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Publicly Available Published by De Gruyter April 9, 2021

Gallmann, Peter; Siller-Runggaldier, Heidi; Sitta, Horst: Sprachen im Vergleich. Deutsch – Ladinisch – Italienisch.Band 1: Das Verb (2007). – ISBN 978-88-88715-59-9. 222 Seiten. Band 2: Determinanten und Pronomen (2010). – ISBN 978-88-88715-72-2. 230 Seiten. Band 4: Der einfache Satz (2013). – ISBN 978-88-6669-038-2. 183 Seiten. Band 5: Der komplexe Satz (2018). – ISBN 978-88-6669-082-5. 320 Seiten. Bozen: Istitut Pedagogich Ladin / Ladinisches Bildungs- und Kulturressort.

Hardarik Blühdorn

Rezensierte Publikation:

Gallmann, Peter; Siller-Runggaldier, Heidi; Sitta, Horst: Sprachen im Vergleich. Deutsch – Ladinisch – Italienisch. Band 1: Das Verb (2007). – ISBN 978-88-88715-59–9. 222 Seiten. Band 2: Determinanten und Pronomen (2010). – ISBN 978-88-88715-72–2. 230 Seiten. Band 4: Der einfache Satz (2013). – ISBN 978-88-6669-038-2. 183 Seiten. Band 5: Der komplexe Satz (2018). – ISBN 978-88-6669-082-5. 320 Seiten. Bozen: Istitut Pedagogich Ladin / Ladinisches Bildungs- und Kulturressort.


Das vorliegende Werk ist eine in deutscher Sprache verfasste, vergleichende, deskriptive Grammatik des Deutschen und Italienischen sowie der dolomitenladinischen Varietäten Grödnerisch und Gadertalisch – rätoromanischer Sprachen, die verschiedene Kontakteinflüsse des Deutschen aufweisen. Eine solche Grammatik zu schreiben, ist eine Herkulesaufgabe. Die vier Bände, die hier besprochen werden, summieren sich auf fast 1.000 eng bedruckte Seiten. Ein weiterer Band, der die Reihe vervollständigen soll, befindet sich noch in Vorbereitung. Von Band zu Band sind die Präsentationsmittel behutsam weiterentwickelt worden, was unter anderem in den Registern und Inhaltsverzeichnissen sichtbar wird. Das Werk beansprucht keine Vollständigkeit. Es behandelt Erscheinungen, die besonders für den Sprachunterricht relevant sind. In erster Linie ist es für Lehrkräfte an Schulen in Südtirol gemacht (vgl. Bd. 1: 10 f.), die ihr Wissen über die beschriebenen Sprachen für pädagogische Zwecke vertiefen und in Begriffe fassen möchten. Durchweg wird die Terminologie der traditionellen, post-lateinischen Schulgrammatik verwendet.

Aufbau und Inhalt

Die Darstellung beginnt mit den Wortarten und schreitet fort zum Satz. Die schon vorliegenden Bände 1 und 2 behandeln mit dem Verb und den Artikelwörtern und Pronomina diejenigen Wortarten, die den größten Teil der Flexionsmorphologie tragen und im Sprachunterricht besonders fehleranfällig sind. Der noch fehlende dritte Band wird sich den übrigen Wortarten zuwenden.

Band 1 (Das Verb) besteht aus zwei Hauptteilen und vier Kurzkapiteln. Der zentrale Hauptteil (64–153) ist dem syntaktischen und semantischen Gebrauch der Tempus-, Aspekt- und Modusformen, der Verbaldiathesen Aktiv und Passiv sowie der Infinitive, Partizipien und Gerundien gewidmet. Es wird eine Fülle von grammatischen Sachverhalten beschrieben, die für den mutter- und fremdsprachlichen Unterricht gleichermaßen wichtig sind. Gemeinsamkeiten der Vergleichssprachen – z. B. die temporale und modale Verwendbarkeit der Futurformen oder modale Infinitivverwendungen mit passivischer Bedeutung – und Unterschiede zwischen ihnen, die Quellen von Fehlern und Lernschwierigkeiten sein können – z. B. die unterschiedliche Arbeitsteilung zwischen den Vergangenheitstempora oder die unterschiedliche Nutzung der Modi in Nebensätzen – werden eindrucksvoll zusammengestellt. Die Kapitel sind eine ergiebige Lektüre und eine wertvolle Ressource zum Nachschlagen.

