet. Hierdurch nicht abgeschreckt, zog K. unter weiteren Akklamationen bis zur Chalke und kam durch das Eiserne Tor der Chalke bis zu dem Quartier der Exkubiten. Aber unterdessen hatte der Magistros Ioannes Eladas (# 22909) geeignete Leute aus den Mitgliedern der Hetaireia und aus den Ruderern ausgewählt, bewaffnet und gegen die Aufständischen geführt. Es kam bei der Chalke zum Kampf, wobei auf beiden Seiten viele Männer fielen, darunter auch Gregoras (# 22329), der Sohn des K., sein Neffe Michael (# 25165) und der Armenier Kurtikes (# 24216). Wenig später fiel K. an derselben Stelle, als sein Pferd ausglitt, wobei er, wie (nur) die Vita Euthymii (BHG 651) wissen will, laute Verwünschungen gegen den Patriarchen ausstieß. Sein Kopf wurde abgeschnitten und im Palast präsentiert. Viele seiner Anhänger wurden getötet, laut der Vita Euthymii 800, laut der Vita Basilii iun. (BHG 263) angeblich (φασὶ δέ τινες) mehr als 3.000 (6). Offenbar nutzten die Regenten um Nikolaos I. Mystikos die Gelegenheit, die Anhänger der Dukai und anderer einflußreicher Familien an ihrer Seite so weit wie möglich auszuschalten.

Eine sehr detaillierte und konstantinfreundliche Darstellung dieser Vorgänge findet sich auch in der Vita Basilii iun. (BHG 263). Dieser Version zufolge wurde K. nach dem Tode des Alexandros vom Regentschaftsrat in einem Schreiben aufgefordert, den Thron zu besteigen. Dafür habe es verschiedene Gründe gegeben: Erstens sei Konstantin VII. noch ein Kind gewesen und nicht in der Lage, das Reich zu regieren. Zweitens hätten die Barbaren (gemeint sind die Bulgaren) vor den Toren der Hauptstadt gestanden, und drittens habe es Widerstände dagegen gegeben, daß der Patriarch Nikolaos (als Vorsitzender des Regentschaftsrates) die Geschicke des Reiches leitete. K. sollte Kaiser werden und sich im wesentlichen um die Militär- und Außenpolitik kümmern, während Konstantin VII. am Hofe bleiben und seinen Repräsentationspflichten nachkommen sollte (7). K. habe dies in seiner Antwort zunächst abgelehnt mit dem Hinweis, daß es doch einen rechtmäßigen Kaiser gebe. Die Tatsache, daß dieser noch minderjährig sei, rechtfertige nicht, daß man ihn zum Kaiser einsetze. Der Regentschaftsrat habe jedoch in einem zweiten Schreiben Eide geschworen und ihn beim hl. Kreuz gebeten, die Kaiserherrschaft anzunehmen. Dies habe der Regentschaftsrat durch die Übersendung der eigenen Enkolpia bekräftigt. Daraufhin sei K. in die Hauptstadt eingezogen. Der Regentschaftsrat unter Nikolaos habe es sich aber inzwischen anders überlegt und die Tore zum Kaiserpalast verschlossen. K. sei daraufhin ins Hippodrom gezogen und dort von seinen Anhängern zum Kaiser ausgerufen worden. Zunächst habe K. die Palasttore besetzen und die Lebensmittellieferungen in den Palast unterbinden wollen, sei dann aber dem Rat gefolgt, durch die Chalke Pyle zu brechen und so in den Palast einzudringen. Zuvor habe er jedoch seine Anhänger schwören lassen, nicht das Schwert zu ziehen oder jemanden mit einer Waffe zu verletzen, denn sein Einzug in den Palast solle ohne Blutvergießen erfolgen, da man ihm ja auch mit Eiden versichert habe, daß ihm keine Gefahr drohe. Die Palastwachen hätten jedoch unterdessen überall Bogenschützen postiert, und als K. und seine Anhänger in den Palast einzogen, seien sie mit Pfeilen beschossen worden. Auch jetzt noch habe K. die Bitte seiner Soldaten, sich mit Waffen verteidigen zu dürfen, abgelehnt. Schließlich sei er selbst von einem Pfeil unterhalb des rechten Arms getroffen worden. Nun seien die Verteidiger des Palastes aus ihrer Deckung gekommen und hätten die Eindringlinge niedergemacht. Als einen der ersten hätten sie den Protostrator (# 30948) getötet, dann auch K. und dessen Sohn Gregoras. Die übrigen Anhänger K.s seien im ganzen Stadtgebiet verfolgt, größtenteils getötet und ins Meer geworfen worden. K. und sein Sohn Gregoras seien enthauptet und ihre Köpfe zum Patriarchen Nikolaos und dem Regentschaftsrat geschickt worden, die sie identifizieren sollten. Anschließend sei der Kopf des K. auf einen Stab gesteckt, in der ganzen Stadt herumgetragen und zuletzt ins Meer geworfen worden.

