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BY 4.0 license Open Access Published by De Gruyter November 27, 2021

Wieviel CO2 erzeugt eine Stadtbibliothek?

Die Ermittlung der Klimabilanz der Stadtbibliothek Pankow

How much Carbon Dioxide Does a Public Library Emit?
The Calculation of the Carbon Footprint of the Berlin-Pankow Public Library
  • Tim Schumann

    Stadtbibliothek Pankow, Heinrich-Böll-Bibliothek, Greifswalder Str. 87, D-10409 Berlin

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Zusammenfassung

Der Bericht beschreibt, wie die Stadtbibliothek Pankow, im Rahmen eines Pilotprojektes der Kulturstiftung des Bundes, den eigenen CO2-Abdruck für die Jahre 2018 und 2019 ermittelte. Die Stadtbibliothek konnte errechnen, in welchen Bereichen sie die meisten CO2-Gase produziert, welche „blinden Flecken“ noch offen blieben und welche Handlungsoptionen sich ergeben, klimafreundlicher zu agieren. Zudem konnten erste Erfahrungen gemacht werden, auf welchen Gebieten Widerstände und Schwierigkeiten bei der Ermittlung der eigenen CO2-Bilanz entstehen.

Abstract

This report gives information about the Berlin-Pankow Public Library and the calculation of its Carbon footprint for the years 2018 and 2019. As part of a pilot project of the German Federal Cultural Foundation, the library find out where it produces the most CO2, where there has been „blind spots“ before and which options occurred to reduce its footprint. Additionally to this, the Library made first experiences about resistance and difficulties according to the calculation of the footprint.

1 Einleitung

Seit mehr als einem Jahr hat die Coronapandemie Deutschland und die Welt fest im Griff. Sie ist gesellschaftlich und politisch das Hauptthema. Dennoch blieb der sich immer weiter zuspitzende Klimawandel auch auf der gesellschaftlichen und politischen Agenda. Der Fokus lag dabei sehr oft auf der Emission von CO2-Gasen, deren Ausstoß häufig als Grundlage für die Berechnung der klimatischen Veränderungen genommen wird. Daher werden auch politische Entscheidungen oft auf dieser Berechnungsgrundlage getroffen, was z. B. die Emissionsziele des „European Green New Deal“[1] zeigen, die die EU bis zum Jahr 2050 klimaneutral machen sollen. Auch die Entscheidungen der Deutschen Bundesregierung, den CO2-Ausstoß der Bundesrepublik bis zum Jahr 2030 um 55 % zu senken, im Vergleich zum Jahr 1990, basieren auf der Berechnung von CO2-Emissionen.[2]

Inzwischen wird das immer noch vor uns liegende Jahrzehnt als die „Dekade des Handelns“[3] bzw. die „decade of action“[4] anerkannt, in der gesamt-gesellschaftlich entscheidende Weichenstellungen gelingen müssen, um die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels in naher Zukunft abzuschwächen und als Gesellschaft weiter handlungsfähig zu bleiben.

Wie dramatisch die klimatischen Veränderungen werden können oder bereits geworden sind, verdeutlichen zahlreiche Studien der letzten Jahre und Jahrzehnte. Mit den steigenden Temperaturen und dem Schmelzen des arktischen Eises, ist der massive Anstieg des Meeresspiegels verbunden, der den Lebensraum von Millionen Menschen und Tieren vernichten wird.[5] Die steigende Durchschnittstemperatur des Planeten wird dazu führen, dass bisherige Lebensräume nicht mehr bewohnbar werden und Wüsten sich weiter ausbreiten.[6]

Auch in Deutschland sind die starken Veränderungen des Klimas bereits jetzt deutlich sichtbar. Bestes Beispiel dafür sind die deutlich ausbleibenden Regenfälle, die seit mehreren Jahren zu einer extremen Dürre in Mitteleuropa führten. Zudem zeigen Studien, dass Deutschland von den Veränderungen des Klimawandels besonders stark betroffen sein wird.[7]

