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Publicly Available Published by De Gruyter February 25, 2017

Pathogenese und Pathophysiologie der Narkolepsie

  • Geert Mayer

    1968-1974 Studium der Medizin in Göttingen, Marburg und Giessen. 1979 Promotion am Hygiene-Institut der Georg-August-Universität zu Göttingen. 1974-1984 Ausbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Ab 1986 Oberarzt an der Hephata Klinik Schwalmstadt- Treysa, seit 1998 ärztlicher Direktor. 1999 Habilitation an der Universität Göttingen. Wissenschaftlicher Schwerpunkt Schlafmedizin: Narkolepsie, Kleine Levin Syndrom, zirkadiane Schlafstörungen, Parasomnien. Seit 1992 Mitglied des erweiterten Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Mitherausgeber des wissenschaftlichen Organs der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin „Somnologie“.

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    and Thomas Pollmächer

    1977-84 Studium der Medizin und Alten Geschichte in Freiburg. 1984 Promotion in Medizin, 1998 Habilitation im Fach Psychiatrie. Derzeit Forschungsgruppenleiter und stv. Klinikdirektor am Max Planck Institut für Psychiatrie und Professor für Psychiatrie an der Ludwig Maximilians Universität München. Forschungsschwerpunkte: Psychoneuroimmunologie, Endokrine und immunologische Effekte von Psychopharmaka, Narkolepsie.

From the journal e-Neuroforum

Zusammenfassung

Die Narkolepsie besticht durch die Vielfältigkeit ihrer Symptome. Durch die Entdekkung des Neuropeptids Orexin, das im Liquor von Narkolepsiepatienten nicht nachweisbar ist, konnten neue Einblicke in die Pathophysiologie der Erkrankung gewonnen werden. Die Orexine beeinflussen verschiedene an der Schlafregulation beteiligte Neurotransmittersysteme. Der Orexinmangel kann sowohl eine verminderte Exzitation noradrenerger Neurone als auch eine Enthemmung des cholinergen Tonus verursachen. Durch diese Veränderung des Zusammenspiels lassen sich einige narkoleptische Symptome einfach erklären. Narkolepsieähnliche Symptome können im Tierversuch durch Manipulation des Orexinsystems erzeugt werden. Als Erkrankung mit der stärksten HLA-Assoziation beflügelt konsequenterweise die bisher unbeantwortete Frage, ob die Narkolepsie durch einen Autoimmunprozess orexinhaltige Neurone zerstört, den wissenschaftlichen Forschungsprozess.

About the authors

PD Dr. med. Geert Mayer

1968-1974 Studium der Medizin in Göttingen, Marburg und Giessen. 1979 Promotion am Hygiene-Institut der Georg-August-Universität zu Göttingen. 1974-1984 Ausbildung zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Ab 1986 Oberarzt an der Hephata Klinik Schwalmstadt- Treysa, seit 1998 ärztlicher Direktor. 1999 Habilitation an der Universität Göttingen. Wissenschaftlicher Schwerpunkt Schlafmedizin: Narkolepsie, Kleine Levin Syndrom, zirkadiane Schlafstörungen, Parasomnien. Seit 1992 Mitglied des erweiterten Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. Mitherausgeber des wissenschaftlichen Organs der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin „Somnologie“.

Thomas Pollmächer

1977-84 Studium der Medizin und Alten Geschichte in Freiburg. 1984 Promotion in Medizin, 1998 Habilitation im Fach Psychiatrie. Derzeit Forschungsgruppenleiter und stv. Klinikdirektor am Max Planck Institut für Psychiatrie und Professor für Psychiatrie an der Ludwig Maximilians Universität München. Forschungsschwerpunkte: Psychoneuroimmunologie, Endokrine und immunologische Effekte von Psychopharmaka, Narkolepsie.

Published Online: 2017-2-25
Published in Print: 2003-11-1

© 2017 by Walter de Gruyter Berlin/Boston

Downloaded on 21.2.2024 from https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/nf-2003-0402/html
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