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Licensed Unlicensed Requires Authentication Published by De Gruyter April 9, 2016

Punkte machen?!

Warum Deutschland ein aktives Auswahlsystem für ausländische Fachkräfte braucht und wie ein solches System aussehen kann

Holger Hinte ORCID logo, Ulf Rinne ORCID logo and Klaus F. Zimmermann ORCID logo

Zusammenfassung

Die deutsche Zuwanderungsdiskussion ist in Bewegung – nicht erst seit der jüngsten Flüchtlingswelle. Eine zentrale Frage ist, ob eine angemessene Reaktion auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften weitere Verbesserungen im Zuwanderungsrecht wie etwa die Einführung eines aktiven Auswahlverfahrens für Zuwanderer aus nichteuropäischen Staaten („Punktesystem“) erfordert. Der vorliegende Beitrag plädiert für eine derartige Reform und unterbreitet einen konkreten Gestaltungsvorschlag unter Einbeziehung eines Punktesystems. Nach Ansicht der Autoren kann ein solches Konzept einen doppelt positiven Effekt erzielen und ist damit der bestehenden, insgesamt noch zu intransparenten Gesetzgebung überlegen: Erstens wird deutlich, für welche Fachkräfte sich Deutschland öffnet. Zweitens wird klar, dass Deutschland die Zuwanderung in den Arbeitsmarkt aus Drittstaaten aktiv selbst gestaltet und sie nicht nur passiv hinnimmt.

JEL-Klassifikation: F22; J21; J61; K37; O15

Danksagung

Die Autoren danken zwei anonymen Gutachtern für wertvolle Hinweise und hilfreiche Anregungen sowie Simon Kessel und Lars Meierwisch für umfangreiche Recherchearbeiten.

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Hinweis

Der vorliegende Beitrag erneuert und erweitert einen von den Autoren bereits 2011 vorgelegten Vorschlag, der als IZA Research Report Nr. 35 erschienen ist und im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erstellt wurde. Eine frühere Version des vorliegenden Beitrages ist als IZA Standpunkte Nr. 79 erschienen.


Online erschienen: 2016-4-9
Erschienen im Druck: 2016-4-1

© 2016 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston