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Abstract

Der Umgang mit Forschungsdaten ist eine relativ neue Herausforderung für Bibliotheken. Der Beitrag soll kurz skizzieren, wie der Begriff überhaupt verstanden werden kann und welches Aufgabenspektrum sich hinter Forschungsdatenmanagement verbirgt. Die Anforderungen, wertvolle Daten möglichst langfristig zu sichern und verfügbar zu halten, sind komplex, eine ausschließliche bibliothekarische Ausbildung fasst dabei zu kurz. Zusätzlich sind technische und juristische Expertisen notwendig, aber auch ethisches Verständnis und Soft Skills wie etwa Kommunikationskompetenz. Außerdem müssen sich Forschungsdatenmanager:innen laufend weiterbilden, denn sowohl die Technik als auch die Forschungsmethoden ändern sich sehr rasch. Einen starken Wandel, bzw. einen Mangel an Trennschärfe gibt es auch bei Begriffen wie Datenmanager:innen, Datastewards, Data Champions oder Data Librarians. Für Forschende sind allerdings weniger die Begriffe wichtig, sondern vor allem die Sicherheit, dass sie möglichst rasch eine umfassende Unterstützung beim Umgang mit ihren Daten erhalten.

© 2023 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Downloaded on 28.2.2024 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110790375-015/html
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