Ihnen vorangestellt ist ein umfangreicher Teil zur Konjugation (16–63). Er beschreibt die einfachen und zusammengesetzten, infiniten und finiten Verbformen. Ladinisch und Italienisch zeigen typisch romanische Gemeinsamkeiten: Konjugationsklassen mit Themavokal, synthetische Futurformen, Gerundium, Formen mit Wurzel-, Thema- und Endungsakzent. Umfang und Aufbau der Formeninventare unterscheiden sich erheblich vom Deutschen. Wenn man vom Imperativ absieht, besitzt das Italienische sieben synthetische Tempus-Modus-Formen, das Ladinische fünf, das Deutsche nur vier. Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich bei den Person-Numerus-Formen: Italienisch unterscheidet durchweg sechs, bis auf die Konjunktive, wo zwei oder drei Personalformen zusammenfallen. Grödnerisch unterscheidet nur fünf: In der „dritten“ Person entfällt die Unterscheidung zwischen Singular- und Pluralform. Das Gadertalische hat außerhalb des Indikativs Präsens nur vier Personalformen. Der Unterschied zwischen „erster“ und „dritter“ Person Singular ist neutralisiert. Im Konjunktiv reduziert sich das Inventar sogar auf drei Formen. Italienisch und Ladinisch haben gemeinsam, dass die Zahl der Personalformen in Abhängigkeit von Tempus und Modus schwanken kann. Im Gegensatz dazu unterscheidet das Deutsche in allen Tempus-Modus-Kombinationen genau vier Personalformen. Die Formen der „ersten“ und „dritten“ Person stimmen (außer im Singular des Indikativs Präsens) überein; die der „zweiten“ Person sind durchgängig anders. In einer Folgeauflage könnte dieser Hauptteil eventuell durch die für den Schulunterricht besonders relevante Zusammenstellung der Stammformen häufig vorkommender stark und unregelmäßig konjugierender Verben ergänzt werden.

Den dritten Teil des Bandes bilden Kurzkapitel zu lexikon-nahen Aspekten der Verbsyntax: Verbalperiphrasen (154–162), Präfix- und Partikelverben (163–172), Reflexivkonstruktionen (173–182) und Verbvalenz (183–212). Das erste von ihnen stellt mit Beispielen aus den Vergleichssprachen einige Klassen von Periphrasen – Konstruktionen aus Hilfsverben und Vollverb – vor. Der Begriff der Verbalperiphrase ist in der Romanistik gut eingeführt, in der Germanistik viel weniger. Im Anschluss wird das in der Germanistik gängige Konzept des Funktionsverbgefüges vorgestellt, das in der Romanistik weniger üblich ist. Das zweite Kurzkapitel wirft einen ordnenden Blick auf die semantischen Gruppen der Präfix- und Partikelverben. Hier erstaunen die aufgezeigten Ähnlichkeiten zwischen den Vergleichssprachen stärker als die Unterschiede. Dagegen zeigt das dritte im Bereich der Reflexivkonstruktionen vor allem deutliche Unterschiede auf; die ladinischen Varietäten grenzen sich zum Italienischen wie auch zum Deutschen durch klare Eigenheiten ab. Im vierten Kurzkapitel werden die Inventare der Valenzrahmen, die für das Deutsche und das Italienische sehr gut erforscht sind, in Analogie auch für die ladinischen Varietäten ausgearbeitet und in geschickter Anordnung vorgestellt. Umfangreiche viersprachige Verblisten runden das Kapitel praxisgerecht ab.

Band 2 (Determinanten und Pronomen) behandelt eine weitaus kleinere Wortklasse. Er kann deshalb tiefer in die grammatischen Details eindringen. Das Einführungskapitel (13–22) gibt einen Überblick über die Deklinationskategorien. Alternativ zur schulgrammatischen Tradition wird für die starke Deklination der Artikelwörter und Adjektive des Deutschen eine ‚sparsamere‘ Darstellung geboten, die identische Formen zusammenstellt und Synkretismenfelder sichtbar macht (19 und 21). Leider wird diese Darstellungsweise, die sich seit Griesbach/Schulz (1960) in vielen Grammatiken für Deutsch als Fremdsprache bewährt hat, im weiteren Verlauf nicht beibehalten.

Die weiteren Kapitel behandeln die Form- und Funktionsklassen der Artikelwörter und Pronomina, beginnend mit dem bestimmten, unbestimmten und partitiven Artikel (23–53). Stets wird zunächst für die Vergleichssprachen der Formenbestand aufgestellt. Daran schließen sich Beobachtungen zum Gebrauch an, teilweise sehr reichhaltig mit Beispielen illustriert. Der bestimmte Artikel ist im Deutschen und Italienischen (wie auch im Ladinischen) aus einem Demonstrativum entstanden; im Laufe der Geschichte hat er sich ausgebreitet. Im Italienischen hat er das grammatische System jedoch weiter durchdrungen als im Deutschen, sodass Artikellosigkeit seltener ist. Für Muttersprachler des Deutschen kommt der Artikel im Italienischen oft unerwartet, z. B. suonareilviolino vs. Geige spielen, parlareiltedesco vs. Deutsch sprechen u.v.m. Auch der italienische Partitivartikel del/della, der aus deutscher Perspektive eher für Indefinitheit zu stehen scheint, enthält den bestimmten Artikel als morphologischen Bestandteil. Die ladinischen Varietäten zeigen, wie auch auf vielen anderen Gebieten, Gemeinsamkeiten mit dem Italienischen wie mit dem Deutschen. So verlangen sie etwa bei Jahreszahlen wie das Italienische den bestimmten Artikel (it. il1989, lad. l/le1989); dagegen werden Partitivkonstruktionen wie im Deutschen ohne Artikel gebildet (dt. Milch / gute Birnen kaufen, lad. cumpré lat / de bon pëires, it. compraredellatte / dellebuone pere). Es folgen Kapitel zu den Personalpronomina und Reflexiva (54–84), den Possessiva (85–95), Demonstrativa (96–113), Interrogativa (114–122) und Relativa (123–137). Bei den Personalpronomina ist der Formenbestand in den romanischen Sprachen durch die Unterscheidung zwischen Voll- und Schwachformen recht groß. Bei den Demonstrativa wären Vertiefungen zur situationsdeiktischen und anaphorischen Verwendung vorstellbar gewesen. Auch auf die unterschiedliche Funktionalisierung von Nah- und Fernverweis in den Vergleichssprachen hätte man eingehen können: ein Gebiet, in dem Interferenzfehler lauern. Das Kurzkapitel zu den Relativa bereitet auf ein detailliertes Hauptkapitel in Band 5 vor.

Im letzten Drittel des Bandes (138–215) wird der große Rest der Determinantien und Pronomina vorgestellt, den die Tradition „Indefinita“ nennt. Es handelt sich um unterschiedliche Klassen von Quantifikatoren, unter denen sich Pronomina, Präartikel, Artikelwörter und Adjektive befinden: Allquantifikatoren wie alle und jeder, Existenzquantifikatoren wie man, jemand und etwas, negative Existenz- oder Nullquantifikatoren wie kein, niemand und nichts, Ordinalquantifikatoren wie einzig- und ander-, Vergleichsquantifikatoren wie genug sowie Quantifikatoren, die unterschiedlich große und unterschiedlich strukturierte Mengen beschreiben, darunter Zählquantifikatoren wie etliche, einzelne, mehrere und Maßquantifikatoren wie viel, etwas, ein bisschen. Die Abschnitte geben einen differenzierten Einblick in die Quantifikationsgrammatik der Vergleichssprachen. Allerdings passt der Begriff „Indefinita“ nicht gleich gut auf alle behandelten Subklassen. Problematisch ist er vor allem für die kumulativen Allquantifikatoren wie all-, beid‑, sämtlich- und ihre Äquivalente. Sie verbinden sich in allen vier Sprachen gern mit dem bestimmten (definiten) Artikel. In der jüngeren Fachliteratur werden sie aufgrund solcher Beobachtungen oft ausdrücklich zu den Definita gerechnet (vgl. z. B. Lyons 1999: 148). Gleiches gilt für Ausdrücke wie die meisten, bei denen der bestimmte Artikel obligatorisch ist. Die übrigen Quantifikatoren können wie der unbestimmte Artikel ein indefinit verwendet werden. Viele von ihnen erlauben aber daneben auch definite Verwendungen: der eine, der einzige, die anderen, die paar, das bisschen usw. Am Ende des Großkapitels hätte eine Gesamtschau zeigen können, dass die Vergleichssprachen nur geringfügige Unterschiede auf dem Gebiet der Quantifikationssemantik aufweisen, während die syntaktische Verortung der Quantifikation auf der Skala zwischen Präartikeln, Artikeln und attributiven Adjektiven zum Teil recht unterschiedlich ausfällt.

Die Bände 4 und 5 behandeln die Syntax. Band 4 (Der einfache Satz) ist mit ca. 180 Seiten etwas kürzer als der erste und zweite. Er umfasst zwei Hauptkapitel und vier Kurzkapitel. Den Anfang bilden zwei einleitende Kurzkapitel, in denen der Satzbegriff und die Satzarten (11–19) sowie der Begriff des Prädikats (20–21) anhand von Beispielen vorgestellt werden.

