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Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter January 18, 2014

Anforderungen an die IT-Architektur und deren Nutzen für flexible Versorgungkonzepte

Markus von der Heyde

Abstract

Eine zeitgemäße Versorgung von Hochschulen mit IT-Services ist zum Rückgrat der Innovation und Veränderung der Abläufe an Hochschulen geworden [He09, Br10]. Dem Bedürfnis, hochgradig mobil zu sein, wird durch Smartphones, Tabletts und Laptops im Studienalltag [Bü11] und dem danach folgenden Geschäftsleben [Bi13] hervorragend Rechnung getragen. Aber nicht diese Geräte, sondern die darauf laufenden Applikationen selbst, die wir für Kommunikation, Planung, Kreativität und Wissenstransfer einsetzen, haben unser Arbeitsabläufe, unser Lernen und sogar unser Denken [Pe10] verändert.

Jeder Nutzer hat in der individuellen Zusammenstellung seiner persönlichen Arbeitsumgebung bereits zum Ausdruck gebracht, welche Hilfsmittel seinen Alltag optimal unterstützen. Wenn Hochschulen diese persönlich zusammengestellte Arbeitsumgebung nicht optimal in die von der Institution selbst bereitgestellten IT-Services integrieren, bleiben Service-Brüche und Frustration an der Tagesordnung. Im Umkehrschluss kann eine flexible und vom Nutzer bestimmte Integration von IT-Services für den kreativen Lernprozess im Hochschulalltag sehr nützlich sein. Die dafür notwendigen Schnittstellen sind gleichzeitig Teil und Voraussetzung einer für die Kooperation von Hochschulen förderlichen IT-Architektur. In einer ausgewogenen Balance zwischen Offenheit, individueller Kontrolle der eigenen Daten und institutioneller Versorgung mit IT-Services eröffnet sich ein stark nutzerorientiertes Szenario für eine zukunftsfähige Form der kooperativen IT-Versorgung.

Online erschienen: 2014-1-18
Erschienen im Druck: 2014-3-1

© 2014 by Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston