Accessible Published by K. G. Saur 2021

Hopper, Edward

Scharf, Susanne
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Vollmer Name
Hopper, Edward
Weitere Namen
Hopper, Edward
Geschlecht
männlich
Beruf
Maler; Illustrator; Radierer; Grafiker
GEO-Nachweis
New York; Paris
Staat
Vereinigte Staaten; Frankreich
Geburtsdatum
1882.07.22
Geburtsort
Nyack (New York)
Todesdatum
1967.05.15
Todesort
New York; Nueva York; Nova York
PND-ID
PND118553534
Fundstelle
AKL LXXIV, 2012, 471; Vollmer II, 1955, 485
Vollmer Name
Hopper, Edward
Further Names
Hopper, Edward
Gender
male
Occupation
painter; illustrator; etcher; graphic artist
Geographical data
New York; Paris
Country
United States of America; France
Date of birth
1882.07.22
Place of birth
Nyack (New York)
Date of death
1967.05.15
Place of death
New York; Nueva York; Nova York
PND-ID
PND118553534
Location
AKL LXXIV, 2012, 471; Vollmer II, 1955, 485
InhaltsverzeichnisTable of Contents

Artikel

Vita

Hopper, Edward, US-amer. Maler, Radierer, Illustrator, *22.7.1882 Nyack/N.Y., †15.5.1967 New York, lebte ab 1908 hauptsächlich dort.

