Skip to content
Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter 2022

Islam im Migrationskino – Moscheen im Modus des Films

Culture Clash, Radikalisierungsdrama und Normalisierungsphantasien

From the book Moscheen in Bewegung

  • Ömer Alkin

Abstract

Der vorliegende Beitrag untersucht die filmischen Entwürfe von Moscheen und ihren Gemeinden im deutschsprachigen Migrationskino. Anliegen ist es, die Fiktionalisierungen von Moscheen exemplarisch herauszuarbeiten und so eine erste forschungstechnische und -materielle Grundlage für die Untersuchung von abendfüllenden Spielfilmen zum Islam im deutschsprachigen Raum vorzulegen. Zum Vorgehen: Zunächst wird ein historischer Abriss zur migrantischen Filmkultur in Deutschland besonders aus integrationspolitischen Dispositiven seit den 1960er Jahren bis heute vorgelegt. Das ist notwendig, um zu verstehen, aus welchen Gründen und Dynamiken heraus die neuere deutschsprachige Filmkultur zum Islam überhaupt entstanden ist. Darauf folgt eine Beschreibung der seit den 2000er Jahren entstandenen filmischen Produktionen im Themenfeld Islam. Im dritten Unterkapitel werden filmische Konstruktionsweisen von Moscheen aus einer tendenziell makroskopischen Perspektive untersucht. Dabei liegt das Augenmerk auf antimuslimisch-rassistischen und repräsentationskritischen Aspekten. Der Beitrag endet mit Empfehlungen für die künftige fiktionalfilmische Beschäftigung mit Moscheen und ihren Gemeinden, also mit Hinweisen auf die Produktionskulturen deutschsprachiger Filmherstellung und der Notwendigkeit der Zusammenarbeit von muslimischen Akteur:innen.

Abstract

Der vorliegende Beitrag untersucht die filmischen Entwürfe von Moscheen und ihren Gemeinden im deutschsprachigen Migrationskino. Anliegen ist es, die Fiktionalisierungen von Moscheen exemplarisch herauszuarbeiten und so eine erste forschungstechnische und -materielle Grundlage für die Untersuchung von abendfüllenden Spielfilmen zum Islam im deutschsprachigen Raum vorzulegen. Zum Vorgehen: Zunächst wird ein historischer Abriss zur migrantischen Filmkultur in Deutschland besonders aus integrationspolitischen Dispositiven seit den 1960er Jahren bis heute vorgelegt. Das ist notwendig, um zu verstehen, aus welchen Gründen und Dynamiken heraus die neuere deutschsprachige Filmkultur zum Islam überhaupt entstanden ist. Darauf folgt eine Beschreibung der seit den 2000er Jahren entstandenen filmischen Produktionen im Themenfeld Islam. Im dritten Unterkapitel werden filmische Konstruktionsweisen von Moscheen aus einer tendenziell makroskopischen Perspektive untersucht. Dabei liegt das Augenmerk auf antimuslimisch-rassistischen und repräsentationskritischen Aspekten. Der Beitrag endet mit Empfehlungen für die künftige fiktionalfilmische Beschäftigung mit Moscheen und ihren Gemeinden, also mit Hinweisen auf die Produktionskulturen deutschsprachiger Filmherstellung und der Notwendigkeit der Zusammenarbeit von muslimischen Akteur:innen.

© 2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Downloaded on 1.3.2024 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110668919-012/html
Scroll to top button