Skip to content
Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter Oldenbourg September 20, 2016

Reservationslöhne und Arbeitslosigkeitsdauer/ Reservation Wages and Unemployment Duration

Björn Christensen

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag untersucht den Einfluss erfragter Reservationslöhne auf die Dauer der Arbeitslosigkeit auf Basis des GSOEP (2000) für Westdeutschland. Dabei findet die Selektivität im Vorliegen von Reservationslohnbeobachtungen, die aufgrund der nur einmal im Jahr stattfindenden Befragung im GSOEP entsteht, durch eine Heckman-Korrektur Eingang in das Modell und die Möglichkeit zensierter Spells wird über einen Hazardrate-Ansatz mit semiparametrischer unbeobachteter Heterogenitätsschätzung berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass erst bei Verwendung der Selektivitätskorrektur der nach der Theorie erwartete positive Effekt des Reservationslohns auf die Arbeitslosigkeitsdauer zu beobachten ist, wobei er dann auch in erheblicher Höhe vorliegt.

Summary

Based on the GSOEP (2000) for Western Germany, the paper deals with the influence of reported reservation wages on unemployment duration. The selectivity in the reservation wage observations due to only one interview per year in the GSOEP is included in the model by Heckman-correction, and the possibility of censored spells is accounted for by a Hazard-rate analysis with semiparametric unobserved heterogeneity. The results show that only by correction for the selectivity bias the theoretically expected positive effect of reservation wages on the unemployment duration can be found; it then occurs at a considerable level.

Online erschienen: 2016-9-20
Erschienen im Druck: 2005-6-1

© 2005 by Lucius & Lucius, Stuttgart

Scroll Up Arrow