Das erste Hauptkapitel (22–82) behandelt die grammatischen Formen und Funktionen der Satzglieder. In formaler Hinsicht werden deren Abgrenzung (durch Verschiebe- und Ersatzprobe) sowie ihre grammatische Beschreibung (nach Wortart des Kerns, Kasus bzw. kasusäquivalenten Präpositionen und nach der Stellung links bzw. rechts des finiten Verbs) erklärt. In funktionaler Hinsicht werden Subjekte/Objekte, Adverbialien und Prädikative unterschieden. In die wenig trennscharfe Kategorie der Adverbialien, die im weiteren Verlauf mehr im Hintergrund bleibt, fallen neben Adverbien, Adjektiven und Präpositionalgruppen auch manche Nominalgruppen und neben freien Angaben auch adverbiale Ergänzungen. In Einzelabschnitten werden dann die wichtigsten Klassen von Verbargumenten (Subjekte, Objekte und Prädikative) behandelt und für die Vergleichssprachen in Bezug auf ihr grammatisches Verhalten charakterisiert. Die Objekte werden in direkte Objekte, Dativobjekte und Objektoide (Präpositionalobjekte) unterteilt. Die Gleichsetzung von Akkusativobjekten mit direkten Objekten ist für das Deutsche nicht unproblematisch. Sie gilt sicher nicht für Verben, die zwei Akkusative regieren. Recht ausführlich wird auf semantisch leere pronominale Subjekte und Objekte, Platzhalter und Nebensatz-Korrelate eingegangen. Für all diese Funktionen dient im Deutschen in erster Linie das Pronomen es; als Korrelate werden auch Pronominaladverbien wie daran, damit usw. verwendet. Auch in den ladinischen Varietäten sind leere Pronomina eine Herausforderung für Grammatikforscher und Lerner. Sie folgen anderen Regeln als im Deutschen, die jedoch nicht weniger knifflig sind. Nur das Italienische hat keine Platzhalter-Pronomina und kaum Nebensatz-Korrelate. Den Abschluss des Kapitels bildet ein instruktiver Überblick über mögliche Realisierungen von Prädikativen samt einer viersprachigen Liste von Verben, die Leerstellen für Prädikative eröffnen.

Das zweite Hauptkapitel (83–128) beschreibt die lineare Anordnung der Satzglieder und Prädikatsteile – ein hochinteressantes Gebiet, weil die Varietäten des Ladinischen (in deutlichem Gegensatz zum Italienischen mit seiner dominanten Subjekt-Verb-Abfolge) zu einer Verbzweitsyntax tendieren, wie sie für das Deutsche kennzeichnend ist. Bei der Darstellung des linearen Satzaufbaus werden Erscheinungen der Syntax und der Informationsstruktur nicht immer klar auseinandergehalten. Der deutsche Satz wird mit dem Verbalklammer- und Felderschema beschrieben, das nach Pionierarbeiten im späten 19. Jahrhundert bei Griesbach/Schulz (1960 und Folgeauflagen) seine heute verbreitetste Form gefunden hat. Für das Ladinische und Italienische werden Beschreibungsmodelle vorgeschlagen, die bei oberflächlicher Betrachtung diesem Schema ähnlich sehen. Vor allem für das Italienische steht das gewählte Verfahren aber nicht im Einklang mit den üblichen Syntax-Beschreibungen. So wird das Vorfeld eines italienischen Satzes nach gängiger Meinung nicht von einem gewöhnlichen satzinitialen Subjekt eingenommen, sondern von einer Konstituente, die links davon steht. Auch für die Aussagen zum Deutschen führt die enge Parallelisierung der Vergleichssprachen zu Problemen. Der Begriff der Inversion beschreibt eine syntaktische Erscheinung der romanischen Sprachen, die im Deutschen so nicht vorkommt. Im Deutschunterricht kann dieser Begriff nur Verwirrung stiften.

Die syntaktische Anordnung mehrerer Objekte und weiterer (z. B. adverbialer) Ergänzungen zum gleichen Verb hätte mit dem Begriff der Verbnähe beschrieben werden können (vgl. Erdmann 1886: 181 ff.). Diese wird durch die Valenz festgelegt, ebenso wie Zahl und grammatische Form der Ergänzungen. So steht etwa dem Verb bringen das Akkusativobjekt näher als das Dativobjekt: [dem Lehrer (Dat.) [das Wörterbuch (Akk.) bringen]]; bei dem Verb anpassen ist es umgekehrt: [die Wünsche (Akk.) [der Realität (Dat.) anpassen]]. Die Ordnung der Ergänzungen nach der Verbnähe ist für die Komposition der Satzbedeutung und für die neutrale Abfolge der Satzglieder verantwortlich. Die Verbalphrasen des Deutschen und der romanischen Sprachen sind spiegelbildlich aufgebaut. Im deutschen Satz stehen die verbnächsten Ergänzungen unmittelbar vor den infiniten Verbformen (der rechten Verbposition im Felderschema); die verbferneren Ergänzungen schließen sich nach links an. Im Italienischen und Ladinischen folgen die verbnächsten Ergänzungen unmittelbar nach den infiniten Verbformen; die verbferneren Ergänzungen schließen sich nach rechts an. Nur Subjekte als verbfernste Ergänzungen verhalten sich in allen vier Sprachen ähnlich: Sie stehen in der Grundordnung links von allen Objekten und infiniten Verbformen, im Italienischen auch links der finiten Verbformen. Der Begriff der Verbnähe kann genutzt werden, um syntaktische Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Vergleichssprachen auf einfache und klare, auch für die Sprachdidaktik fassliche Weise zu beschreiben (vgl. schon Drach 1940: 64 ff.).

Unter den weiteren Abschnitten des Hauptkapitels ist die ausführliche, reich mit Beispielen illustrierte Beschreibung der Stellungsregeln für starke und vor allem schwache Pronomina hervorzuheben, die an vorbereitende Abschnitte in Band 2 anknüpft (90–101). Der Band schließt mit zwei Kurzkapiteln zu Attributen in der Nominalgruppe (129–148) und zur Grammatik der Negation (149–171). Das erste gibt einen Überblick über formale Klassen von Attributen und den syntaktischen Bau von Nominal- und Adjektivgruppen. Das zweite stellt vor allem die Inventare der Negationsausdrücke vor. Über die Syntax negierter Sätze, die im Sprachunterricht für Erklärungsschwierigkeiten und Interferenzfehler bekannt ist, kann im gegebenen Umfang nur das Nötigste gesagt werden.

Band 5 (Der komplexe Satz) umfasst mehr als 300 Seiten. Zwei Einführungskapitel stellen aufwendiger als in den vorherigen Bänden Begrifflichkeit und Analysewerkzeuge vor. Im ersten (15–24) werden Satzreihe und Satzgefüge unterschieden. Im zweiten (25–57) wird der Phänomenbereich des komplexen Satzes in formaler, syntaktisch-funktionaler und rhetorischer Hinsicht aufgegliedert.

Unter formalem Gesichtspunkt werden Nebensätze mit finiter Verbform und satzwertige infinite Ausdrücke unterschieden. Finite Nebensätze werden nach ihrem Anfang in „Subjunktionalsätze“, „Pronominalsätze“ und „uneingeleitete Nebensätze“ unterteilt. Die Bezeichnung „Pronominalsatz“, unter die vor allem Nebensätze mit einleitendem Relativum und Interrogativum fallen, verdeckt ein wenig die Tatsache, dass deren Einleiter nicht immer Pronomina sind. Es kommen auch Nominalgruppen, Präpositionalgruppen, Adverbien und infinite Verbalphrasen vor. Unter den satzwertigen infiniten Ausdrücken werden Infinitiv-, Partizipial- und Gerundialgruppen unterschieden. Sie sind ein besonders typisches, reich differenziertes Ausdrucksmittel der romanischen Sprachen. In syntaktisch-funktionaler Hinsicht werden die Nebensätze in Subjekt-, Objekt-, Prädikativ-, Adverbial- und Attributsätze unterteilt. Hinzu kommen sogenannte „Nebensätze ohne Satzgliedwert“: weiterführende, satzbezogene Relativ- und Adverbialsätze.

In die rhetorische Klassifikation – etwas missverständlich als „semantisch“ bezeichnet – werden nicht nur Satzgefüge mit Nebensätzen, sondern auch Satzreihen einbezogen. Es werden sechs sogenannte „Strukturtypen“ unterschieden, die auf Boettcher/Sitta (1972) zurückgehen. Dabei geht es um die syntaktische Anordnung aufeinander bezogener Sachverhaltsbeschreibungen. Typ A: Einbettung eines Nebensatzes in einen Matrixsatz (z. B. weil Anna verloren hatte, war sie wütend). Typ B: lockerer Anschluss eines weiterführenden Nebensatzes an einen Obersatz (z. B. Anna hatte verloren,weshalb sie wütend war). Typ C: Juxtaposition selbständiger Sätze mit referentiell verknüpfendem Adverbial (z. B. Anna hatte verloren; deshalb war sie wütend). Typ D: Koordination selbständiger Sätze (z. B. Anna hatte verloren,und sie war wütend). Typ E: Juxtaposition selbständiger Sätze ohne Verknüpfungsausdruck (z. B. Anna hatte verloren; sie war wütend). Als sechster „Strukturtyp“ (F) wird die Einbettung einer einfachen adverbialen Angabe geführt (z. B. wegen ihrer Niederlagewar Anna wütend). Solche Konstruktionen gehören als nicht-komplexe Sätze nur am Rande zum Thema.

Ein kurzer Abschnitt in den Einführungskapiteln (48–53) ist Korrelat-Variablen und pronominalen Verweisen in Satzgefügen gewidmet. Die Darstellung schließt thematisch an Vorbereitungen in Band 4 an. Korrelate und referentielle Verknüpfungen in Satzgefügen sind eine notorische Quelle von Interferenzen zwischen dem Deutschen und dem Italienischen. Im Deutschen haben sie diagnostischen Wert, um zwischen Nebensatzarten zu unterscheiden.