Vermutlich im Jahre 932 revoltierte im Gebiet des Opsikion ein gewisser Basileios (# 20927), der von sich behauptete, K. zu sein, und zeitweilig viele Anhänger um sich versammelte, bis er gefangengenommen und hingerichtet wurde (8).

Anmerkungen: — (1) Theoph. cont. VI 22, p. 369,15 – 370,7; Skylitzes, Leon 25, p. 184,95-13; Symeon log. (Leon gr. 278,10 – 279,3; Theod. mel. 194,18 – 195,3; Symeon sl. 120,35 – 121,6); Symeon log. (Wahlgren) 133,309-322; Georg. mon. cont. (Bonn) 864,18; Georg. mon. cont. (Muralt) 1112B–1113A; Georg. mon. cont. (Istrin) 33,13-27; Ps.-Symeon 708,8-18; Zonaras XVI 13, p. 44811 – 449,2. — (2) Theoph. cont. VI 26, p. 371,21 – 374,2; Georg. mon. cont. (Istrin) 35,19-33; Skylitzes, Leon 29f., p. 187,94 – 188,23 (mit gleicher Tendenz, aber einigen zusätzlichen Einzelheiten, wie etwa, daß K. und seine Leute auf der Flucht aus dem Kalifat zurück nach Byzanz Goldstücke ausstreuten, um ihre Verfolger aufzuhalten); Zonaras XVI 14, p. 451,13 – 452,10. Symeon log. (Leon gr. 282,11-16; Theod. mel. 197,20-24; Symeon sl. 122,21-24), Symeon log. (Wahlgren) 133,388-392, Georg. mon. cont. (Bonn) 866,14 – 868,5 und Georg. mon. cont. (Muralt) 1117C–1120A entsprechen im wesentlichen Theoph. cont., lassen aber die Aufnahme des K. durch Leon VI. nach seiner Rückkehr aus. Zusätzlich bringen sie einen Vergleich der Haltung des Kaisers gegenüber Andronikos mit derjenigen des Kaisers Theophilos gegenüber dem Magistros Manuel (# 4707) zu Beginn der 30er Jahre des 9. Jh.s. (Georg. mon. cont. [Bonn] 867,16f.). Außerdem geht aus ihrer Darstellung hervor, daß K. erst aus Syrien floh, als er erkannte, daß sein Vater Andronikos den Bereich des Kalifats nicht mehr würde verlassen können. Bei Theoph. cont. ist Andronikos ausgelassen und die Stelle daher unklar, da sie sich auch auf K. selbst beziehen könnte: Κωνσταντῖνος δὲ ὁ υἱὸς αὐτοῦ, εἰδὼς ὡς ἀδύνατόν ἐστιν (Ἀνδρόνικον) ἐκεῖθεν ἐξελθεῖν. Verkürzte Darstellung bei Ps.-Symeon 711,10-14. — (3) Konst. Porph., DAI 50,153, p. 240: προεβλήθη Κωνσταντῖνος ὁ Δούξ εἰς τὸ Χαρσιανόν. — (4) Zu dem Zeitpunkt des Sturzes des Samonas, den andere auch auf 908 oder 909 datieren, s. bei Samonas (# 26973). Im DAI 150,153 wird die Ernennung des K. in einen zeitlichen Zusammenhang mit der Inbesitznahme von Lykandos durch Melias (# 25041) gebracht, doch ist auch dieser Vorgang nur relativ datiert und bringt für K. keine genauere Datierung, s. unter Melias. DAI, Comm. 191, und Dédéyan, Mleh 86, datieren die Erhebung K.s zum Strategos von Charsianon auf 909. — (5) Theoph. cont. VI 2, p. 381,18 – 383,7; Skylitzes, Konstantinos 2, p. 197,34-37; Vita Euthymii (BHG 651) XXI, p. 131,3-5. 16-23. (Karlin-Hayter). Bei Georg. mon. cont. (Bonn) 874,19f. findet diese Version keine Unterstützung. Dort heißt es nur, daß K. von einigen Megistanes aus Konstantinopel zur Usurpation aufgefordert worden sei (παρά τινων τῶν ἐν τῇ πόλει μεγιστάνων). Angeblich hatte K. schon länger von der Herrschaft geträumt. — (6) Theoph. cont. VI 2, p. 381,14 – 383,18; Skylitzes, Konstantinos 2, p. 197,23 – 199,76; Symeon log. (Leon gr. 288,19 – 290,14; Theod. mel. 202,15 – 203,23; Symeon sl. 125,7-32); Symeon log. (Wahlgren) 135,12-47; Georg. mon. cont. (Bonn) 874,18 – 876,11; Georg. mon. cont. (Muralt) 1128C–1129C; Georg. mon. cont. (Istrin) 39,17 – 40,26; Ps.-Symeon 718,14 – 720,6; Zonaras XVI 16, p. 458,8 – 460,5; Vita Euthymii (BHG 651) XXI, p. 131,1 – 133,2 (Karlin-Hayter); Vita Basilii iun. (BHG 263) fol. 19r (p. 294 Vilinskij); cap. 13, p. *22F (AASS). Bei Theoph. cont. und Georg. mon. cont. (Istrin) findet sich die Mitteilung, daß Patriarch Nikolaos K. brieflich zum Putsch aufgefordert haben soll. Überbringer des Briefes sei Artabasdos (# 20630) gewesen, der dafür zum ersten Kleriker (πρῶτος τῶν ἰερωμένων) an der Hagia Sophia gemacht worden sei. Die Anstiftung zum Putsch durch Nikolaos behauptet auch die Vita Euthymii. Die Vita Basilii iun. spricht nur von den Mitgliedern des Regentschaftsrates, die K. zur Thronbesteigung aufgefordert haben sollen. — (7) Es handelte sich also um eine ähnliche Konstruktion, wie sie später mit Romanos II. Lakapenos realisiert wurde. — (8) Theoph. cont. VI 33, p. 421,7-16; Skylitzes, Romanos Lakapenos 27, p. 228,63-76; Symeon log. (Leon gr. 321,14-22; Theod. mel. 230,9-16; Symeon sl. 140,3-8); Symeon log. (Wahlgren) 136,500-507; Georg. mon. cont. (Bonn) 912,6-15; Georg. mon. cont. (Muralt) 1177B-C; Georg. mon. cont. (Istrin) 59,22-36; Ps.-Symeon 745,4-14.