Diese Veränderungen werden zu massiven Migrationsbewegungen und zu Millionen von neuen sog. Klimaflüchtlingen führen. Politische Systeme, Staaten, die Wirtschaft und die Demokratie werden unter massiven Stress geraten, Veränderungsprozesse weiter selbstständig lenken zu können. Daher ist es unabdingbar, dass auch Kultur- und Bildungseinrichtungen auf diese Entwicklungen deutlich reagieren![8]

2 Pilotprojekt „Klimabilanzen in Kulturinstitutionen“

2.1 Hintergrund des Projektes der Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung des Bundes unternahm Ende 2020 einen ersten Versuch, der in der Einleitung beschriebenen Verantwortung gerecht zu werden. Im Rahmen eines Pilotprojektes sollten Kunst- und Kultureinrichtungen über einen Zeitraum von vier Monaten unterstützt werden, den eigenen CO2-Ausstoß zu ermitteln. Ziel dieses Projektes war, den Weg der Ermittlung transparent und nachvollziehbar zu gestalten, damit später nachfolgende Institutionen eigene Bilanzierungen vornehmen können. Ziel war aber auch, ein Pilotprojekt durchzuführen, um die Klimabilanzierung als eine Grundlage für zukünftige Förderungen durch die Kulturstiftung des Bundes einzuführen.

Unterstützt wurden alle teilnehmenden Institutionen von der Beratungsfirma Arqum[9] aus München, die über umfassende Erfahrungen im Bereich der Klimabilanzierung verfügt. Mithilfe von Arqum waren die beteiligten Einrichtungen angehalten, eigene Lösungen zu erarbeiten, den eigenen „Fußabdruck“ zu ermitteln und Potenziale zur Senkung aufzudecken. Aufgrund des sehr breit gefächerten Spektrums an Kunst- und Kultureinrichtungen war es notwendig, jede Institution mit ihren internen und externen Prozessen einzeln genau anzuschauen.

Dabei wurde gezielt auf drei bestimmende Aspekte in jeder Institution geschaut:

  1. Wie groß ist der CO2-Abdruck der Institution?

  2. Auf welche Bereiche verteilen sich die Emissionen?

  3. Wo können Verbesserungen erzielt werden?

Nur durch diese transparente und wissenschaftliche Herangehensweise können Institutionen glaubhaft vermitteln, an einer Verbesserung ihrer Klimabilanz zu arbeiten und deutlich aufzeigen, in welchen Bereichen sie Erfolg hatten.[10]

„Jedes Haus konnte auf diese Weise Zahlen und Werte ermitteln, die nun gleichzeitig Standortbestimmung und Grundlage für die individuelle Strategieentwicklung sind. Nicht der Konkurrenzgedanke, sondern das gemeinsame Lernen und das Analysieren der individuellen Ausgangssituationen standen im Projekt im Fokus.“[11]

2.2 Die Stadtbibliothek Berlin-Pankow als Teil des Projektes

Der Bezirk Berlin-Pankow ist mit derzeit ca. 410 000 Einwohner:innen der bevölkerungsmäßig größte Bezirk in Berlin. Wäre Pankow eine eigenständige Stadt, läge es auf Rang 16 der größten Städte Deutschlands.

Der Bezirk ist in den letzten Jahren auf dem Gebiet des Klimaschutzes deutlich aktiver geworden. So wurde im Jahr 2019 der Klimanotstand durch den Bezirk ausgerufen, als einer von nur sehr wenigen in Berlin.[12] Zudem wurde zu Beginn des Jahres 2021 die neue Stelle der Klimaschutzbeauftragten besetzt.[13] Fünf Jahre früher, im Jahr 2016, wurde Pankow bereits zur Fair-Trade-Town[14] und seit vielen Jahren engagiert sich der Bezirk auch im Rahmen der lokalen Agenda 21[15] und unterstützt das auch durch eine Beauftragte für die Agenda 21, einem ursprünglich bereits 1992 bei der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro verabschiedeten entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramm mit konkreten Handlungsempfehlungen für das 21. Jahrhundert.

