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Accessible Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter February 25, 2008

Studien zu den Palimpsestfragmenten des sogenannten „Zeremonienbuches“ I. Prolegomena

Michael Featherstone, Jana Grusková and Otto Kresten
From the journal

Daß einer der zentralsten Texte, mit denen sich die Byzantinistik zu beschäftigen hat, das unter dem Namen des Kaisers Konstantinos VII. Porphyrogennetos laufende „Zeremonienbuch“, nicht nur von einem codex unicus, dem Cod. Lips. Univ. Rep. I 17 (gr. 28) (im folgenden: L), repräsentiert wird, sondern daß es daneben auch einen Überlieferungszweig in Palimpsesten gibt, ist der Wissenschaft seit geraumer Zeit bekannt: 1960 veröffentlichten Cyril Mango und Ihor Ševčenko eine erste Studie zu den von ihnen im Cod. Chalc. S. Trinitatis 133 (125) aufgefundenen Palimpsestfragmenten (im folgenden: C), und in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckten bzw. identifizierten Wolfgang Waldstein und Otto Kresten weitere palimpsestierte Bruchstücke im Cod. Athous Vatop. 1003 (im folgenden: V) und stellten fest, daß die palimpsestierten Folien des Vatopedinus aus dem nämlichen „Muttercodex“ stammen, der auch bei der Anfertigung des Chalcensis palimpsestiert und ausgebeutet wurde.

Online erschienen: 2008-02-25
Erschienen im Druck: 2006-April-26

© 2006 by K. G. Saur Verlag GmbH, München und Leipzig