Biogramm

Zweites Kind des Textil- und Wäschehändlers Garret Henry H. und Elizabeth Griffiths Smith H. H. besucht auf Wunsch der Eltern 1899-1900 die New York School of Illustrating in New York. 1900-06 studiert er an der New York School of Art (Chase School), zunächst Ill. bei Frank Vincent DuMont und Arthur I. Keller. 1901 wechselt er zum Stud. der Malerei bei William Merritt Chase, Robert Henri und Kenneth Hayes Miller. 1906 kurzzeitig auch bei John Sloan, der Henri vertritt. Zu seinen Studienkollegen gehören George Bellows, Guy Pène du Bois, Patrick Henry Bruce, Walter Pach, Walter Tittle und Rockwell Kent. Du Bois wird einer seiner frühen Unterstützer und bleibt ihm ein Leben lang freundschaftlich verbunden. Ab 1904 lehrt H. an der New York School of Art Samstagskurse in Aktzeichnen, Malerei, Skizzieren und Komposition. 1906-1907 zehnmonatiger Europaaufenthalt, zunächst in Paris, dann bereist er London, Amsterdam, Haarlem, Berlin und Brüssel. 1909 zweiter Parisaufenthalt. 1910 dritte und letzte Europareise nach Paris, Toledo und Madrid. Besucht keine Kunstschule, sondern zeichnet und malt en plein air Pariser Straßenszenen, am Ufer der Seine, in Cafés, bildet sich durch Ausst.- und Museumsbesuche. Arbeitet 1905-1925 als Illustrator und Werbegrafiker für New Yorker Werbeagenturen, illustriert auch Bücher und Magazine. 1910 richtet er sich ein Studio in New York ein. Stellt in diesen Jahren wiederholt in Gruppenausstellungen mit Künstlern des Kreises um Henri aus. Im Sommer 1912 fährt er mit Leon Kroll nach Gloucester, Massachusetts, wo er erstmals in den USA im Freien malt. 1913 verkauft er sein erstes Ölgemälde (Sailing, 1911, Pittsburgh, Carnegie Mus. of Art), nachdem es in der Armory Show gezeigt wurde. Im Herbst 1913 beginnt er, Buch über seine Werke zu führen. 1913 zieht er in das oberste Stockwerk eines Hauses mit vielen Künstlerstudios am Washington Square in Greenwich Village, New York City, wo er bis an sein Lebensende sein Studio und Zuhause hat. Ab 1915 beschäftigt er sich mit Druckgrafik und erwirbt 1916 eine Druckpresse. 1917 stellt er erste Rad. in der First Annual Exhibition of the Painter-Gravers of America in New York aus. In den folgenden Jahren werden seine Rad. in mehreren Ausst. in Museen und kommerziellen Gal. gezeigt. Ab 1920 bis M. der 1920er Jahre besucht er Abendkurse im Aktzeichnen im Whitney Studio Club. 1920 organisiert Pène du Bois H.s erste Einzelausstellung mit 16 Ölgemälden im Whitney Studio Club, die aber weder zu Verkäufen noch zu größerer kritischer Aufmerksamkeit führt. H. stellt bis 1928 wiederholt im Whitney Studio Club aus. In den 1920er Jahren wächst die positive Resonanz, zunächst auf seine Rad., dann auch auf seine Gem., die er zunehmend auch auf nat. Ebene ausstellt. 1923 erste Preise für seine Rad. East Side Interior (1922). Ab 1923 widmet er sich verstärkt dem Aquarellieren. Das Brooklyn Mus., New York, kauft als erstes Mus. 1923 aus einer eigenen Ausst. ein Werk von H. an, das Aqu. The Mansard Roof (1923). 1924 Heirat mit Josephine V. Nivison, die ihm fortan für nahezu alle Frauenfiguren in seinen Werken Modell steht. Der Erfolg einer Einzelausstellung in den Frank K. M. Rehn Gall. 1924, aus der er alle elf ausgestellten und fünf weitere Aqu. verkauft, erlaubt ihm, den ungeliebten Brotberuf als Illustrator aufzugeben. Rehn bleibt H.s Galerist während seiner gesamten Karriere. 1925 kauft das Metropolitan Mus. of Art, New York, 15 seiner Rad. an. Die Pennsylvania Acad. of the Fine Arts erwirbt aus ihrer Jahresausstellung 1925 Apartment Houses (1923), der erste Verkauf eines Ölgemäldes an ein Museum. Wichtige Sammler werden auf sein Werk aufmerksam: Duncan Phillips erwirbt 1926 Sunday (1926, Washingto, The Phillips Coll.) und Stephen C. Clark im gleichen Jahr House by the Railroad (1925), das dieser 1930 dem MoMA, New York schenkt, wo es das erste Ölgemälde der Slg überhaupt ist. 1927 ist H. Mitbegr. der American Printmakers Society. 