Die Stadtbibliothek Berlin-Pankow ist Teil des Verbunds der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB).[16] Aufgrund der Größe der Kommune Pankow ist die Stadtbibliothek Pankow inzwischen in die DBV Sektion 1 aufgerückt, in der alle Stadtbibliotheken in Städten und Kommunen mit mehr als 400 000 Einwohner:innen vertreten sind.[17]

Die Stadtbibliothek Pankow befindet sich, wie viele Öffentliche Bibliotheken derzeit, in einer Umbruchphase und entwickelt Strategien, auf die gesellschaftlichen Veränderungen zu reagieren. So führt nicht nur die demografische Entwicklung dazu, dass sich die Kolleg:innenschaft sowie die Nutzer:innenstruktur deutlich verändert. Die Stadtbibliothek versucht auch, durch Prozesse der diversitätsorientierten Öffnung[18] sich einer zunehmenden Migrationsgesellschaft hin zu öffnen oder auch sich dem stärker werdenden Klimawandel zu stellen. Daher ist die Stadtbibliothek Teil des Netzwerks „Grüne Bibliothek“,[19] hat die Grundsatzerklärung „Libraries4Future“[20] unterschrieben und baut derzeit eine interne Arbeitsgruppe zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen auf. Aufgrund dieser Ausrichtung auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit nutzte die Stadtbibliothek Pankow die Chance, mit professioneller Unterstützung eine eigene Klimabilanz zu erstellen. Zusätzlich ist die Stadtbibliothek Pankow zu Beginn des Jahres 2021 dem „Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit“[21] beigetreten. Gemeinsam ist es geplant, die zahlreichen Vorhaben im Bereich Ökologie und Nachhaltigkeit in der Heinrich-Böll-Bibliothek sowie in der gesamten Stadtbibliothek Pankow voranzubringen.

Projektauftakt

Im späten Herbst 2020 wurde in der Stadtbibliothek eine kleine interne AG gegründet, die aus insgesamt drei Personen bestand. Gemeinsam wurden erste Überlegungen angestellt, welche internen und externen Prozesse generell in den Fokus der Klimabilanz genommen werden sollten. Gleichzeitig wurde überlegt, auf welchem Weg die benötigten Daten ermittelt werden können. Die erste Zeitplanung und der vorgegebene Rahmen machten deutlich, dass in diesem Projekt recht hoher Druck besteht, schnell in ein produktives Arbeiten zu kommen.

Dabei konnte die Stadtbibliothek Pankow auf die Unterstützung durch die Beratungsagentur Arqum zählen. Zudem half die initiierte Kooperation mit der Stadtbibliothek Norderstedt,[22] die auch am Projekt der Kulturstiftung teilnahm, Probleme und Schwierigkeiten gemeinsam zu besprechen.

3 Herausforderungen und Hindernisse einer ersten Klimabilanzierung

Da die Stadtbibliothek mit der Klimabilanzierung absolutes Neuland betrat, war eine intensive Vorbesprechung der AG nötig, um während des Prozesses mit möglichst wenigen Überraschungen konfrontiert zu werden. Vor allem die Identifikation der Bereiche, die im Rahmen der Klimabilanzierungen untersucht werden müssen, stellte die AG vor eine erste Herausforderung. Eine große Unterstützung für die Strukturierung der Bilanzierung stellte hierbei die Avanti-Cockpit-Software dar, zu der die Stadtbibliothek im Rahmen des Pilotprojektes Zugang erhalten hatte. Gleichzeitig wurden wir von einer Mitarbeiterin von Arqum in einem Erstgespräch konkret bei der Planung des Projektes beraten.

Die Herausforderungen und Fragen im Einzelnen:

  1. Überlegungen, in welchen Bereichen die Stadtbibliothek CO2 emittiert?

  2. Welche Prozesse sind bei den einzelnen Standorten zu verorten (z. B. Strom- oder Wasserverbrauch)?

  3. Welche Prozesse können nur für die gesamte Stadtbibliothek gedacht werden (z. B. Medientransporte, Verbrauch bei buchbegleitenden Maßnahmen wie Buchschutzfolien)?

  4. Welche Prozesse betreffen den internen Betrieb der Stadtbibliothek (z. B. Prozesse der Einarbeitung von Medien)?

  5. Welche Prozesse sind extern zu verorten (z. B. die Anreise von Benutzer:innen)?

  6. Wo und wie können diese Informationen überhaupt ermittelt werden?

  7. Welche Informationen müssen selbstständig von der AG ermittelt werden (z. B. Anfahrt Mitarbeiter:innen)?

  8. Bei welchen Informationen war die Zuarbeit von anderen Stellen der Verwaltung des Bezirksamtes Pankow nötig (z. B. Stromverbrauch oder Müll)?

  9. Aufstellung eines realistischen Zeitplans.

Die Erfahrungen der Mitarbeiterin von Arqum waren hier erneut hilfreich, um die knappen Ressourcen der AG auf die wesentlichen Arbeitsfelder zu fokussieren. Zudem war bei all diesen Arbeitsschritten die Avanti-Software eine große Unterstützung, auch wenn die Einarbeitung in die Formatvorlagen etwas schwerer war (was aber vor allem daran lag, dass wir als Bibliothekar:innen hier einen völlig neuen Blick für bisher gängige Arbeitsprozesse entwickeln mussten oder mit völlig neuen Fragen konfrontiert waren). Außerdem deckt die Avanti-Software einen breiten Rahmen von unterschiedlichsten Wirtschaftsunternehmen oder anderen Institutionen ab, um deren Klimabilanz zu ermitteln. Wir mussten also die Felder finden, in denen wir als Öffentliche Bibliothek Eintragungen machen konnten bzw. die für uns Relevanz haben.[23]

 
          
            Abb. 1: Eingabemaske im „Avanti-Cockpit“ für den Bereich Strom

Abb. 1: Eingabemaske im „Avanti-Cockpit“ für den Bereich Strom

3.1 „Ins Arbeiten kommen“ – Ablauf der Klimabilanzierung

Zu Beginn des Projektes traf sich die AG online in wöchentlichen Sitzungen von ca. einer Stunde. Die hohe Taktung war nötig, um Probleme und „blinde Flecken“ des bisherigen Prozesses schnell zu erkennen und lösen zu können.[24] Trotz der großen Hilfe durch die Software und die Beratung durch Arqum mussten einige Erhebungen eigenständig strukturiert werden. So gab es z. B. eine Vorlage für die Erhebung der Arbeitswege, die jedoch nur Eingaben für das gesamte Jahr zulassen. Die AG musste also selbstständig eine Tabelle erstellen, die Arbeitswege zu ermitteln. Die Ergebnisse wurden anschließend summiert und in die Vorlagen der Datenbank eingetragen.

 
            
              Abb. 2: Selbst erstellte Tabelle zur Berechnung der Anfahrtswege

Abb. 2: Selbst erstellte Tabelle zur Berechnung der Anfahrtswege

Auch im Bereich der „vorgelagerten Transportlogistik“ mussten wir die Software auf die Begebenheiten der Stadtbibliothek anpassen. So war es notwendig, aus dem Fahrweg des bezirksübergreifenden Leihverkehrs des VÖBB für ganz Berlin den möglichen Fußabdruck der Stadtbibliothek Pankow herauszurechnen. Erneut war es hier die Schwierigkeit, zunächst den täglichen Fahrweg zu ermitteln, um ihn anschließend auf einen Jahreswert hochzurechnen.

