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Theodoros Daphnopates

EintragstypEntry Type
Person
EintragsspracheEntry Language
DeutschGerman
Personenkennziffer
27694
Namensvariante
Daphnopates (Bei- oder Familienname)
Klerus / Laie
Laie
Geschlecht
Mann
Zeit
10. Jh.
Erste Erwähnung
920
ethnos
Armenien
Religion
orthodox
Titel / Beruf
Protasekretis; Patrikios; Logothetes Stratiotikon; Eparchos tes poleos; Stadteparch (Kpl.); Magistros; Dihermeneutes; Übersetzer (arm. –> gr.); Autor
Name normalisiert
Theodoros
Ort
Pylai (Bithynien); Bithynien (L); Leukatas (Bithynien); Golf von Astakos (Bithynien); Kap Akritas (Bithynien)
Quelle
Theodoros Daphnopates, Epp.; Skylitzes; Vita A Theod. Stud. (BHG 1755); Theoph. cont. 6; Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163); Kedrenos; Enkomion Ἐπὶ τῇ τῶν Βουλγάρων συμβάσει

N: Bei- oder Familienname: Daphnopates — Δαφνοπάτης.

T: Dihermeneutes (Übersetzer), Protasekretis, Patrikios, Logothetes des Stratiotikon, Eparchos tes poleos (Stadteparch von Konstantinopel), Magistros.

V: Geboren wohl zwischen 890 und 900. In einem seiner Briefe (Ep. 10) finden sich Anhaltspunkte dafür, daß er armenischer Herkunft war. Zum einen übersetzte er einen Brief, den der armenische Bischof von Siwnik‘ (# 31119) wohl an den Kaiser Romanos I. Lakapenos geschrieben hatte, aus dem Armenischen ins Griechische (cf. Ep. 10,5f.). Zum anderen behauptet er an einer anderen Stelle in diesem Brief, daß er armenischen Blutes sei (cf. Ep. 10,507: ἐγὼ ἀπὸ τοῦ αἵματος ὑμῶν).

Zwischen 920 und 945 (cf. Darrouzès–Westerink 24) – aufgrund des devoten Tones des Briefes aber wohl eher früher in diesem Zeitraum, also möglicherweise in den 20er Jahren des 10. Jh.s – schrieb er einen Brief (Ep. 36) an den Kubikularios Eugenios (# 21771), in dem er folgendes berichtet: Seine Mutter (s. unten) hatte ihn in Konstantinopel besucht. Auf der Heimreise begleitete er seine Mutter zu Schiff bis nach Pylai in Bithynien. Bereits auf dieser Überfahrt war das Schiff in schwere See geraten, hatte aber dennoch den Zielhafen erreicht. Nach der Verabschiedung von seiner Mutter wollte T. umgehend nach Konstantinopel zurückkehren. Trotz eines unguten Gefühls schiffte er sich in Pylai ein und wollte wenigstens nach Leukatas, am Nordufer des Golfes von Astakos, übersetzen. Das Schiff geriet nun in einen so schweren Sturm, daß Takelage und Segel rissen und das Schiff manövrierunfähig wurde. Die Besatzung (# 30288) des Schiffes geriet in Panik und Streit sowohl untereinander als auch mit den Passagieren. Als der Hafen von Leukatas in Sichtweite kam, ließ die Besatzung das Beiboot zu Wasser und wollte nach Leukatas rudern. Das Beiboot zerbrach jedoch und die Seeleute ertranken in den Fluten. Auf dem Schiff machte sich Verzweiflung breit, als ein junger Mann (# 31047) die Initiative ergriff und begann, mit einem Eimer das Wasser aus dem beschädigten Schiffsrumpf zu schöpfen. Bei Kap Akritas wurde das Schiff schließlich ans Ufer getrieben (zur Route cf. die Karte bei Janin, Centres 82).