1928 entstehen seine letzten Druckgrafiken. 1929 sind sechs seiner Gem. Teil der Ausst. Paintings by Nineteen Living Americans im MMA, der zweiten Ausst. des Mus. überhaupt. 1933 richtet das MoMA unter Alfred H. Barr jun. die erste Retr. von H.s Werk aus, die anschl. im Arts Club of Chicago gezeigt wird. Sie bildet einen Wendepunkt in H.s künstlerischer Karriere, sein Werk findet nun breite Anerkennung. Kontinuierlich gefördert wird H.s Werk durch das aus dem Whitney Studio Club hervorgegangene Whitney. 1930 erwirbt es Early Sunday Morning (1930, Öl/Lw.). 1931 veröff. es Pène du Bois‘ Monographie Edward H. als Teil seiner American Artists Series. 1932 nimmt H. an der ersten Bienn. des Whitney Mus. teil und ist bis zu seinem Lebensende in fast jeder Whitney Bienn. oder Jahresausstellung vertreten. 1930 verbringt H. seinen ersten Sommer in Truro, auf Cape Cod, Massachusetts, wo er 1933 Land kauft, ein Haus und Studio errichtet und bis zu seinem Lebensende fast jeden Sommer ist. Lloyd Goodrich, der schon 1927 einen wegweisenden Artikel über H.s Gem. in The Arts publiziert hatte, veröff. 1949 seine Monogr. über H. und kuratiert 1950 die Retr. H.s am Whitney, die anschl. am Mus. of Fine Arts, Boston, und am Detroit Inst. of Arts gezeigt wird. 1952 tritt er der Gruppe Reality bei, einer Gruppe von gegenständlich arbeitenden Künstlern, die dagegen protestieren, dass sich das Interesse der Museen, v.a. des MoMA, größtenteils auf abstrakte Kunst richtet. H. malt zunehmend weniger, zum Teil nur ein Ölgemälde im Jahr. 1964 organisiert das Whitney eine weitere Retr. von H.s Werk. Im November 1966 beendet er sein letztes Gem. Two Comedians (1966, Privat-Slg).- Ausz. (Auswahl): 1937 W. A. Clark First Prize und die Corcoran Gold Medal; 1945 Aufnahme in das Nat. Inst. of Arts and Letters; 1950 Ehrendoktor der Bild. Künste, School of the Art Inst. of Chicago; 1953 Ehrendoktor, Rutgers Univ.; 1955 Goldmedaille des Nat. Inst. of Arts and Letters für sein Gesamtwerk; 1956 Aufnahme in die American Acad. of Arts and Letters; 1956 Huntington Hartford Foundation Award; 1960 jährlicher Preis der Zs. Art in America für seinen "herausragenden Beitr. zur amer. Kunst"; 1965 Ehrendoktor, Philadelphia College of Art; 1966 Edward MacDowell Med. für herausragende Beitr. zur Kunst.- H. gilt als der bedeutendste amer. Künstler der ersten Hälfte des 20. Jh. und als der wichtigste Vertreter realistischer Malerei in den Vereinigten Staaten. Entscheidende Anregungen bekommt H. durch Chase, Henri und Miller; so lehren Chase wie Henri ihre Schüler, Sujets im Alltäglichen zu suchen. H. übernimmt z.B. von Henri die Großstadt als Motiv und findet Anregungen zu vielen seiner Bilder in New York City, aber auch in Neuengland, bes. an der Küste. H. bewundert die Werke Winslow Homers, der wie er in Gloucester und in Maine gearbeitet hatte, sowie die Arbeiten seiner Zeitgen. Charles Burchfield und John Sloan. H.s früheste Arbeiten sind in der für Schüler von Chase und Henri typischen düsteren Farbigkeit Velázques‘ und Manets gehalten. Ab 1907 hellt sich unter dem Eindruck der Impressionisten und des als in Paris intensiver erfahrenen Sonnenlichts seine Farbpalette auf. Auch sein Stil und die Wahl der Sujets ändern sich, erste menschenleere Stadtansichten entstehen. Seine Erfahrungen in Frankreich, seine Kenntnis frz. Lit. und der Werke von Courbet, Manet und bes. Degas sowie der Rad. Pariser Stadtansichten von Charles Méryon sind prägend. Jedoch werden seine frühen, ab 1908 in Gruppenausstellungen gezeigten Ölbilder mit