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Publicly Available Published by De Gruyter Saur February 6, 2014

Veranstaltungen

From the journal Bibliotheksdienst

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Zusatzausbildung Musikinformationsmanagement

Veranstalter: Hochschule der Medien Stuttgart

Inhalt: Im Sommersemester 2014 startet an der Hochschule der Medien Stuttgart der zweite Teil der „Zusatzausbildung Musikinformationsmanagement“. Behandelt werden die Themen Musikwirtschaft und Musikmanagement, Musikdatenbanken sowie Erschließung von Musikalien. Das Seminar findet im Rahmen des berufsbegleitenden Masterstudiums Bibliotheks- und Informationsmanagement statt. Das Angebot richtet sich an Interessierte mit bibliothekarischem Studienabschluss und musikalischen Kenntnissen. Kenntnisse in den Regeln der alphabetischen Katalogisierung (RAK) werden ebenfalls vorausgesetzt. Entsprechende Nachweise sind mit der Anmeldung vorzulegen (s. http://www.hdm-stuttgart.de/bi/weiterbildung/musikinfmanag/zulassung). Das Seminar schließt mit einer zwei Studienarbeiten ab. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat ausgestellt. Weitere Informationen zu den Inhalten, Referenten und weitere Details finden Sie unter http://www.hdm-stuttgart.de/bi/weiterbildung/musikinfmanag.

Termine: Die Lehrveranstaltungen finden in zwei mehrtägigen Präsenzphasen statt. Sie werden durch eine Fernstudienphase ergänzt, in der Übungsaufgaben bearbeitet und Referate vorbereitet werden.

1. Veranstaltung: 10. April 2014, 14.00 Uhr, bis 12. April 2014, 17.30 Uhr

Fernstudienphase: 15. April bis 21. Juni 2014

2. Veranstaltung: 26. Juni 2014, 10.00 Uhr, bis 28. Juni 2014, 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: 10.–12.04.2014: Hochschule der Medien, Wolframstraße 32, 70191 Stuttgart

26.–28.06.2014: Hochschule der Medien, Nobelstraße 10, 70569 Stuttgart

Teilnahmegebühr: 450 €. Darin sind die Kosten für die Zertifikate sowie für Snacks und Erfrischungsgetränke während der Kompaktveranstaltungen enthalten.

Anmeldung: online unter http://www.hdm-stuttgart.de/bi/weiterbildung/musikinfmanag/anmeldung

Kontakt: Für alle weiteren Fragen zur Zusatzausbildung wenden Sie sich bitte an Prof. Ingeborg Simon, per Mail (simon@hdm-stuttgart.de) oder telefonisch (0711/8923-3173). Fragen zur Anmeldung beantwortet Ihnen Sabrina Silbernagel (silbernagel@hdm-stuttgart.de, 0711 8923-3214).

Input am Rhein – Neues aus der IT-Welt für Bibliotheken

Termin: 8. Mai 2014, 10.15 Uhr bis 16.30 Uhr

Ort: Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, Bahnhofplatz 14, 56068 Koblenz

Die Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland führt jährlich ein dreitägiges EDV-Seminar für die Mitarbeiter/innen der Bibliotheksfachstellen zur Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch durch. 2014 findet es vom 7. bis 9. Mai in Koblenz statt. Das Seminar wird am 8. Mai auch für interessierte Kolleginnen und Kollegen aus den Bibliotheken geöffnet.

Programm:

Input 1 Geeks, Games und Gadgets – neue Formate, neue Räume, neue Dienstleistungskultur

Referentin: Dr. Hannelore Vogt, Stadtbibliothek Köln

Inhalt: Neben den digitalen Angeboten und dem Social Media Marketing gewinnen Bibliotheksräume zunehmend an Bedeutung. Sie müssen vielfältige Funktionen erfüllen – als Lern- und Arbeitsort, als Lounge mit inspirierendem Charakter und als modernes Dienstleistungszentrum. Neue, auch webbasierte Veranstaltungsformate erfordern ein entsprechendes Ambiente, die Auskunftsplätze werden zu Servicepoints, die dem Nutzer ein aktives Mittun ermöglichen. Überhaupt – die Aktivierung der Kunden und das eigene Gestalten von Inhalten sollten in der heutigen Zeit eine zentrale Rolle einnehmen. Die Bibliothek muss den Spagat schaffen zwischen der intensiven sozialen Nutzung und dem Ruhebedürfnis des konzentriert Arbeitenden. Herkömmliche Einrichtungskonzepte kommen hier an ihre Grenzen und Bibliotheksneubauten sind nicht die Regel. Am Praxisbeispiel der Stadtbibliothek Köln wird gezeigt, wie bestehende Bibliotheksräume sukzessive den geänderten Anforderungen angepasst werden und welche neuen Veranstaltungsformate entwickelt werden können. Dies erfordert aber auch eine neue Dienstleistungskultur innerhalb des Teams: Thekenkräfte werden zu mobilen Servicekräften oder „Floorwalkern“ – der Dialog steht im Vordergrund. Kommunikationstrainings und Schulungsprogramme für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Vorraussetzung dafür.

