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Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter December 19, 2008

Management von Videokonferenzsystemen

O. Götz and D. Rosifka
From the journal

ZUSAMMENFASSUNG

Durch die fortschreitende Globalisierung wird auch die nationale und internationale Zusammenarbeit im Bereich von Lehre und Forschung immer wichtiger. Dies erfordert effiziente, auf die Bedürfnisse der Nutzer angepasste Kommunikationstechnologien. Die Bereitstellung einfacher, anwenderfreundlicher und flexibler Systeme für die Kommunikation wird eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre. Dabei wird der Kommunikationstechnologie Videokonferenz (VC) eine besondere Rolle zukommen, da mit diesem Medium eine audiovisuelle Kommunikation in Verbindung mit Dokumentensharing weltweit möglich ist.

Besonders Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben inzwischen die Möglichkeiten dieser Technologie erkannt und beginnen diese für sich zu nutzen. Die Vorteile dieser Systeme liegen in der Einsparung von Zeit und Reisekosten, sowie in der Flexibilität der Kommunikation. Fast zu jedem Zeitpunkt ist eine audiovisuelle Kommunikation mit Partnern rund um den Globus möglich.

Die weitere Verbreitung und Nutzung dieser Technologien erfordert jedoch die notwendige Infrastruktur und die zugehörige technische Betreuung an den einzelnen Einrichtungen. Wird die Anzahl der zu verwaltenden Geräte und der Videokonferenzen größer, so steigt auch der entsprechende Administrationsaufwand. Ein zentrales Management der gesamten audiovisuellen Kommunikationssysteme wird damit unabdingbar. Das bedeutet die zentrale Koordinierung aller technischen Ressourcen und die Bereitstellung von entsprechenden Servicefunktionen.

Im Rahmen dieses Beitrages werden die für ein zentrales Kommunikations-Management notwendigen Funktionen vorgestellt und erläutert. Im Praxisbeispiel wird auf die Erfahrungen mit dem Media-Xchange-Manager (MXM) eingegangen, der sich seit mehreren Jahren an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Einsatz befindet. Im letzten Abschnitt wird auf Defizite und zukünftige Anforderungen eingegangen.

Online erschienen: 2008-12-19
Erschienen im Druck: 2008-December

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