Die Hauptkapitel des Bandes behandeln Relativsätze, Komplementsätze und Adverbialsätze – eine didaktisch-intuitive Einteilung, die sich als verständnisfördernd und deshalb glücklich erweist. Relativsätze (58–107) werden in erster Linie an ihren Einleitungsausdrücken erkannt. Ihre syntaktischen Funktionen sind breit gestreut. Das Kapitel gibt einen Überblick über Relativsätze mit Bezugsausdrücken verschiedener Klassen sowie solche ohne Bezugsausdruck, mit nominalen und adverbialen Relativa, mit Relativpronomina und Relativpartikeln, über finite und infinite Relativausdrücke, Restriktivität und Nichtrestriktivität, über Relativsätze in der Funktion von Attributen, Verbkomplementen und freien Angaben. Auch die Übergangsfelder von Relativsätzen zu nicht-satzförmigen Attributen und zu freien Prädikativen, zu Adverbialsätzen und Komplementsätzen anderer Formklassen werden mit zahlreichen Beispielen und Einzelbeobachtungen ausgeleuchtet. Vergleichssatzgefüge (86–95) und Spaltsatzgefüge (101–107) werden in diesem Kapitel mitbehandelt. Die reichen Möglichkeiten der Spaltsatzbildung im Italienische werden eindrucksvoll illustriert. Für das Deutsche und Italienische wird eine erstaunliche Vielfalt – und Unterschiedlichkeit – der Relativsätze und relativsatzähnlichen Konstruktionen aufgewiesen. Die gegebenen Beispiele sind allerdings nicht durchweg nachvollziehbar. So scheint der deutsche Satz ich bin gekommen, weshalb auch du gekommen bist ausschließlich die Interpretation: ‚mein Kommen war der Grund für dein Kommen‘ (weiterführender, satzbezogener Relativsatz) zuzulassen, keineswegs jedoch, wie die Autoren annehmen, die Interpretation: ‚der Grund für mein Kommen war derselbe wie der Grund für dein Kommen‘ (freier Relativsatz) (86). Für die ladinischen Varietäten zeigt das Kapitel eine geringere Flexibilität der Relativkonstruktionen, was sicherlich mit ihrer weniger differenzierten Schrifttradition zu erklären ist.

Komplementsätze (108–204) werden an ihren syntaktischen Funktionen erkannt: Subjekt, Objekt, Ergänzung zu einem Adjektiv oder Nomen. Prädikativsätze bleiben ausgeblendet. Der Form nach handelt es sich um finite Nebensätze, die mit dass oder ob und ihren Äquivalenten oder mit Interrogativa eingeleitet sein können, ferner auch um Sätze ohne besonderen Einleiter. In allen vier Sprachen kommen in Komplementfunktion auch satzwertige Infinitivgruppen vor. Hierzu werden umfangreiche Listen von Valenzträgern, aber nur wenige Beispielsätze gegeben. Nicht für alle genannten Valenzträger erschließt sich ohne Illustration, dass sie tatsächlich durch Infinitivgruppen ergänzbar sind. Umfangreiche Unterkapitel sind der Wiedergabe von Rede und Gedanken und den damit verbundenen Regeln der Anpassung von Tempus, Modus und weiterer kontextabhängiger Ausdrucksbestandteile (Personalpronomina, Demonstrativa usw.) (127–149) sowie der Faktizität, Potenzialität und Kontrafaktizität von Komplementsätzen (149–168) mit den zugehörigen Regeln des Modusgebrauchs gewidmet. Konditionalsätze mit wenn und seinen Äquivalenten (sowie teilweise Temporalsätze mit als und Äquivalenten) werden in die Betrachtung einbezogen. Syntaktisch scheinen sie eher unter die Adverbialsätze zu fallen. Hier hätte eine vergleichende Betrachtung von Positionsvariablen für extraponierte Komplementsätze und pronominalen Vor- und Rückverweisen auf Adverbialsätze Aufschluss für Unterscheidungen geben können. Im abschließenden Unterkapitel (173–204) werden ausführlich „Modifizierungs“-Verhältnisse vorgestellt. Obersätze zu Komplementsätzen sind semantisch stets unvollständig, da als Subjekt oder Objekt ihres Prädikats ja der Komplementsatz auftritt. Die Arbeitsteilung sieht oft so aus, dass der eigentliche Sachverhalt im Komplementsatz beschrieben wird und der Obersatz diesem eine Bewertung oder eine modale oder aspektuelle „Modifizierung“ hinzufügt. Bei satzwertigen Infinitiv-Komplementen besteht ein fließender Übergang zu modalen und aspektuellen Verbalperiphrasen.

Adverbialsätze (205–283) werden wie Relativsätze hauptsächlich an ihren Einleitungsausdrücken (subordinierenden Konjunktionen), daneben aber auch an ihren syntaktischen Funktionen (adverbiale Angabe, adverbiale Ergänzung) erkannt. Das Kapitel greift die kausalen, konsekutiven, konzessiven, adversativen, finalen, temporalen und konditionalen Adverbialrelationen heraus, dazu eine Restklasse, die als „modal“ überschrieben wird. Zur Illustration der rhetorischen „Strukturtypen“ hätte es sich vielleicht angeboten, auch additive (außer dass und Äquivalente), disjunktive (es sei denn, dass und Äquivalente), substitutive (anstatt dass und Äquivalente) und exklusive Adverbialrelationen (ohne dass und Äquivalente) auszugliedern, mit denen traditionelle Grammatiken stets Schwierigkeiten haben. Ihnen entsprechen semantisch die koordinierenden Konjunktionen und (additiv), oder (disjunktiv), sondern (substitutiv) und [weder] noch (exklusiv) mit ihren Äquivalenten in den Vergleichssprachen.

Die Unterkapitel über die einzelnen semantischen Verhältnisse unterscheiden sich im Umfang. Das längste (207–220) ist den Kausalgefügen gewidmet. Es geht genauer, als es in Schulgrammatiken zu geschehen pflegt, auf Bedeutungs- und Gebrauchsunterschiede zwischen Kausalverknüpfern wie deutsch weil, da, denn, nämlich usw., italienisch perché, poiché, siccome, giacché usw. und (mit geringerer Vertiefung) zwischen ihren ladinischen Äquivalenten ein. Das Gebiet der Konzessivität (231–240) fällt übereinzelsprachlich durch seinen besonderen Reichtum an lexikalischen Verknüpfern auf. Das zeigt sich auch in den hier verglichenen Sprachen. Im Detail ist die Ähnlichkeit der Ausdrucksmöglichkeiten sehr groß. Anders verhält es sich bei den Adversativverknüpfungen (240–246). Sie enthalten Gegensatzpaare, die vor allem im Deutschen typischerweise durch Äußerungsakzente gekennzeichnet werden. Auch in den romanischen Sprachen ist das zum Teil möglich. Daneben kommen häufiger als im Deutschen lexikalische Anzeiger zum Einsatz. Oft werden besondere Anordnungen der Satzglieder gewählt, um im Schrifttext die Gegensatzpaare herauszustellen. Das ist ein „wichtiger Phänomenbereich, der zu Interferenzfehlern führen kann und deshalb Aufmerksamkeit verdient. Auch für Temporalverhältnisse (252–264) mit der Unterteilung in Abfolge und Gleichzeitigkeit ist das Inventar der Verknüpfungsausdrücke und syntaktischen Darbietungsformen in den Vergleichssprachen groß. Auffällig ist, dass die romanischen Sprachen im Unterschied zum Deutschen bei Temporalverknüpfungen gern nebensatzwertige Infinitivgruppen verwenden. Nebensätze vom bevor-Typ verlangen im Italienischen den Konjunktiv. Hier liegen im Sprachunterricht Fehlerquellen. Auf das große Gebiet der Konditionalverhältnisse wird ein relativ kurzes Unterkapitel (264–273) verwendet. Manches hierzu steht im Kapitel über die Komplementsätze.

Zielgruppe und Nutzungspotenziale

In der Gesamtschau präsentiert sich das Werk als gehaltvolle Lesegrammatik, die in vielen Kapiteln mit großer Detailfülle aufwartet und denjenigen belohnt, der Zeit und Geduld hat, diese Schätze zu heben. Demjenigen, der nur schnell etwas nachschlagen will – dazu dürften Schullehrer in typischen Alltagssituationen gehören – kommt sie weniger entgegen. Für solche Nutzer sind die Navigationshilfen nicht immer ausreichend, und der Textsatz wirkt manchmal ein wenig schwerfällig. Für die praktische Anwendung im Unterricht würde man sich an manchen Stellen beherztere Verallgemeinerungen und pointiertere Vergleiche wünschen.

Das Werk konzentriert sich stark auf die Schriftsprache. Die Lautung bleibt in weiten Teilen außer Betracht. Vor allem in der Formenlehre (Konjugation und Deklination) führt das gelegentlich zu Ungenauigkeiten, wenn lautliche Motivationen für Regeln der Formenbildung als Schreibkonventionen erscheinen: „Wenn der Stamm auf –d oder –t endet, wird [...] ein e eingefügt“ (Band 1: 19). Eine stärkere Berücksichtigung der Lautung wäre auch an anderen Stellen „wichtig gewesen – z. B. bei den klitischen Pronomina des Italienischen und „Ladinischen oder bei den Adversativverknüpfungen des Deutschen. Die situationsgebundene mündliche Rede hätte etwa bei den Demonstrativa mehr Aufmerksamkeit verdient.

Ein problematischer Punkt, der sich in allen vier Bänden zeigt, ist die Illustration mit Beispielen. Viele von ihnen scheinen selbst erfunden zu sein. Oft wirken sie steif und unidiomatisch. Originalbelege hätten in Inhalt und Stil viel anschaulicher sein können. Wo grammatische Sachverhalte beschrieben werden, die in den Vergleichssprachen Ähnlichkeiten aufweisen, stehen oft vier parallel gebaute Beispiele untereinander. Maximal eines davon wird dann ein Originalbeleg sein können; die drei übrigen müssen Übersetzungen sein. An vielen solchen Stellen sieht es so aus, als ginge es vor allem darum, grammatische Termini zu bebildern. Der Vergleich zwischen den vier Sprachen mit ihren Mitteln und Möglichkeiten des Ausdrucks tritt dann in den Hintergrund. Ein anderes Problem stellt sich überall dort, wo grammatische Sachverhalte beschrieben werden, die in den Vergleichssprachen unterschiedlich funktionieren. Solche Sachverhalte werden für die Einzelsprachen durch unterschiedliche Beispiele illustriert. Zu den ladinischen und italienischen werden dann meist keine oder nur ungenaue deutsche Übersetzungen/Glossen gegeben. Leser, die das Deutsche beherrschen, aber in den romanischen Vergleichssprachen nicht ebenso sattelfest sind, werden die grammatischen Unterschiede stellenweise nur mit Mühe nachvollziehen können.