Input 2 Update: eLendig

Referent: Eckhard Kummrow, Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken

Inhalt: Unter dem Begriff eLending werden digitale Ausleihangebote von Bibliotheken zusammengefasst. Das Angebot ist mittlerweile vielfältig: eBooks, eAudios, eVideos, eMagazins, ePaper, eLearning nehmen beständig zu, auch wenn ganze Verlagsgruppen die Ausleihbarkeit ihrer Werke für Bibliotheken ablehnen. Hier ist eine Änderung des Urheberrechts dringend notwendig. Ebenso nehmen auch die Preis- und Lizenzmodelle zu. Neben der Wahl zwischen Standard-, Backlist-, Parallellizenzen müssen Bibliotheken entscheiden, ob sie auch befristete Nutzungszeiten und/oder Bibliothekspreise zum Mehrfachen des regulären Ladenpreis akzeptieren. Dreh- und Angelpunkt ist die digitale Rechteverwaltung (DRM). So können online-Reading und Streaming die Nutzung digitaler Werke deutlich vereinfachen. Auch die Einbindung von Cloud-Diensten wie der Dropbox, der telekom-Cloud oder eine „send-to-Reader-Funktion“ erleichtern das Lesevergnügen und eröffnen Bibliotheken vielfältige Möglichkeiten. Eine besondere Rolle spielen die Aggregatoren als Lieferanten digitaler Inhalte. Neben Ciando und DiViBib hat auch Overdrive ein Angebot für den deutschen Markt angekündigt. Ein Überblick über die Akzeptanz und Nutzung der digitalen Angebote rundet den Vortrag ab.

Input 3 Einfach. Online. Lernen. – Über die Online-Lernplattform der Stadtbibliothek Ludwigsburg

Referent: Frank Nachtwey, Stadtbibliothek Ludwigsburg

Inhalt: Der rasante technische Wandel hat die Kommunikations- und Medienwelt der letzten Jahre enorm verändert. Neue Informationstechnologien und die starke Verbreitung des Internets, zunehmend auch mobil, prägen unsere heutige Wissensgesellschaft, in der das Lernen eine zentrale Rolle einnimmt. Aufgrund der immer stärkeren Verzahnung von Arbeits-, Lern- und Lebensorten kommt es zu einem gesellschaftlichen Wandel, in dem das Lernen zu einem lebenslangen, begleitenden Prozess wird. Öffentliche Bibliotheken leisten dabei ein unerlässliches Bildungsangebot das zunehmend – auch aufgrund des veränderten Nutzungsverhaltens – durch E-Learning-Angebote ergänzt wird. Dank eines vom Land Baden-Württemberg geförderten E-Learning-Projekts hat die Stadtbibliothek Ludwigsburg seit Juli 2013 eine Online-Lernplattform auf ILIAS-Basis im Einsatz, die ihren Kunden mit gültigem Benutzerausweis orts- und zeitunabhängigen Zugang zu Sprach-, EDV- und Wirtschaftskursen bietet. Der Erfahrungsbericht verschafft einen Überblick über das Projekt und die zweite Projektphase, in der eine nachhaltige und für weitere Bibliotheken übertragbare Infrastruktur geschaffen werden soll.

Input 4 Gamify your Library

Referent: Christoph Deeg, Social-Media – Gamification – Digitale Strategien

Inhalt: In den letzten Jahren hat sich die Bibliothekswelt nachhaltig verändert. Social Media und das mobile Internet haben einen immer größeren Einfluss auf die Arbeit von Bibliotheken. Eine weitere wichtige Aufgabe – sowohl für öffentliche als auch für wissenschaftliche Bibliotheken – ist das Thema Gaming. Dabei geht es weniger um den Verleih von Computerspielen als vielmehr um die Frage, wie Gaming, Gamification und die damit verbundene Kultur zu einer Querschnittsfunktion der gesamten Bibliothek werden können. Christoph Deeg wird in seinem Vortrag aufzeigen, warum das Thema Gaming für Bibliotheken so wichtig ist und wie sie es nachhaltig und umfassend nutzen können.

Nach Ende der Veranstaltung (16.30 Uhr) besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung durch die Stadtbibliothek Koblenz.

Teilnahmebeitrag: 25 Euro inkl. Getränke

Anmeldeschluss: 30. April 2014

Anmeldung und Information:

Hessische Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken bei der

Hochschul- und Landesbibliothek Wiesbaden

Rheinstraße 55/57

65185 Wiesbaden

Fax: 0611/9495-1874

Email: alexander.budjan@hs-rm.de

Symposium: Wort – Bild – Schrift Was heißt Literacy und wie wird sie in der frühen Kindheit erworben?

Veranstalter: Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V., München

Termin: 15. März 2014, 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr

Ort: Leipziger Buchmesse, Congress Center Leipzig, Saal 4

Leitung: Regina Pantos

Referent/innen: Prof. Dr. Stefan Brée, Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer und Diplom-Medienpädagogin Sylvia Näger

Sylvia Näger ist Diplom-Medienpädagogin und Dozentin in der Aus- und Fortbildung von Grundschullehrenden, Bibliothekaren und Erziehern. Sie zeigt in ihrem Vortrag die Verbindung von mündlicher und schriftlicher Sprache auf und geht auf die Bedeutung der Bildungsaufgabe ein, Kindern früh zu ermöglichen, sich selbst als sprechende, schreibende und lesende Person zu erleben.

Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer stellt das Zusammenspiel von Literacy und Kinderliteratur dar und zeigt anhand exemplarischer Beispiele, dass Bilderwerb, Spracherwerb und Literaturerwerb eng miteinander verzahnt sind. Sie ist Professorin an der Universität Tübingen; ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. internationale Kinder- und Jugendliteratur, Literacy Studies und Bilderbuchforschung.

Prof. Dr. Stefan Brée, Lehrstuhlinhaber im Studiengang Bildung und Erziehung im Kindesalter an der HAWK Hildesheim, beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Rekonstruktion kindlicher Perspektiven als ästhetische Erfahrung und Grundlage für hochschuldidaktische Ansätze in der Kindheitspädagogik.

Inhalt: Diskutiert werden die Rahmenbedingungen für Literacy-Erziehung in der frühen Kindheit. Für den angelsächsischen Begriff Literacy gibt es im Deutschen keine adäquate Übersetzung. Konkret geht es um den Erwerb von Kompetenzen rund um Buch-, Erzähl-, Bild- und Schriftkultur und die Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Der Ort, an dem die ersten frühkindlichen Literacy-Erfahrungen gemacht werden, ist in der Regel das Elternhaus. Ergänzend kommen die Tageseinrichtungen für Kinder und die Schule hinzu. Im Symposium gehen die Referenten der Frage nach, wie Literacy-Erziehung sinnvoll in die pädagogischen Konzepte der Familien, Kindergärten und Schulen eingebaut werden kann und über welche Qualifikationen Eltern und Erzieher/innen verfügen sollten, um diesen Prozess sensibel und förderlich zu begleiten.

Teilnahmegebühr: keine

Programm und Anmeldung:

http://www.jugendliteratur.org/veranstaltung-106-symposium_wort___bild___.html

E-Mail: info@jugendliteratur.org,

Internet: www.jugendliteratur.org

nestor Spring School 2014: Digitalisierung und Langzeitarchivierung

Termin: 3.–5. März 2014

Ort: Cyriakushaus, Gernrode/Harz

Inhalt: Im Rahmen der Veranstaltung werden renommierte Expertinnen und Experten verschiedene Aspekte der Digitalisierung unter dem Blickwinkel der digitalen Langzeitarchivierung beleuchten sowie diese mit den Teilnehmenden in praktischen Übungen vertiefen und diskutieren. Zugleich bietet die nestor School einen idealen Rahmen, um Kontakte und Netzwerke auf- und auszubauen, da alle gemeinsam (Teilnehmende und Referierende) mit am Thema interessierten Kolleginnen und Kollegen zu einem intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch zusammenkommen.

Weitere Informationen und Anmeldung: ab Ende Januar 2014 online unter

http://nestor.sub.uni-goettingen.de/education/index.php.

Published Online: 2014-02-06
Published in Print: 2014-02-28

© 2014 by De Gruyter

Downloaded on 23.2.2024 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/bd-2014-0026/html
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