T. trat zu Beginn der 20er Jahre des 10. Jh.s unter Kaiser Romanos I. Lakapenos am Hofe in Konstantinopel in Erscheinung. In den Jahren 924/25 schrieb er im Namen und Auftrag des Kaisers nacheinander drei Briefe (Epp. 5–7) an Symeon von Bulgarien (# 27467), die sich jeweils auf vorangegangene Briefe Symeons an Romanos bezogen. Die beiden Herrscher standen trotz des andauernden bulgarisch-byzantinischen Krieges in einem einigermaßen regelmäßigen Briefwechsel (cf. auch Theodoros Daphnopates, Ep. 5,6-10 u. ö.). Romanos bezeichnet Symeon zwar einerseits als seinen geistlichen Bruder (πνευματικὴ ἀδελφότης bzw. πνευματικὸς ἀδελφός), geht andererseits aber hart mit ihm ins Gericht und bezeichnet ihn als kriegerisch, verschlagen und hartherzig. In allen drei Briefen versuchte Romanos, den Bulgarenherrscher mit verschiedenen Argumenten zum Friedensschluß zu bewegen. Der Ton der Briefe ist im ersten Schreiben sehr harsch, wird aber über das zweite zum dritten Schreiben hin etwas versöhnlicher. Dennoch kam es nicht zu einem Friedensschluß zwischen Byzantinern und den Bulgaren unter Symeon.

Zwischen 925 und wohl 933 verfaßte T. Briefe im Namen und/oder Auftrag des Kaisers Romanos I. Lakapenos, von denen zehn Briefe (Epp. 1–10) an fremdländische Herrscher und Bischöfe (in Bulgarien und Armenien) erhalten sind. Er war in dieser Zeit anscheinend erster kaiserlicher Sekretär. Möglicherweise war T. der Autor eines Enkomions, das 927 aus Anlaß der Hochzeit zwischen dem bulgarischen Zaren Petăr (# 26409) und der byzantinischen Prinzessin Maria Lakapene (# 24919) entstand und offenbar während der Feierlichkeiten vorgetragen wurde. Dieses Enkomion ergeht sich überwiegend in mythologischen, biblischen und historischen Vergleichen, enthält aber keine konkreten Informationen. Es ist nur anonym im Cod. Vat. gr. 483 überliefert und wurde von Dujčev (Mitteilung, in: Moravcsik I, p. 223; ferner in: Dujčev, Medioevo II 623), Jenkins (in: Polychronion 287–303, bes. 302) und Karlin-Hayter (in: JÖB 17 [1968] 39) T. zugeschrieben. Unabhängig voneinander edierten A. Stauridu-Zaphraka und I. Dujčev den Text. Während Stauridu-Zaphraka die These von der Verfasserschaft T.s ablehnte, verteidigte Dujčev diese noch einmal ausdrücklich.

Auch zwischen 945 und nach 948 unter Kaiser Konstantin VII. Porphyrogennetos finden wir ihn noch in dieser oder einer ähnlichen Position (Epp. 11–12). Er verfaßte (ca. Spätherbst/Winter 945/46) einen symbolischen Brief im Namen dieses Kaisers an den längst verstorbenen hl. Gregor von Nazianz (Ep. 11 = BHG 727) und adressierte einen Brief an diesen Kaiser (Ep. 12). Aus Ep. 12 erfahren wir, daß er sich auf dem Lande aufhielt (möglicherweise auf einem Proasteion) und dort im Auftrag des Kaisers eine Schrift verfaßt und diesem zugesandt hatte. Bei der Schrift scheint es sich um eine Eloge auf eine unlängst verstorbene Persönlichkeit gehandelt zu haben (cf. Ep. 12,10). Die Herausgeber zogen in diesem Zusammenhang den abgesetzten Kaiser Romanos I. Lakapenos in Erwägung, der am 15. Juni 948 gestorben war (cf. Darrouzès–Westerink 18f.). Ein anderer Würdenträger (# 31235) hatte T., wohl als Gegengabe für die Schrift, wertvolle Geschenke vom Kaiser überbracht.

