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Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter January 15, 2016

Uneigentliche Organisationsdelikte

Peter Reichenbach

Abstract

Die Ahndung groß angelegter Betrugsserien, begangen unter Mitwirkung einer Vielzahl von Tatbeteiligten mit unterschiedlicher Stellung in einem hierarchisch strukturierten Bandengeflecht, stellt die Rechtsprechung immer wieder vor große Herausforderungen. Insbesondere nach der faktischen Abschaffung der sog. fortgesetzten Handlung hat die Rechtsprechung seit Mitte der 1990er Jahre vermehrt auf die Konstruktion des »uneigentlichen Organisationsdelikts« zurückgegriffen, um derartige Taten zu erfassen. Der Beitrag will die dogmatischen Hintergründe dieser Konstruktion aufzeigen und herausarbeiten, dass sie letztlich mehr Verwirrung stiftet als Nutzen bringt.

Online erschienen: 2016-1-15
Erschienen im Druck: 2016-2-1

© 2016 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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