Accessible Published by K. G. Saur 2021

Kiefer, Anselm

Häußler-Bastian, Harriet
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Weitere Namen
Kiefer, Anselm
Geschlecht
männlich
Beruf
Maler; Landschaftsmaler; Grafiker; Fotograf; Zeichner; Bildhauer; Bühnenbildner
GEO-Nachweis
Freiburg; Karlsruhe; Düsseldorf; Hornbach; Barjac; Paris
Staat
Deutschland; Frankreich
Geburtsdatum
1945.03.08
Geburtsort
Donaueschingen
PND-ID
PND118561901
Fundstelle
AKL LXXX, 2014, 206
Further Names
Kiefer, Anselm
Gender
male
Occupation
painter; landscape painter; graphic artist; photographer; master draughtsman; sculptor; stage set designer
Geographical data
Freiburg; Karlsruhe; Düsseldorf; Hornbach; Barjac; Paris
Country
Germany; France
Date of birth
1945.03.08
Place of birth
Donaueschingen
PND-ID
PND118561901
Location
AKL LXXX, 2014, 206
InhaltsverzeichnisTable of Contents

Artikel

Vita

Kiefer, Anselm, dt. Maler, Fotograf, Grafiker, Zeichner, Bildhauer, Bühnenbildner, *8.3.1945 Donaueschingen, lebt in Croissy b. Paris. Sohn von Albert K., Prof. für Kunstpädagogik.

Biogramm

1951 Umzug nach Ottersdorf/Rastatt. 1965 Abitur in Rastatt; Stud. der Rechts-Wiss. und Romanistik in Freiburg. 1966-68 Stud. der Malerei an der Staatlichen HS der Bild. Künste in Freiburg bei Peter Dreher. 1969 Wechsel an die Staatliche ABK Karlsruhe bei Horst Antes; Abschlussarbeit mit der Foto-Ser. Besetzungen. 1970-72 Stud. der Bildhauerei an der KA Düsseldorf, u.a. bei Joseph Beuys. 1971 Umzug nach Walldürn-Hornbach nahe Heidelberg in ein altes Schulgebäude. 1976 als Stipendiat für ein Jahr in der Villa Massimo, Rom. 1982 Umzug nach Buchen im Odenwald. Das erste Atelier bis 1986 ist in einer alten Garage, das zweite (bis 1993) in einer ehem. Stahlwolle-Fabrik. 1983 Hans-Thoma-Preis des Landes BW. 1985 The Carnegie Prize (mit Richard Serra). 1988 wird die Alte Ziegelei in Höpfingen im Odenwald zweiter Atelierstandort neben Buchen. 1990 Wolf-Preis für Kunst, Jerusalem; Kaiserring der Stadt Goslar; Chevalier de L'Ordre des Arts et des Lettres. 1993 Umzug nach Barjac/Cévennes in eine alte Seidenraupenfabrik. 1997 Internat. Preis der Jury, Bienn. von Venedig. 1999 Praemium Imperiale für sein Lebenswerk, Tokio. 2002 Officier de L'Ordre des Arts et des Lettres; 2005 Verdienstkreuz der BRD 1. Kl.; Österr. Ehrenzeichen für Wiss. und Kunst. 2007 Umzug nach Paris. Der Louvre vergibt erstmals seit 1953 ein Auftragswerk, K. malt das Mon.-Gem. Athanor. 2008 Umzug nach Croissy b. Paris in ein ehem. Kaufhauslager. 2009 Adenauer-de Gaulle-Preis (mit Christian Boltanski). 2010 dreht die brit. Regisseurin Sophie Fiennes einen Film über ihn mit dem Titel Over Your Cities Grass Will Grow. 2010-11 hält K. als erster dt. Künstler Vorlesungen am Pariser Collège de France. 2011 Berliner Bär (B.Z.-Kulturpreis); 2011 Commandeur de L'Ordre des Arts et des Lettres; Leo-Baeck-Medaille. - Der Anfang von K.s Entwicklung ist geprägt von seiner Auseinandersetzung mit dem hist. Kontext seines Geburtsjahres 1945. Seine beiden bedeutendsten Frühwerke sind die Ser. Besetzungen sowie Heroische Sinnbilder von 1969. In ihnen ist der stehende K. teilw. in Uniform gekleidet mit seiner rechten Hand zum Hitlergruß erhoben vor bzw. in prägnanten Gebäuden in Westeuropa wie dem Kolosseum in Rom zu erkennen. K. sagt dazu: "Ich muss ein Stück mitgehen, um den Wahnsinn zu verstehen". In den Gem. der ersten Jahre verarbeitet K. germanisches Gedankengut, das in der NS-Zeit propagiert wurde (siehe z.B. die Gem. Parsifal I, II und III (1973). In diesen mon. Gem. der 1970er Jahre finden sich vermutlich biogr. Elemente wie ein Babybett oder immer wieder der Dachboden des Schulgebäudes, das K. als Atelier nutzt. Im Sinne einer auch physischen Aneignung setzt sich K. nach J.Beuys' Auschwitz-Vitrine von 1955 als einer der ersten dt. Künstler mit der Vergangenheit der Hitler-Diktatur auseinander. Insbesondere K.s Rezeption dt. und frz. Literaten steht im Zentrum der Fragestellung, was mit den Deutschen in der NS-Zeit geschehen ist, z.B. im Gem. Deutschlands Geisteshelden (1973) oder den Künstlerbüchern Für Genet (1969) und Martin Heidegger (1976). Als wichtige Motive treten wiederholt der dt. Wald und das weite Feld der märkischen Heide auf wie in den Gem. Resurrexit (1973) und Märkische Heide (1974). Es sind dies v.a. Symbole, die für das typisch Deutsche stehen, lange bevor sie von der NS-Diktatur für ihre Zwecke missbraucht wurden wie die Symbole Wald oder Baum, die seit der Renaiss. bis in die Romantik hinein für die dt. Identität prägend sind. E. der 1970er Jahre setzt sich K. verstärkt mit seiner Identität als Künstler auseinander, wenn er in seinem Atelier den Bilderstreit nachahmt: Was für eine Rolle hat der Künstler, was ist ein Bild? Als K. 1980 mit Georg Baselitz zus. den Dt. Pavillon auf der Bienn. von Venedig bespielt, werden seine Gem. und Hschn. wie Deutschlands Geisteshelden und Wege der Weltweisheit - die Hermannsschlacht u.a. als "neo-nationalistisch" kritisiert. In diesen beiden Werk-Ser. werden bek. Persönlichkeiten im Porträt oder nur als Namenszug assoziiert, die für die Identitätsbildung der dt. Nation spätestens seit dem 19. Jh. von großer Bedeutung sind wie dies insbesondere die Figur des Germanen Hermann zum Ausdruck bringt. In den 1980er Jahren vertieft sich K.s Appropriation der germanischen Mythenwelt, indem er wiederholt selbst als Figur erscheint wie in der