An der kaisernahen Position des T. scheint sich auch nach dem Tod Konstantins VII. am 9. November 959 und unter der anschließenden Alleinherrschaft des Kaisers Romanos II. nichts grundlegend geändert zu haben. Es sind drei Briefe (Epp. 13. 14 und 16) von T. an den Kaiser Romanos II. erhalten und ein Brief (Ep. 15) des Romanos an ihn. Er hatte mehrfach Geschenke des Kaisers erhalten, darunter eine Wildziege, einen Hasen und ein Rebhuhn (Perdix) aus der Jagdbeute des Kaisers (Ep. 14). Wie aus dem Titel von Ep. 15 hervorgeht, war T. unter Romanos II. zum Stadteparchen von Konstantinopel (Eparchos tes poleos) ernannt worden (s. auch Theoph. cont. VI 1, p. 470,7f.; Symeon log. [Cod. Vat. gr. 163] 15,14f.). Er stand dem Kaiser aber auch in diesem Amt immer noch so nahe, daß Romanos II. ihm die Abschrift eines kaiserlichen Pittakion (τὸ ἴσον τοῦ πρωτοτύπου βασιλικοῦ πιττακίου), das angeblich einen Traum des Kaisers protokollierte, zustellen ließ und ihn vordergründig um die Deutung des Traumes bat (Ep. 15). In dem Traum fand sich der Kaiser zunächst in einer prächtigen und mit reichem Schmuck ausgestatteten Kirche wieder. Im nächsten Augenblick war die Kirche jedoch völlig verwahrlost und vom Einsturz bedroht. Darüber erschrak der Kaiser sehr. Sein Begleiter erklärte ihm, wenn die Kirche einstürzen sollte, würde die gesamte Oikumene zugrundegehen. Dies könne nur verhindert werden, wenn der, der sich früher um diese Kirche gekümmert hatte (ὁ πρότερον ἐπιμελόμενος τοῦ ναοῦ καὶ τοῦ ἐν αὐτῷ θησαυροῦ), wieder in sein Amt eingesetzt werde (τὸ οἰκεῖον ἀναλαβῶν ἀξίωμα). Dieser würde die Schmucklosigkeit in Pracht und die Armut in Reichtum verwandeln. Anschließend zeigte der Begleiter dem Kaiser den Mann, den er meinte. Wie bereits die Herausgeber zu Recht vermutet hatten (cf. Darrouzès–Westerink 20), geht es in dem Traum bzw. Brief wohl um die Wiedereinsetzung eines höheren Würdenträgers mit großer Verantwortung für die Geschicke des Reiches. Diese Wiedereinsetzung soll durch den Traum des Kaisers gewissermaßen gerechtfertigt werden, T. wird in dem Schreiben über die künftige Wiedereinsetzung des Würdenträgers informiert. Darrouzès–Westerink äußerten weiterhin die Vermutung, daß ein wahrscheinlicher Kandidat für diesen Würdenträger der Stadteparch Sisinnios (# 27115) gewesen sei, der vor und auch nach T. das Amt des Stadteparchen von Konstantinopel innehatte und folglich wieder in sein ehemaliges Amt eingesetzt worden war. Diese Identifizierung bleibt jedoch insgesamt sehr zweifelhaft. Zum einen würde sie doch eine recht harsche Kritik an der Amtsführung des T. implizieren, zum anderen käme ebenso ein anderer Würdenträger mit vielleicht sogar weiterreichenden Befugnissen als der Stadteparch in Frage. So wäre etwa der Patriarch Polyeuktos (# 26715), der am besten zur gesamten Metaphorik des Briefes paßt, ein sehr wahrscheinlicher Kandidat, der ja wohl auch unter Romanos II. zeitweilig suspendiert war. T. verstand natürlich das kaiserliche Schreiben (das in Wirklichkeit keine Deutungsmöglichkeiten offenließ) sehr wohl, antwortete jedoch recht umständlich und ausweichend – was dafür sprechen könnte, daß er die Wiedereinsetzung des Würdenträgers nicht unbedingt begrüßte – in seinem längeren Antwortschreiben (Ep. 16), ohne freilich dem Kaiser direkt zu widersprechen.