Bei der Ermittlung von „blinden Flecken“ sollte eine Betriebsbegehung durch Beratungsagentur Arqum unterstützen, was aufgrund der Pandemiesituation nur digital erfolgen konnte. Alle acht Standorte der Stadtbibliothek sollten spezielle Bereiche der Bibliothek fotografieren. Arqum unternahm anhand der Bilder eine „Fern-Beratung“, was an den einzelnen Standorten schnell und ohne großen Aufwand unternommen werden könnte, um die Effizienz des Ressourcenverbrauchs zu erhöhen oder den Ressourcenverbrauch generell durch einfache Handgriffe zu senken.[25]

Nach Abschluss der Beratungen und der Planungsphase konnten die folgenden Emissionsquellen in den Fokus der Bilanzierung genommen werden:

  1. Strom, Heizung (Fernwärme, Erdgas),

  2. Abfall,

  3. Kältemittel (zum Betrieb von Klimaanlagen),

  4. Transportlogistik,

  5. Mobilität (Anreisen der Mitarbeiter:innen, Dienstreisen),

  6. Wasser/Abwasser,

  7. Papierverbrauch (Druckerzeugnisse, Kopierpapier, Hygienepapier).

3.2 Der Umgang mit Hindernissen

Wirklich große Hindernisse, die das gesamte Projekt gefährdet hätten, gab es im Grunde keine. Die seitens der Firma Arqum angesprochene, zu erwartende Skepsis bei Kolleg:innen in Bezug auf einige Fragen der Bilanzierung, zeigte sich auch in Pankow. Diese Skepsis begann bei der Fragestellung, warum diese Erhebung durchgeführt wurde, ging weiter zur Angst vor Konsequenzen, nicht mehr mit dem eigenen PKW zur Arbeitsstelle kommen zu dürfen, oder wurde durch die Anrufung des Datenschutzbeauftragten oder des Personalrats verlangsamt. So war es einerseits Aufgabe der AG, Ängste vor befürchteten Konsequenzen zu nehmen und die Kolleg:innen über die Ziele des Projektes besser zu informieren. Andererseits wurde es zur Aufgabe der AG, die Arbeitswege zu schätzen, um damit mögliche Verzögerungen zu verhindern.

Ein weiteres Hindernis stellte die teilweise sehr träge Zusammenarbeit mit den notwendigen Stellen in der Verwaltung des Bezirksamtes Pankow dar, die um Hilfe bzw. Informationen gebeten wurden. So hat es z. B. mehrere Nachfragen gebraucht, bis die Zahlen des Strom- und Wärmeverbrauchs mitgeteilt wurden. Das gleiche Problem zeigte sich bei mit der Fragestellung, aus welchen Stromquellen der Strom bezogen wird (Gas, Kohle, Atom, Photovoltaik etc.).

4 Strom, Heizung, Arbeitswege – Abschluss und Ergebnisse der Klimabilanzierung

Die Auswertung der Ergebnisse wurde von Arqum übernommen und der AG in einem Workshop präsentiert. Mit dieser Präsentation lieferte die Beratungsagentur auch mögliche Lösungsideen, wie schnell Veränderungen in einigen Bereichen herbeigeführt werden könnten. Zugleich war es möglich, Lösungsideen von unserer Seite aus anzubringen, um sich eine Expert:innenmeinung dazu einzuholen.

Wenig überraschend war die Erkenntnis, dass der Energieverbrauch bei Strom und Heizung mit Abstand den größten Verursacher der CO2-Emissionen darstellt. Das ist vor allem auf die nicht oder nur kaum renovierten Gebäude zurückzuführen und auf fehlende Dämmungen bei z. B. Fenstern. Etwas unerwartet war der ermittelte CO2-Ausstoß bei der Auswertung der Anfahrt der Mitarbeiter:innen zur Arbeitsstätte. Hier war es vor allem überraschend zu sehen, wie gewaltig der Unterschied ist zwischen jenen, die mit dem privaten PKW zur Arbeit kommen und denen, die umweltfreundlichere Alternativen benutzen. Diese Frage stellt sich vor allem bei Bibliotheken, die über eine sehr gute Anbindung durch den ÖPNV verfügen, aber viele Kolleg:innen dennoch mit dem Auto kommen.

Zusammenfassend betrachtet werden ca. 90 % der Emissionen der Stadtbibliothek Pankow durch Heizung und Strom einerseits und Emissionen im Zusammenhang mit der Mobilität andererseits erzeugt. Im Vergleich zu diesen Posten fallen die anderen Emissionsquellen nicht sehr stark ins Gewicht.

Abb. 3 
          Diagramm zur Berechnung der Anfahrtswege
Abb. 3

Diagramm zur Berechnung der Anfahrtswege

Abb. 4 
          Übersicht über die Bereiche, in denen Emissionen anfallen
Abb. 4

Übersicht über die Bereiche, in denen Emissionen anfallen

4.1 Welche Handlungsoptionen ergeben sich daraus?

Die Interpretation der Ergebnisse kann in interne und externe Handlungsoptionen unterteilt werden. Intern bedeutet, dass Maßnahmen ohne externe Partner:innen oder großen zusätzlichen Ressourcenaufwand begonnen werden können. Externe Optionen sind dagegen nur durch zusätzliche Unterstützung von außen umsetzbar oder liegen nicht in der alleinigen Entscheidungsgewalt der Stadtbibliothek Pankow.

Auffällig bei der Betrachtung der Handlungsoptionen war, dass die Maßnahmen mit den größten Einsparpotenzialen auch die Maßnahmen sind, die am schwierigsten umzusetzen sind (Strom, Wärme, Anreise) und externer Unterstützung bedürfen. Maßnahmen, wie Wasser und Müll sparen, die nicht weniger wichtig sind, würden nur geringe Effekte in der CO2-Bilanz erzielen, wären dafür leichter und durch interne Maßnahmen umzusetzen.[26]

Externe Maßnahmen

Eine der wichtigsten Maßnahmen, die die Stadtbibliothek angehen wird, wird der Versuch sein, auf den Bezug von „Ökostrom“ umzustellen. Dabei stellen sich jedoch mehrere vergabe- und vertragsrechtliche Fragen, die erst im Laufe der kommenden Monate beantwortet werden können. So muss z. B. geprüft werden, auf welcher Ebene des Bezirksamtes die Verträge mit Stromanbieter:innen geschlossen werden, oder es ob möglich ist, Stromverträge nur für die Stadtbibliothek Pankow auszuschreiben.

Zudem wird geprüft werden, ob die Installation von Photovoltaikanlagen, z. B. auf dem Flachdach der Heinrich-Böll-Bibliothek, möglich wäre. Dabei ist die Stadtbibliothek von verschiedenen Faktoren abhängig, wie der Beachtung des Denkmalschutzes, der Statik von Dächern und der Stromkreisläufe in den Gebäuden. Zudem ist es bei Mietobjekten nötig, die Genehmigung der Vermieter:innen einzuholen. Auf welchem Weg die kostenintensiven Prüfprozesse bei Statik oder Elektrik finanziert werden sollen, ist zudem bisher unklar. Damit stellt sich dann gleichzeitig die Frage nach Förderprogrammen, um diese Maßnahmen angehen und umsetzen zu können.

Auch die Anfahrt der Mitarbeiter:innen kann nur durch externe Unterstützung geklärt werden. Dabei geht es vor allem um Anreize, auf den eigenen PKW zu verzichten, die auf der obersten Ebene des Bezirksamtes Pankow gedacht werden müssen, in die die Stadtbibliothek Pankow eingegliedert ist.

Interne Maßnahmen

Die Ergebnisse der Klimabilanzierung sollen im Mai oder Juni 2021 den Kolleg:innen der Stadtbibliothek präsentiert werden. Die Stadtbibliothek Pankow setzt hier auf die „Schwarmintelligenz“ seiner Angestellten. Es soll sich eine dauerhafte Diskussion um Veränderungsprozesse entwickeln, die z. B. auch Einsparmöglichkeiten aufdeckt, die bisher nicht erkannt wurden. Daraus soll ein Maßnahmenkatalog entstehen, der von den Kolleg:innen mit erarbeitet wurde und auch mit ihrer Hilfe umgesetzt werden soll. Zudem wird eine interne agile Arbeitsgruppe aufgebaut, die das Thema der Klimabilanz sowie die Themen der Agenda 2030 aktiv aufgreift und für die Stadtbibliothek weiterdenken soll.

