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Bardas

Βάρδας

EintragstypEntry Type
Person
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Personenkennziffer
20791
Namensvariante
Tepeiganos (Familienname); Tapeiganos (Svoronos)
Klerus / Laie
Klerus
Geschlecht
Mann
Zeit
10. Jh.
ethnos
Byzanz
Religion
orthodox
Titel / Beruf
Krites Hippodrom; Bestes; Hippodromrichter; Richter
Name normalisiert
Bardas
Ort
Kpl.: Kaiserpalast: überdachtes Hippodrom; Kaiserpalast: überdachtes Hippodrom (Kpl.; Reichsgericht = Hippodromgericht (Kpl.); Kpl.: Reichsgericht = Hippodromgericht; Hippodromgericht (Kpl.); Kpl.: Hippodromgericht
Quelle
Peira; Ius (Zepos)

T: Bestes — βέστης. Es erscheint wahrscheinlich, daß B. noch weitere Titel und Funktionen auf sich vereinigte, denn er dürfte einer der höchsten Beamten gewesen sein. In jedem Falle fungierte er als einer der Richter des kaiserlichen Hippodromgerichtes.

V: B. gehörte zu den Richtern bzw. Beisitzern, die – in Anwesenheit des Kaisers (Basileios II.) – an einem Prozeß um eine Dokumentenfälschung teilnahmen. Außer B. waren Theodoros Dekapolites (# 27708), ein gewisser Tepeiganos (# 27579) und der Magistros und Logothetes Symeon (# 27504) beteiligt sowie der noch junge und am Anfang seiner Karriere stehende “einfache Richter” Eustathios Romaios (# 21870).

Dieser Prozeß kann nur durch Wahrscheinlichkeitserwägungen ungefähr in die Dekade zwischen 990 und 1000 datiert werden (cf. Oikonomides, in: FM 7 [1986] 171: “this must have been in the last years of the Xth century”; cf. Svoronos, Novelles 154: “dernier quart du Xe siècle”). Denn er muß am Ende einer ca. 25jährigen Überschneidung der Lebenszeiten des Eustathios Romaios einerseits und der ca. zwei Generationen älteren Beamten Theodoros Dekapolites und Symeon, Magistros und Logothetes, andererseits stattgefunden haben.

Die höherrangigen Richter Theodoros Dekapolites, Tepeiganos, B. und Symeon vertraten alle eine Meinung zu dem Fall, während der junge Eustathios Romaios eine abweichende Auffassung vertrat, aber den Symeon von dieser überzeugen konnte, der dann den Eustathios vor allen anderen lobte und zugab, daß er, Symeon, und die anderen, also auch B., den Fall falsch beurteilt hätten.

Q: — (Sonst.): Peira 64,1, in: Ius (Zepos) IV 237,21f.

L: Svoronos, Novelles 154.

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