Neben Schullehrern in Südtirol, die ein Nachschlagewerk benötigen, um Erscheinungen ihrer vier Landessprachen mit Fachbegriffen korrekt benennen, sprachsystematisch verstehen und praktisch gegeneinander abgrenzen zu können, kann man sich mindestens zwei weitere Nutzerkreise vorstellen, für die diese Grammatik wertvoll sein kann.

Zum einen sind hier Linguisten zu nennen, die sich deskriptiv und vergleichend über die Grammatik des Grödnerischen und Gadertalischen informieren möchten. Die Varietäten des Ladinischen gehören mit ca. 30.000 Muttersprachlern zu den kleinen europäischen Sprachen, die ohne beständige Pflege und politische Unterstützung in ihrer Existenz bedroht wären. Die erste grammatische Darstellung (1833) stammt von dem ladinischen Geistlichen und Sprachwissenschaftler Nikolaus Bacher (genannt Micurá de Rü, 1789–1847). Auch sein Werk war schon für Sprachlehrer gedacht und verglich das Ladinische mit dem Deutschen. Seither ist eine durchaus beachtliche Grammatikliteratur über die Varietäten des Ladinischen entstanden. Das vorliegende Werk dürfte mit über 400 dem Grödnerischen und Gadertalischen gewidmeten Seiten zu den umfassendsten Beschreibungen dieser Varietäten gehören, die heute verfügbar sind. Für (die sicherlich kleine Zahl der) Linguisten, die diese Sprachen genauer kennenlernen möchten, ist sie eine äußerst wertvolle Datenquelle. Durch eine konsequente Glossierung der Beispiele könnte das Werk für diese Nutzergruppe noch weitaus hilfreicher werden – vielleicht eine Anregung für eine Folgeauflage.

Eine zweite Nutzergruppe, die von diesem Werk profitieren kann, sind Lehrende und fortgeschrittene Studierende der Germanistik an italienischen Universitäten, insbesondere in der Deutschlehrerausbildung. Für das Deutsche und das Italienische sind umfangreiche Einzelgrammatiken verfügbar, aber es gibt bis heute keine andere kontrastive Beschreibung dieses Sprachenpaars. Italienische Germanisten können leicht ohne Glossierung der deutschen Beispiele auskommen. Ohnehin sind zum Lesen der Grammatik Deutschkenntnisse auf sehr hohem Niveau erforderlich. Diese Nutzer werden an den Passagen zum Ladinischen weniger Interesse haben; dennoch kann ihnen das vorliegende Werk mit allem Nachdruck ans Herz gelegt werden. Sie werden viel über die Grammatik des Deutschen erfahren – und im vergleichenden Kontext besser verstehen können als in einer einsprachigen Grammatik. Zudem bekommen sie einen detaillierten Überblick über die Grammatikterminologie, die sich in den Traditionen zum Teil stark unterscheidet.

Dem Istitut Pedagogich Ladin, das dieses Werk angestoßen und publiziert hat (und bei dem es direkt zu beziehen ist: www.pedagogich.it/index_de.html), können also mehrere Gruppen dankbar sein – gerade auch solche, deren Dank bei der ursprünglichen Konzeption vielleicht gar nicht im Blick war.

Literatur

Bacher, Nikolaus (1833): „Versuch einer Deütsch-Ladinischen Sprachlehre. Herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Lois Craffonara“. In: Ladinia XIX, 1995, 1–304. Online: https://www.micura.it/it/index-ladinia/suche?artid=11 (30.01.2021).10.54218/ladinia.19.1-304Search in Google Scholar

Boettcher, Wolfgang; Sitta, Horst (1972): Deutsche Grammatik III. Zusammengesetzter Satz und äquivalente Strukturen. Frankfurt am Main: Athenäum.Search in Google Scholar

Drach, Erich (1940): Grundgedanken der deutschen Satzlehre. Frankfurt am Main: Diesterweg.Search in Google Scholar

Erdmann, Oskar (1886): Grundzüge der deutschen Syntax nach ihrer geschichtlichen Entwicklung. Erste Abteilung. Stuttgart: Cotta.Search in Google Scholar

Griesbach, Heinz; Schulz, Dora (1960): Grammatik der deutschen Sprache. München: Hueber.Search in Google Scholar

Lyons, Christopher (1999): Definiteness. Cambridge: Cambridge University Press.10.1017/CBO9780511605789Search in Google Scholar

Online erschienen: 2021-04-09
Erschienen im Druck: 2021-04-01

© 2021 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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