Q: — (Hist.): Theoph. cont.; Skylitzes; Symeon log. (Leon gr.; Theod. mel.; Symeon sl.); Symeon log. (Wahlgren); Ps.-Symeon; Georg. mon. cont. (Bonn; Muralt; Istrin); Zonaras. — (Hag.): Vita Euthymii (BHG 651); Vita Basilii iun. (BHG 263) fol. 14v–21r, p. 291–295 Vilinskij); cap. 10–14, p. *22A–*23B (AASS). — (Fs.): Konst. Porph., DAI 50,153, p. 240. — (arab.): Mas‘ūdī, Tanbīh 174,8-14; Übers.: Vasiliev, Arabes II 2, p. 398f.

L: ODB I 657; LdMA III (1986) 1443 s. v. “Dukas”. — Kolias, Léon Ch. 60–62; Každan, in: VV 4 (1951) 73–83; Polemis, Doukai Nr. 3, p. 21–25; Karlin-Hayter, in: Vita Euthymii 227f.

Angehörige (anonym):

1. Ehefrau 23817A

V: Nach der Niederschlagung der Usurpation und dem Tod des K. wurde seine Ehefrau geschoren und in ihr Haus nach Paphlagonien verbannt.

Q: — (Hist.): Theoph. cont. VI 4, p. 385,2f.; Skylitzes, Konstantinos 2, p. 200,9-11; Leon gr. 291,12-14; Theod. mel. 204,13f.; Georg. mon. cont. (Bonn) 877,9-11; Georg. mon. cont. (Muralt) 1132B-C; Georg. mon. cont. (Istrin) 41,13f.; Ps.-Symeon 721,7-9; Zonaras XVI. 16, p. 461,6-9.

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