Als erste schnell umzusetzende Maßnahme, den Stromverbrauch am eigenen Arbeitsplatz zu reduzieren, wird die Anschaffung von Tisch/Fußschaltern geplant, um alle Stromgeräte am Arbeitsplatz vom Stromnetz zu nehmen und nicht durch einen Stand-By-Modus sinnlos Strom zu verbrauchen.[27] Eine Alternative oder Ergänzung dazu wären Zeitschaltuhren, mit deren Hilfe elektrische Geräte nach einer bestimmten Uhrzeit automatisch abgestellt werden.[28]

Zudem gibt es erste Überlegungen, die Heizungen mit Thermostaten auszustatten, um den Verbrauch deutlich effizienter zu gestalten. Hierzu muss eine gemeinsame Planung mit den entsprechenden Expert:innen erfolgen, da es lt. Auskunft des Hausmeisters für diesen Bereich wichtige Feinheiten und Unterschiede gibt, die es zu beachten gilt.

Dennoch wird bei einer ersten Hochrechnung der Kosten schnell deutlich, dass eine Umsetzung allein dieser ersten drei Maßnahmen an allen Standorten schnell mehrere Tausend Euro kosten wird, für die erst einmal eine Finanzierung gefunden werden muss.

Eine zentrale Maßnahme, den Fußabdruck im Bereich der Dienstreisen deutlich zu minimieren, wird der Beitritt zu bzw. die Beachtung der Ziele der Initiative „#unter 1 000 – mach ich‘s nicht!“ sein. Diese Initiative ruft dazu auf, bei Dienstreisen auf Flüge zu verzichten, sobald die Strecke weniger als 1 000 km beträgt und der jeweilige Ort mit dem Zug unter 12 Stunden Fahrzeit zu erreichen ist.[29]

5 Fazit – Schlussfolgerungen und Strategien für die Zukunft

Was folgt nun konkret aus den Erkenntnissen des Politprojektes? Welche Schlussfolgerungen und Strategien kann die Stadtbibliothek Pankow ziehen und entwickeln?

Zunächst wird mithilfe dieser Vielzahl an neuen Erkenntnissen eine strategische Planung aufgestellt, die Prioritäten festlegt und den Einsatz von eigenen Ressourcen prüft. Dazu wird die Stadtbibliothek Pankow einen Kollegen als Klimaschutzbeauftragten benennen. Dieser neue Beauftragte soll die strategische Steuerung und Umsetzung unterschiedlicher Projekte übernehmen oder schnell umzusetzende Maßnahmen planen und durchführen. Gemeinsam mit der Fachbereichsleitung der Stadtbibliothek Pankow wird es seine Aufgabe sein, mögliche Förderprogramme zu identifizieren, um interne oder externe Maßnahmen zu finanzieren, den Fußabdruck so weit wie möglich zu verringern.

Eine weitere Aufgabe des neuen Klimaschutzbeauftragten wird es sein, ab sofort eine jährliche Klimabilanzierung durchzuführen. Ziel ist es, weitere Einsparpotenziale zu entdecken, neueste Entwicklungen im Bereich des Umweltschutzes oder der Einsparung von Ressourcen auf die Tätigkeiten der Stadtbibliothek Pankow zu übertragen oder auch weitere „blinde Flecken“ der ersten Bilanzierungen zu beleuchten. So wurde z. B. noch keine Lösung gefunden, auf welchem Weg die CO2-Produktion des Buchhandels mit einbezogen werden kann oder wie der Fußabdruck berechnet werden kann, der durch die digitalen Angebote des VÖBB entsteht. Zudem sollen neue Ideen geprüft werden, ob der inner-bezirkliche Medientransport z. B. auf elektrische Lastenräder umgestellt werden kann oder welche Möglichkeiten kompostierbare Buchschutzfolien bringen.[30]