Fotocollage Chuwawa Gilgamesh (1980). Auch findet sich häufig die Künstlerpalette im Bild gemalt (Dein goldenes Haar, Margarethe, 1981) oder als in Ton oder Blei geformte Skulptur wieder wie in Das Buch (1985). Die Palette als Alter Ego des Künstlers ist vom Absturz bedroht (Ikarus - Märkischer Sand, 1981), kann aber auch selbst zur Bedrohung und Vernichtung beitragen wie in Malerei der verbrannten Erde (1974). Weitere germanische Mythen treten hinzu, insbesondere Lieder und Gedichte aus der Edda wie Balders Träume, die Nibelungen-Lieder, das Wölund- oder Alvis-Lied (Wölundlied (mit Flügel), 1982). Weitere wichtige Ser. dieses Jahrzehnts beziehen sich auf Opern von Richard Wagner, der von Adolf Hitler für sein Gedankengut instrumentalisiert wurde (Die Meistersinger, 1982; Das Rheingold, 1981). K.s Durchbruch in den USA erfolgt 1987 in einer retr. Wander-Ausst. in Chicago, Los Angeles, Philadelphia und New York. Sie zeigt auch seinen erweiterten Motivkreis: Neben die germanische Mythologie treten neue, sich direkt auf den Holocaust beziehende Themen wie das Gedicht Todesfuge von Paul Celan, der bis heute einen großen Einfluss auf K.s Werk hat (Margarethe- und Sulamith-Gem. der 1980er Jahre und großformatige Skulpturen wie Mohn und Gedächtnis, 1989). Auch die ersten Werke mit Bezug zur ägyptischen Relig. wie Isis und Osiris (1985-87), zur Alchemie wie Athanor (1983-84) oder zur jüdischen Mystik und Kabbala (siehe die Emanationen-Gem. der 1980er Jahre) entstehen. Zus. mit G.Baselitz, Markus Lüpertz und A. R. Penck zählt er zu den Neuen Wilden und zum dt. Neo-Expressionismus, wobei diese Konstellation keine dauerhafte Gültigkeit hat. Um 1990 verändert sich K.s Werk fundamental, indem es insgesamt skulptural, mon. und thematisch vielschichtig wird. Es entsteht der 28-teilige Skulpturenzyklus Die Himmelspaläste (1988-91) mit deutlichen Bezügen zur Kabbala. Dieser Zyklus wird für das weitere Œuvre K.s maßgeblich. Aus dieser Zeit der politischen Wende in Deutschland und im Leben von K. - er lässt sich scheiden und zieht nach Frankreich - stammen raumgreifende Installationen wie 20 Jahre Einsamkeit (1993), Bruch der Gefäße (1990) und Die Frauen der Revolution (1992) sowie mon. Gem. wie Zim Zum (1990, 380 x 560 cm) oder Lilith am Roten Meer (1990, 280 x 625 cm). In den 1990er Jahren wird K. weltweit Anerkennung zuteil. Er wird vermehrt als Alchemist und Mythograf bez. und steht nicht länger in Zusammenhang mit den Neuen Wilden. Seine Motive erweitern sich um bed. Werkzyklen, die sich mit Alchemie und christlicher und jüdischer Mystik auseinandersetzen. Die Gedankenwelt des Robert Fludd, eines Arztes und Philosophen des 17. Jh., der sich mit Entsprechungen des Makro- im Mikrokosmos auseinandersetzt, findet ebenso Eingang in das Werk K.s wie Konzepte der Rosenkreuzer (Dat Rosa Mel Apibus, 1996 und die Ser. der R.Fludd-Gem. und Künstlerbücher). Wie zu Beginn seines Schaffens um 1970 tritt K. um 1995 wieder selbst als Ganzkörperporträt auf: Er liegt im Zentrum oder im unteren Bildbereich, während sich der Sternenhimmel oder die irdische Welt über oder um ihn herum ausbreitet (Sonnenschiff, 1998; Ich halte alle Indien in meiner Hand, 1995). K. setzt sich in den 1990er Jahren weitaus weniger mit germanischem Gedankengut auseinander, dafür vermehrt mit Fragen, wo sich der Mensch im Kosmos befindet und wie sich die Welt zusammensetzt. Die trad. indische Lehre des Yoga ist dabei nur eines der von ihm zur Erklärung herangezogenen Konzepte. In Sternenfall (1995) liegt K. in einer Körperhaltung des Hatha Yoga unter einem Sternenhimmel. Die Vorstellung, den Makrokosmos verstehen zu können, indem der Mensch ihn katalogisiert, findet sich in dieser Ser. der Sternenfälle wieder: K. integriert u.a. Zahlenkombinationen, die die NASA zur Kennzeichnung von Sternen verwendet. Seit E. der 1990er Jahre steht ein Thema im Vordergrund von K.s Œuvre: die Kabbala. In den mon. Gem. und Rauminstallationen der Schebirath Ha-Kelim-Ser. (2000-13) verarbeitet K. jüdische Vorstellungen vom Entstehen der Welt. Insbesondere die Mystik des Isaak Luria aus dem 16. Jh., die Gedanken zur Weltschöpfung, zum Exil und zum Bösen in Worte fasst, beeinflusst K.s künstlerisches Schaffen. Häufig verwendet er hebräische Begriffe aus dem Lurianischen Gedankengut als Inschrift, Werk-, Buch- oder Ausst.