frz. Themen von der Kritik übergangen oder mit negativer Kritik bedacht (Soir Bleu, 1914, New York, Whitney). So widmet er sich schließlich nur noch amer. Motiven. Auch seine Arbeit als Illustrator, die ein komplexes, aber schnell erfassbares Arrangement von Figuren in detailgenauen räumlichen Situationen erfordert, beeinflusst seine späteren Kompositionen. Visuelle Eindrücke aus seiner Kindheit und Jugend in Nyack, wie die Schiffe auf dem Hudson River, die Bahnlinie und viktorianische Gebäude finden sich schon in frühen Skizzen und werden Teil eines Repertoires an Themen, das sein Œuvre durchzieht (z.B. House by the Railroad, Öl/Lw., 1925, New York, MoMA). Frühe Darst. von Frauen in Innenräumen verraten Anregungen Sloans sowie den Einfluss Rembrandts und Vermeers (Girl at Sewing Machine, Öl/Lw., 1921-22, Madrid, Mus. Thyssen-Bornemisza). Weitere wiederkehrende Motive sind einzelne Häuser in einsamer Lsch., Leuchttürme, Boote, Ladengeschäfte, städtische Archit. von der Hochbahn, von Brücken und niedrigen Bahntrassen aus gesehen sowie fast oder ganz menschenleere Straßen. Motive sind außerdem Menschen in hellem Licht, häufig durch ein Fenster gesehen; Menschen im Kino, Theater, an der Tankstelle. Sein Spätwerk zeigt zum Teil auch den Einfluss des Surrealismus (Rooms by the Sea, Öl/Lw., 1951, New Haven, Yale Univ. Art Gall.). In den 1920er Jahren wird sein Farbauftrag zunehmend glatter; die Farbgestaltung dient auch der Erzeugung von Stimmungen, die die zum Teil beunruhigende Wirkung seiner Bilder auslöst. Personen in seinen Bildern sind oft als Einzelfiguren dargestellt und wirken auch in mehrfigurigen Szenen trotz physischer Nähe voneinander isoliert. Dabei sind Menschen häufig als nachdenklich, durch ein Fenster nach draußen schauend oder in Lektüre vertieft dargestellt. Szenen haben häufig eine statische Qualität und wirken durch Ausleuchtung, glatte Oberflächen, und minimalistisch komponierte Ausstattung wie film stills (Nighthawks, Öl auf Lw., 1942, Chicago, The Art Inst. of Chicago), durch die gewählte Perspektive wie eher aus dem Film bek. Kameraeinstellungen (Night Shadows, Rad., 1921) oder durch den radikalen Beschnitt wie eine Fotogr. (Early Sunday Morning, Öl/Lw., 1930, New York, Whitney). H.s Faible für das Kino lässt ihn auch dort Inspiration für seine Arbeit finden. Umgekehrt haben sich ebenso Filmemacher (Hitchcock, Wenders) sowie Fotorealisten von ihm anregen lassen. H.s Werke zeichnen sich durch eine auffällige Licht-Schattenregie und Hell-Dunkel-Kontraste aus, die seine Bilder jenseits reiner Abb. äußerst realistisch wirken lassen. Viele Szenen sind durch extreme Lichtverhältnisse gekennzeichnet, z.B. in nächtlichen Szenen mit hell erleuchteten Innenräumen oder durch gleißendes Sonnenlicht mit starken Schatten, bis hin zu einer fühlbaren Präsenz des Lichts (Sun in an Empty Room, Öl/Lw., 1963, Priv.-Slg). H.s Werke entstehen oft über einen langen Zeitraum, wobei er meist nach dem Gedächtnis arbeitet oder aus seiner Vorstellungskraft schöpft. Zum Teil fertigt er viele Kompositionsskizzen an, um versch. Posen und Figurenkonstellationen zu erproben. Durch den Verzicht auf spezifische Details wirken H.s Werke zugleich vertraut und zeitlos. Durch radikale Reduktion erzielt er exakte, kontrollierte Komp., die sich bei aller formalen Strenge einer eindeutigen Deutung verweigern. Die Kritik stellt H. zunächst in die Nachfolge amer. Realisten wie Eakins und Homer. Ab den 1950er Jahren wird er oft als Maler einer typisch amer. Moderne gedeutet, deren Subjekte in Entfremdung und Einsamkeit verharren. Die neuere Kritik deutet die dargestellte Einsamkeit nicht nur im negativen Sinne. H.s Werk wird insgesamt wieder eine größere Ambivalenz und Bedeutungsoffenheit zugestanden.