Nach dem Tod des Kaisers Romanos II. († 15. März 963) scheint er auch den Epitaphios Logos auf diesen Kaiser verfaßt zu haben, der von dem Mönch Niketas (# 25781) Korrektur gelesen wurde (cf. Ep. 30). Nicht lange darauf, wahrscheinlich im Zuge eines Revirements unter dem neuen Kaiser Nikephoros II. Phokas, verlor T. sein Amt und ging auch der kaisernahen Position verlustig. Den Vorwand für seine Absetzung könnte sein Alter geboten haben, denn es lassen sich keine Anzeichen dafür finden, daß er bestraft wurde. Er schrieb nun Briefe an höhere Würdenträger aus der Position des Untergebenen und Ex-Kollegen, in denen er entweder in bestimmten Angelegenheiten intervenierte oder einfach die Freundschaft aufrechterhalten wollte. Besonders aufschlußreich sind die Briefe an seine Amtsnachfolger als Stadteparchen von Konstantinopel, Konstantinos (# 23920) und Sisinnios (# 27115). In dem Brief an Konstantinos versucht T., im Fall eines Diatrechon Ioannes (# 23098) zu intervenieren, mit dem er möglicherweise noch aus seiner eigenen Amtszeit vertraut war. In dem Brief an Sisinnios schreibt er, daß der Stadteparch sich nunmehr im Zwiespalt zwischen seiner Pflicht (dem Kaiser gegenüber) und ihrer alten Freundschaft befinde (offenbar war Theodoros abgesetzt worden und der allzu vertrauliche Umgang mit abgesetzten Würdenträgern nicht vorteilhaft). Aufgrund der Überlieferung nicht genau zu datieren (die Briefe gehören nicht zu der im Cod. Patm. 706 geschlossen überlieferten Sammlung von 35 Briefen des T., sondern stammen aus dem Cod. Vindob. phil. gr. 342; cf. dazu Darrouzès–Westerink 11–27), aber aufgrund des Inhalts wohl ebenfalls in diese Zeit zu setzen, sind zwei Trostbriefe an in Ungnade gefallene Würdenträger, nämlich Ep. 38 an den Koitonites Ioannes (# 23095) und Ep. 40 an einen anonymen Würdenträger (# 31459). T. zeigte darin Mitgefühl für deren Schicksal und betrachtete sie offenbar als Leidensgefährten (cf. vor allem Ep. 40,44-50).

Neben seiner politischen Tätigkeit scheint T. auch als Autor sehr produktiv gewesen zu sein. Neben den Briefen schrieb er zahlreiche andere, kleinere und größere Werke, die allerdings zum größeren Teil nicht erhalten sind. Außerdem wird er nach allgemeiner Auffassung eines Teils der Forschung als Autor des letzten Teils der Chronik des Theoph. cont. angesehen, die bis zum Jahre 963 reicht. Wenn dies zutrifft, so ist T. ein Anhänger des Romanos Lakapenos gewesen und stand den makedonischen Kaisern recht kritisch gegenüber, wie man anhand der Tendenz dieses Teils der Chronik sehen kann. Seine Verfasserschaft wird jedoch mit guten Gründen bestritten von Markopulos, in: JÖB 35 (1985) 171–182. Als Verfasser einer Chronik wird er kritisch erwähnt bei Skylitzes, Prooimion, p. 3,26 – 4,39. Außerdem betätigte sich T. wohl editorisch und gab eine Sammlung von Auszügen aus den Werken des Ioannes Chrysostomos heraus: Ἐκλογαί ἀπὸ διαφόρων λόγων, ed. in: PG 63, col. 567–902, cf. Tusculum-Lexikon 183f.; S. Haidacher, Studien über Chrysostomus-Eklogen, in: Sitzungsberichte der kaiserl. Akad. d. Wiss., phil.-hist. cl., 144, Wien 1902, IV. Abhandl., p. 1–70.