-Titel wie En-Sof (die verborgene Gottheit), Sefiroth (die wirkende Gottheit), Emanation (Erscheinung Gottes in neuer Gestalt), Merkaba (himmlischer Wagen), Zimzum (das Zurückziehen Gottes), Schebirath Ha-Kelim (der Bruch der Gefäße), Tikkun (Wiederherstellung) und Schechina (weiblicher Teil Gottes). Wichtige Werke sind die sechsteilige Gem.-Ser. in der Chap. de la Salpêtrière, Paris (2000), die Merkaba-Ser., Gagosian Gall., N.Y. (2002) und die Himmelspaläste-Ser., ebenfalls Gagosian Gall., N.Y. (2010). K. versetzt sich in diesen Arbeiten mit Bezug zur jüdischen Mystik in die Rolle eines Kabbalisten: Er sucht nach dem Bild, wobei er dessen Genese analog zur Weltschöpfung sieht. Neben diesem Hauptthema des letzten Jahrzehnts finden sich seit 2000 vermehrt Arbeiten, in denen sich K. mit versch. Literaten auseinandersetzt: P.Celan, Ingeborg Bachmann, Pierre Corneille, Franz Grillparzer, Saint-John Perse, Velimir Chlebnikov und Francisco de Quevedo. So divergent diese Poesie aus mehreren Jh. und Kulturen ist, K. vereint sie in seinen Gem., Installationen und Künstlerbüchern mittels der sich wiederholenden Materialität und Motivik. Für das letzte Jahrzehnt typisch sind Sonnenblumen, -kerne, Stroh, Sand, Asche, Ton und Blei. Es treten immer wieder Türme, Treppen, Pyramiden und flache oder hügelige, menschenleere Lsch. auf - siehe insbesondere die Chute d'Étoiles-Monumenta-Ausst., Paris, 2007. In die Werke werden immer vielfältigere Objekte aus Blei integriert: Es finden sich nicht mehr nur Paletten, Bücher und Kleider, sondern auch Schiffe, Flugzeuge, Propeller, Radarschirme, Fahrräder, Stühle, Käfige, Waagen und Polyeder. K., der in diesem Jahrzehnt ausgedehnte Reisen durch Europa, Nord- und Mittelamerika sowie Asien unternimmt, und Fotogr. z.B. aus Indien oder China wiederverwendet, schafft eine Bildwelt, in der der Mensch zwar unmittelbar fehlt, jedoch in seiner Absenz sehr präsent ist. Der Mensch scheint beständig auf Reisen und auf der Suche nach seinem Standort im Universum zu sein. Auch zeugen die aktuellen Werke von der Vergänglichkeit und der großen Potenz der Natur, das vom Menschen Geschaffene wieder in Natur zurück zu transformieren. Die Bauwerke sind von Pflanzen und Sand überzogen, die Türme oder Treppen stehen halb verfallen oder übereinander gestapelt im leeren Raum. K.s Werke scheinen damit auch alchemistischen Prozessen unterworfen zu sein, so betitelt er wiederholt Arbeiten seit 2000 mit alchemistischen Begriffen, siehe insbesondere das Gem. Athanor, (2007, Paris, Louvre) oder die Werk-Ser. Alkahest (2011, Salzburg, Gal. Thaddaeus Ropac). Im Jahr 2000 beginnt auch die Gem.-Ser. Lasst Tausend Blumen blühen, die einen Satz von Mao Zedong aus dem Jahr 1957 zitiert und sich auf dessen Hundert-Blumen-Bewegung bezieht. K. interessiert hier das Paradoxe einer vermeintlich offen geführten intellektuellen Diskussion, die Mao jedoch steuert und schließlich gewaltsam unterbindet. K. äußert sich in den letzten Jahren zunehmend in lit. Publ. und Vorträgen zu allg. phil. Fragen, in denen er z.T. radikale Gedanken zum Ausdruck bringt wie die Analogien zw. Terror und Schönheit sowie die Entkopplung von Kunst und Moral. In seinem gesamten Werk entwickeln sich die versch. Gattungen parallel: Gem., Hschn., Skulptur, Rauminstallation, Zchng, Fotogr. und Künstlerbuch. Insbesondere dem Medium Buch gibt K. eine große Bedeutung, was 2008 zur Verleihung des Friedenspreises des Dt. Buchhandels führt. Seine künstlerische Vielfältigkeit erweitert sich in den letzten Jahren: 2003 schafft er das Bühnenbild und die Kostüme für "Ödipus in Kolonos" von Sophokles am Wiener Burgtheater sowie für "Elektra" von Richard Strauss am Teatro San Carlo in Neapel. 2009 konzipiert er gemeinsam mit Jörg Widmann eine sog. Szenische Installation, die den Titel Am Anfang trägt und in der Opéra Bastille in Paris uraufgeführt wird. K.s bisheriges, mehr als vierzig Jahre umfassendes Œuvre hat der dt. Gegenwartskunst intern. Ansehen verliehen. Ist der Beginn seines Schaffens von dt. Vergangenheitsbewältigung geprägt, so stehen in den letzten Jahren allg. phil., ästhetische und relig. Fragen zum Thema "Was ist ein Bild?", "Was ist der Künstler?", "Wo befindet sich der Mensch im Universum?" im Vordergrund. Neben Gerhard Richter ist K. einer der bedeutendsten deutschen Künstler seiner Zeit.