Ein weiterer Arbeitsschritt ist die Einbindung der Kolleg:innen der Stadtbibliothek Pankow in die neuen Prozesse und Anforderungen. Gerade im Bereich Umweltschutz kann die Einbindung aller nicht wichtig genug genommen werden. Dennoch stellt sich die Frage, ob es sich dabei eher um eine Chance oder eine zusätzliche Herausforderung handelt, da einige Veränderungen mit einer grundlegenden Abkehr von routinierten Arbeitsprozessen einhergehen könnten. Daher muss es die Strategie der Stadtbibliothek Pankow sein, die Kolleg:innen sehr früh über angedachte Veränderungen zu informieren und die erhofften Ziele transparent zu machen (immer mit dem Fokus auf CO2-Reduktion und Einsparung von Ressourcen). Ziel dieser Strategie ist es, (teilweise auch irrationale) Ängste aufzufangen. Klarer Vorteil der erhofften Einbindung soll es sein, weitere Ideen und Potenziale zur CO2-Reduktion zu erhalten und das Bewusstsein für diese neue Zielsetzung bei den Kolleg:innen der Stadtbibliothek Pankow weiter zu erhöhen.

Neben der internen Informationsvermittlung muss auch eine externe Informationsvermittlung erfolgen. So wird der jährliche Bericht über den ökologischen Fußabdruck auch für die Social-Media-Kanäle der Stadtbibliothek Pankow aufbereitet oder der bibliothekarischen Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Eine erste Idee, die Öffentlichkeit in die neuen Prozesse mit einzubeziehen, wird im Rahmen der Beteiligung am „Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit“ gedacht. Von dort kam die Idee, einen „Hackaton“ zum Thema „Grüne Bibliothek“ zu veranstalten, um auf diesem Weg Wissen und Ideen der interessierten Bevölkerung und von Expert:innen einzubeziehen.[31]

Die abschließende strategische Ebene muss die Zusammenarbeit mit der Bezirksverwaltung und der lokalen Politik erfassen. Daher werden die Ergebnisse der Klimabilanzierung auch für diese beiden Bereiche aufbereitet und dargestellt. So soll eine Berechnung der möglichen CO2-Kompensation aufzeigen, in welchem Verhältnis diese Kosten zu möglichen Kosten stehen, den CO2-Abdruck konkret zu reduzieren.

Abb. 5 
          Errechnete Kosten für eine Kompensation durch CO2-ZertifikateSiehe CO2-Preis (2020). Der Preis für die Kompensation von einer Tonne CO2 liegt im Jahr 2021 bei 21 € pro Tonne.
Abb. 5

Errechnete Kosten für eine Kompensation durch CO2-Zertifikate[32]

Generell muss es Politik und Strategie der Träger der Stadtbibliothek sein, dass diese Mittel nicht aus dem laufenden Betrieb genommen werden. Hier benötigt die Stadtbibliothek deutliche Unterstützung, um vor allem die großen Einsparmöglichkeiten im Bereich Strom und Heizung umzusetzen.

Auf welche Hindernisse die Stadtbibliothek dabei stößt, zeigt sich darin, dass z. B. bis zum Redaktionsschluss dieses Artikels immer noch keine Informationen aus dem zuständigen Teil der Verwaltung vorlagen, welche Art von Strom die Stadtbibliothek bezieht. Die erste (von mehreren Anfragen) wurde bereits im Winter 2020 gestellt.

Über den Autor / die Autorin

Tim Schumann

Stadtbibliothek Pankow, Heinrich-Böll-Bibliothek, Greifswalder Str. 87, D-10409 Berlin

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Online erschienen: 2021-11-27
Erschienen im Druck: 2021-12-31

© 2021 Tim Schumann, publiziert von Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Downloaded on 4.3.2024 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/bfp-2021-0075/html
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