Werke

Chicago, The Art Inst. of Chicago: Nighthawks, 1942. Des Moines/Iowa, Des Moines Art Center: Automat, 1927. Lincoln/Nebr., Sheldon Mus. of Art: Room in New York, 1932. Minneapolis/Minn., Walker Art Center: Office at Night, 1940. New York, Metrop. Mus. of Art: The Lighthouse at Two Lights, 1929. - MMA: House by the Railroad, 1925; New York Movies, 1939; Gas, 1940. - Whitney Mus: Early Sunday Morning, 1930. Washington/D.C., The Corcoran Gall. of Art: Ground Swell, 1939. - Nat. Gall. of Art: Cape Cod Evening, 1939. - Smithsonian American Art Mus.: Cape Cod Morning 1950. - Alle Öl auf Lw. - Nachlass: New York, Whitney. – Werk-Verzeichnis: G.Levin, Edward H.: A Cat. Raisonné, 3 Bde und 1 CD-ROM, N.Y. 1995.

Selbstzeugnisse

John Sloan and the Philadelphians, in: The Arts 11:1927(4)168-178; Charles Burchfield: American, in: The Arts 14:1928(1)5-12; Notes on Painting, in: A.H. Barr, jun. (Ed.), Edward H.: Retrospective Exhib., Ausst.-Kat. MMA, New York 1933, 17-18; Edward H. Objects, in: The Art of Today 6:1935(2)11; Statements by Four Artists: Edward H., in: Reality: A J of Artists’ Opinions 1:1953(1)8; Letter to the Editor, in: Art Times 2:1959(Oktober)n.p.

Ausstellungen

E: New York: 1920 Whitney Studio Club; 1924 Frank K.M. Rehn Gall.; 1933 MMA; 1950 (Wander-Ausst., Drucke), 1964-65 (Wander-Ausst.), '71, 1980-82 (Wander-Ausst.), '95 Whitney / 1992 Essen, Mus. Folkwang (K) / 1992-93, Frankfurt, Schirn Kunsthalle; Brüssel, Paleis Voor Schone Kunsten / 1999-2000 Washington/D.C., Smithsonian Amer. Art Mus.; Montgomery/Ala., Montgomery Mus. of Fine Arts (K) / 2003-04 Charlotte/N.C., Mint Mus. of Art (Wander-Ausst.) (K) / 2004-05 London, Tate Modern; Köln, Mus. Ludwig (K, Lit.) / 2007-08 Boston, Mus. of Fine Arts; Washington/D.C., Nat. Gall. of Art; Chicago, Art Inst. of Chicago (K, Lit.) / 2008-09 Seattle, Seattle Art Mus. / 2009-10 Mailand, Palazzo Reale; Rom, Fondazione Roma Museo; Lausanne, Fondation de l’Hermitage (K) / 2011: Nyack/N.Y., Edward H. House (K); Cooperstown/N.Y., Fenimore Art Mus.; Brunswick/Maine, Bowdoin College Mus. of Art (K) / 2020 Riehen, Fond. Beyeler. - G: New York: 1908 Harmonie Club: Exhib. of Paint. and Drawings by Contemp. Amer. Artists; 1913 Armory Show: Internat. Exhib. of Mod. Art; 1932-66 regelmäßig Whitney Mus.: Whitney Bienn. und Jahres-Ausst. / 1930, '34, '48, '52, '56 Venedig, Bienn. / 1967 São Paulo, Mus. de Arte Moderna: 9. Bienn. / 2009-11 Hamburg, Bucerius Kunst Forum (Wander-Ausst.): Modern Life. Edward H. und seine Zeit / Edward H. and His Time (K) / 2008-09, Wien, Kunsthalle Wien: Western Motel. Edward H. und die zeitgen. Kunst (K).