Werke

Amsterdam, Sted. Mus. Berlin, Slg Marx. Bilbao, Fund. Caixa de Pensions. - Mus. Guggenheim. Frankfurt am Main, Slg Dt. Bank. Klosterneuburg, Slg Essl. Köln, Mus. Ludwig. New York, Mus. Guggenheim. - Metrop. Mus. - MMA. Oslo, Astrup Fearnley MMK. Paris, Louvre. - MNAM. Pittsburgh, Carnegie Mus. of Art. San Francisco, MMA. ST. Louis, AM. Schwäbisch- Hall, KH Würth. Westport, Slg Christine und Andrew Hall.

Selbstzeugnisse

Besetzungen 1969, in: Interfunktionen 12:1975, 133-144; Nachts fahre ich mit dem Fahrrad von Bild zu Bild, in: Süddeutsche Ztg Mag. v. 16.11.1990; Über Räume und Völker, Ffm. 1990; Au commencement, Opéra Nat., P. 2009; Die Kunst geht knapp nicht unter. A.K. im Gespräch mit Klaus Dermutz, B. 2010; A.K. au Collège de France, P. 2011; A.K.: Die Argonauten, Lo. 2011; A.K. - Mathias Döpfner. Kunst und Leben, Mythen und Tod. Ein Streitgespräch, Köln 2012.

Ausstellungen

E: 1969 Karlsruhe, Gal. am Kaiserplatz / Köln: 1973 Gal. Michael Werner; 1986 Gal. Paul Maenz (K) / Amsterdam: 1973 Goethe-Inst.; 1986 Sted. Mus. (K) / 1974 Rotterdam, Arts Found. (K) / Bonn: 1977 KV (K); 2012 Kunst- und Ausst.-Halle der Bundesrepublik Deutschland (K) / 1978 Bern, KH / 1979 Eindhoven, Van Abbe-Mus. (K) / Venedig: 1997 Mus. Correr (K); 2011 Fond. Emilio e Annabianca Vedova (K) / 1980 Stuttgart, Württemb. KV (K) / 1981 Freiburg, KV (K); Essen, Mus. Folkwang / London: 1981 Whitechapel AG (K); 1983, '89, '96, 2000 Anthony D'Offay Gall. (K); 1986 The Saatchi Coll. (mit R.Serra) (K) / New York: 1981, '85, '90 Marian Goodman Gall. (K); 1998 Metrop. Mus. (K); 1998, 2010, '13 Gagosian Gall. (K) / 1983 Bernau, Hans-Thoma-Mus. / 1984 Düsseldorf, KH (Wander-Ausst. K) / 1987 Warschau, Gal. Foksal (K); Chicago, Art Inst. (Wander-Ausst., K) / 1990 Dublin, The Douglas Hyde Gall. (K); Tübingen, KH (K); Goslar, Mönchehaus-MMK (K) / 1991 München, KV; Zürich, KH / Berlin: 1991 Neue NG (K); 2013 Gal. Bastian / Paris: 1991, '96 Gal. Yvon Lambert (K); 2007 Grand Pal.; 2012 Gal. Thaddaeus Ropac (K) / 1993 Tokio-Toshima, Sezon Mus. of Art (Wander-Ausst., K) / 1995 Seoul, Kukje Gall. (K) / 1996 Mexiko-Stadt, Centro Cult. Arte Contemp. (K) / 1997 Neapel, MN di Capodimonte / 1998 São Paulo, MAM / 2001 Basel, Fond. Riehen (K); Lyon, Le Rectangle (K) / 2001, '10 Humlebæk, Louisiana (K) / 2005 Schwäbisch-Hall, KH Würth (K); Rom, Villa Medici (K); San Francisco, MMA / 2007 Bilbao, Mus. Guggenheim / 2008 Milano, Trienn. Bovisa (K); Schleswig, Schloss Gottorf (K) / 2011 Potsdam, Villa Schöningen; Baden-Baden, Mus. Frieder Burda (K); Erstein, Mus. Würth France (K); Tel Aviv, Mus. of Art (K); Salzburg, Gal. Thaddaeus Ropac / 2012 Klosterneuburg, Essl Mus. (K); Duisburg, Mus. Küppersmühle - Slg Grothe (mit J.Beuys) (K); Koblenz, Ludwig Mus. im Deutschherrenhaus (K); Hongkong, White Cube Gall. (K) / 2013 Hagen (Westf.), Osthaus-Mus. / 2016 Wien, Albertina. - G: 1969 Hannover, KV: Dt. Künstlerbund 17 (K) / 1973 Baden-Baden, Staatliche KH: 14 mal 14 (K) / 1976 Frankfurt, KV: Beuys und seine Schüler (K) / 1977, '82, '87, 2007 Kassel: documenta (K) / Paris, MAMVP: 1977 Bienn. (K); 1981 Art Allemagne aujourd'hui (K); 1989 Centre Pompidou: Magiciens de la Terre (K); 2013 Louvre: De l'Allemagne, 1800-1939 (K) / 1978 Teheran, MOCA: The Book of the Art of Artists' Books (K)/ 1980 Aachen, Neue Gal.-Slg Ludwig: Die Neuen Wilden (K) / 1981 London, RA: A new Spirit in Paint. (K); Köln: Westkunst (K) / Berlin, Martin-Gropius-Bau: 1982 Zeitgeist (K); 2012 Art and Press (K); 1985 Neue NG: 1945-1985: Kunst in der BRD (K); 1986 Neue Gal. im Alten Mus.: Positionen: Malerei aus der BRD (Wander-Ausst., K) / 1982 Düsseldorf, KH: Bilder sind nicht verboten (K) / 1983 Zürich, KH: Der Hang zum Gesamtkunstwerk; St. Louis, AM: Expressions: New Art from Germany (Wander-Ausst., K) / London, RA: German Art in the 20th C. (Wander-Ausst., K) / 1986 Basel, KH: Beuys, Cucchi, K., Kounellis (K); Köln, Mus. Ludwig: Europa, Amerika (K) / 1987 São Paulo: Bien. (K) / 1988 Sydney: Bienn.; Strasbourg, Mus. de la Ville de Strasbourg: Saturn in Europa; Toledo/Ohio, Mus. of Art: Refigured Paint. (Wander-Ausst., K) / 1990 Jerusalem, Israel Mus.: Life Size (K) / 1995 Aachen, Ludwig Forum: Dt. Kunst nach 1945 / 1997 Venedig: Bienn. (K) / 2013 Saint-Paul-de-Vence, Fond. Maeght: Les aventures de la vérité; Wien, Leopold-Mus.: CLOUDS - Fleeting Worlds (K).

