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Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter December 12, 2007

Hanspeter Marti, Klosterkultur und Aufklärung in der Fürstabtei St. Gallen. 2003

  • Jan Loop
From the journal

Die Studie widmet sich der bisher von der Forschung kaum beachteten Frage der Rezeption aufklärerischen Gedankenguts in der Fürstabtei St. Gallen. Sie erhebt hierbei nicht den Anspruch einer umfassenden Aufarbeitung, sondern versteht sich als eine ideengeschichtlich orientierte „Vorstudie“, die sich der Fragestellung anhand zweier voneinander unabhängiger, punktueller Untersuchungen nähert. In einem ersten Teil analysiert Hanspeter Marti an zwei Fallbeispielen das „Verhältnis klösterlicher Hauptrepräsentanten zur Aufklärung“ (S. 10–71). Die entsprechenden Repräsentanten – Fürstabt Beda Angehrn (1767–1796) und der aufklärungskritische Offizial Iso Walser (1759–1785) einerseits (S. 12–17), der hohe weltliche Beamte in fürstäbtlichen Diensten und spätere Kantonsgründer Karl Müller-Friedberg (1782–1798) andererseits (S. 34–69) – sind so ausgewählt, daß an ihnen die gegenüber den Aufklärungspostulaten am stärksten divergierenden Grundpositionen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts skizziert werden können. Der zweite und umfassende Teil nähert sich der Problemstellung durch eine Darstellung der Aspekte des Bucherwerbs am Ende des 18. Jahrhunderts unter dem letzten fürstäbtlichen Bibliothekar Johann Nepomuk Hauntinger (1780–1823) (S. 74–224).

Online erschienen: 2007-12-12
Erschienen im Druck: 2006-September-04

© Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2006

Downloaded on 9.2.2023 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/ARBI.2006.68/html
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