Bibliographie

Vo2, 1955. – E. Kepetzis, Negierte Realität: Mensch und Raum bei Edward H., in: S.Lieb (Ed.), Form und Stil, Da. 2001, 336-346; P. Leider, Art in America 89:2001(3)96-103; J. Raeburn, Lost in the City: The New York of Berenice Abbott and Edward H., in: H.Krabbendam (Ed.), The American Metropolis, Am. 2001; E. de Botton, Tate etc. 2004(summer)34-41; G. Crewdson, Tate etc. 2004(summer), 42-47; R. Diez, Arte 370:2004, 114-121; M. Strand, Über Gem. von Edward H., M. 2004; F. Tedeschi, Terzoocchio 30:2004(112)17-19; R.M. Fischer, Kunstschronik 58:2005(6)281-284; M. Iversen, Im blinden Feld: H. und das Unheimliche, in: Herding (Ed.), Orte des Unheimlichen, Göttingen 2006, 272-299; D.F. Jenkins, Tate Papers 2006(Autumn)n.p.; G. Levin, IFAR J. 8:2006(3-4)117-121; id., Edward H.: An Intimate Biography, N.Y. 2007 (überarb. und erw. Ausg.); F. Sounac, Un paysage (dé)moralisé: trois regards contemporains sur Edward H., in: M.Butor (Ed.), Peinture et littérature au XXe siècle, Straßburg 2007; G. Souter, Edward H.: Light and Dark, N.Y. 2007; W. Wells, Silent Theater: The Art of Edward H., Lo. 2007; A. Nemerov, American Art 22:2008(3)50-71; W. Fluck, The H. Paradox, in: W.Fluck, Romance with America, He. 2009, 319-337; G. Levin, Art World Power and Women’s Incognito Work: The Case of Edward and Jo H., in: A.K. Levin (Ed.), Gender, Sexuality, and Mus.s, Lo. 2010, 93-104; L. Mamunes, Edward H. Encyclopedia, Jefferson, North Carolina 2011 (Lit.). – N.Y., MoMA Arch.; N.Y., Whitney Arch.: Edward and Josephine H. Research Coll.; Wa./D.C. Smithsonian Inst., Arch. of American Art: Frank K.M.Rehn Gall. Records.

Artikel aus Vollmer

Biogramm

Hopper, Edward, anser. Maler (Öl u. Aguar.) u. Radierer, *22. 7. 1882 Nyack, Y., ansässig in New York. Schüler von Robert Henri, K. H. Miller u. W.M. Chase. Häufig ausgezeichnet, u. a. 1935 Temple Gold-Med. d. Pennsylv. Acad. of the F. Arts. Arbeitete dann in Paris. Bis 1916 hauptsachl. Illustrator, ging dann zur Radierung. Anf. der '20er Jahre zur Malerei über. Straßenansichten, in einem streng zeichner., oft etwas trockenen u. kalten, kubist. Tendenzen zuneigenden Stil. I. Koll.-Ausst. 1933 im Mus. f. Mod. Kst in New York. Stellte im ubrigen wenig aus. Letzte 1(011.-Schau April 1950 im Whitney Mus. of Amer. Art in New York. Vertreten u. a. in d. Addison Gall. of Amer. Art (Phillips Acad.) in Andover, Mass., im Mus in Brooklyn, N. Y., im Fogg Mus. in Cambridge, im Art Inst. in Chicago, 111., im Mus. in Cleveland, 0., im John Herron Art Inst. in Indianapolis, Ind,, Metrop. Mus., Mus. of Mod. Art u. Whitney Mus. of Amer. Art in New York, in d. Phillips Memorial Gall. in Washington, D. im Vict. a. Albert Mus. in London. Lit.: Who's Who in America, 18: 1934/35,p. 1195. - Who's Who in Amer. Art, I: 1936/37. - Monro. - Mellquist. - Amer. Art Annual, 30 (1933). - G. P. Du Bois, E. H., New York 1931. - Lloyd Goodrich, E. H., Baltimore 1950; ders., Amer. Watercolor, Minneapolis 1945. - The Print Coll.'s Quarterly, 30 (1949) Juni p. 38. - The Studio, 101 (1931) 187/91, m. 5 Abbn; 103 (1932) 50 (Abb.); 105 (1933) 84, m. Abb.; 107 (1934) 122 (Abb.); 114 (1937) 99 (Abb.); 141 (1951) 70 (Abb.). - D. Werk (Zürich), 29 (1942) 25, m. Abb.; 38 (1951) 123 (Abb.). - Kat. Addison Gall. of Amer. Art (Phillips. Acad.), Andover 1939, p. 57,90 (Abb.).- Kat. Ausst, Amer. Maler, Berlin 1951, m. Abb. - Painting in the Un. States 1949. Ausst, Carnegie Inst. Pittsburgh. Kat. 1949, p. 49, Taf. 12. - Art Index (New York). 1928ff. passim.

QuelleSource