Bibliographie

ContempArtists, 1983; Mülfarth, 1987; DA XVIII, 1996; I.F. Walther, Künstler-Lex., in: Kunst des 20. Jh., II, Köln u.a. 1998; Who's who in France 2005-2006, Levallois-Perret 2005. – R.Fuchs u.a., A.K. (K KH), Dd. 1984; M.Rosenthal, A.K. (K Art Inst.), Chicago 1987; G.Adriani, A.K.: Bücher 1969-1990 (K KH), St. 1990; C.Meier, A.K. Die Rückkehr des Mythos in der Kunst, Essen 1992; G.Celant, A.K. (K Mus. Correro), Ve. 1997; N.Rosenthal, A.K. Works on Paper in The Metrop. Mus. of Art (K Metrop. Mus.), N.Y. 1998; L.Saltzmann, A.K. and Art after Auschwitz, N.Y. 1999; S.Schütz, Gesch. als Material, Köln 1999; B.Comment, A.K. Die Frauen der Antike (K Gal. Y. Lambert), P. 1999; D.Arasse, A.K., P. 2001; M.Brüderlin u.a., A.K: Die sieben HimmelsPaläste 1972-2001 (K Fond. Beyeler), Basel 2001; M.Auping, A.K.: Heaven and Earth (K Mod. AM), Fort Worth 2005; R.Peduzzi, A.K. Die Frauen (K Villa Medici), R. 2005; A.Lauterwein, A.K. et la poésie de Paul Celan, P. 2006; K.Gallwitz, A.K. Wege der Weltweisheit/Die Frauen der Revolution (K Arp Mus.), Dd. 2007; D.Cohn u.a., Sternenfall. A.K. au Grand Pal. (K), P. 2007; P.Dagen, A.K. Monumenta 2007, P. 2007; H.Loyrette, A.K. au Louvre (K Louvre), P. 2007; D.Cohn, L'art comme le soleil (K Mus. Würth), Künzelsau 2010; H.Häussler, A.K.: Kabbala, Mythos und Geheimwissen, Saarbrücken 2011; S.Kleine, A.K. Am Anfang, Köln 2012; M.Biro, A.K., N.Y. 2013; D.Cohn, A.K. Ateliers, P. 2013.

QuelleSource