W: Theodoros Daphnopates, Epp. (Darrouzès–Westerink); Verfasser einer Version (A) der Vita des Theodoros Studites (BHG 1755); in einigen Hss. wird jedoch Michael Monachos (# 25099) als Verfasser dieser Vita angegeben, der seinerseits als Autor einer früheren Version (B) der Vita des Theodoros Studites (BHG 1754) gesichert ist; daher ist wohl T. der tatsächliche Verfasser der Version A (BHG 1755), während es sich bei der Angabe des Michael Monachos als Verfasser dieser Version um eine Verwechslung mit dem Verfasser der früheren Version B handelt (cf. dazu Latyšev, in: PPSb 59 [1910] LXXXI–LXXXVIII); Oratio de nativitate Ioannis Baptistae (BHG 845), ed. B. Latyšev, in: PPSb 59 (1910) 3–14; Oratio de translatione manus Ioannis Baptistae (BHG 849), ed. B. Latyšev, in: PPSb 59 (1910) 17–38; cf. dazu auch Beck, Kirche 552f.; eventuell (s. oben) Enkomion Ἐπὶ τῇ τῶν Βουλγάρων συμβάσει, ed. I. Dujčev, On the Treaty of 927 with the Bulgarians, in: DOP 32 (1978) 217–295 (Edition: 254–289 [mit paralleler engl. Übers.]; Kommentar: p. 290–295); ed. A. Stauridu-Zaphraka, Ὁ Ἀνώνιμος λόγος «ἐπὶ τῇ τῶν Βουλγάρων συμβάσει», in: Byzantina 8 (1974) 343–406 (Edition: 363–380); eine Chronik ist wahrscheinlich verloren, aber möglicherweise identisch mit (Teilen von) Theoph. cont.; cf. dazu Markopulos, in: JÖB 35 (1985) 171–182 (mit Diskussion der früheren Literatur); Eloge auf eine verstorbene Persönlichkeit (cf. Ep. 12 und Darrouzès–Westerink 18, verloren); Epitaphios Logos auf Romanos II. (cf. Ep. 30 und Darrouzès–Westerink 22f., s. aber unter Niketas [# 25781], verloren). Zu weiteren Schriften des T. s. auch Hunger, Literatur I 235. 343. 390f.; Tusculum-Lexikon 183f.

Q: — (Hist.): Theoph. cont.; Symeon log. (Cod. Vat. gr. 163); Skylitzes. — (Ep.): Theodoros Daphnopates, Epp. (Darrouzès–Westerink). — (Hag.): Vita A Theod. Stud. (BHG 1755), titulum ex codicis Lugdun., Voss Q 62, et Monac. gr. 467, XI.

L: ODB I 588; Savvides VI 152–154; BHG 727. — Jenkins, in: BZ 60 (1967) 179; Karlin-Hayter, in: JÖB 17 (1968) 29–39; R. J. H. Jenkins, The peace with Bulgaria (927) celebrated by Theodore Daphnopates, in: Polychronion 287–303; Darrouzès–Westerink 1–4; Stauridu-Zaphraka, in: Byzantina 8 (1974) 354f.; Dujčev, in: DOP 32 (1978) 235. 242f.; Markopulos, in: JÖB 35 (1985) 171–182; Karayannopulos-Weiss 84. 370. 385f.; Flusin, L’empereur et le Théologien 144; idem, in: REB 57 (1999) 6f. 17; Kalavrezou, in: Byzantine Court Culture 76 Anm. 96 (lehnt die armenische Abstammung T.s ohne gute Gründe ab); Tziatze-Papagianne, in: Aphieroma Tsolake 123–125.

Angehörige (anonym):

1. Mutter 27694 A

V: Zwischen 920 und 945 (cf. Darrouzès–Westerink 24) wird sie in einem Brief ihres Sohnes T. an den Kubikularios Eugenios (# 21771) erwähnt. Dem Brief zufolge hatte sie T. in Konstantinopel besucht und war auf der Heimreise von ihm auf der Schiffspassage nach Pylai in Bithynien begleitet worden. Das Schiff geriet während der Überfahrt in schwere See.

Q: — (Ep.): Theodoros Daphnopates, Ep. 36 (Darrouzès–Westerink).

L: Darrouzès–Westerink 24. 198–207.

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